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Begleiten Sie Pierre und Myriam auf ihrer 10-tägigen Reise mit dem Rollstuhl durch Nordnorwegen. Das abenteuerlustige Pärchen geht an seine Grenzen und bringt uns die Welt des Reisens mit dem Rollstuhl näher.

Ich finde, dass Reisen ein Gefühl von Freiheit vermittelt. Es ist wirklich schön, Orte zu erkunden, neue Leute und Kulturen kennenzulernen. Wir lieben das“, schwärmt Pierre.

Myriam und Pierre hatten schon lange vor, Nordnorwegen zu erkunden, vor allem im Winter. Sie wollten sehen, was in einer Welt des Schnees und der extremen Temperaturen möglich ist.

„Es ist sehr interessant für uns, all die Inklusionsinitiativen der verschiedenen Länder zu entdecken und vorzustellen. Es ist gut, auf alle Möglichkeiten aufmerksam zu machen. Dadurch können Menschen unbeschwert reisen und im Auslandsurlaub die bestmögliche Erfahrung machen“, erklärt Myriam.

Pierre hat einen manuellen Rollstuhl mitgebracht, an dem er Crossreifen und kleine Skier an den Vorderrädern befestigt hat, um im Schnee leichter voranzukommen. Im schneefreien Gelände verwendete er ein sogenanntes Vorspannrad. Dieses größere, fünfte Rad hebt die beiden kleinen Vorderräder in die Luft. Mit dem nun geländegängigen Dreirad konnte er Steinen und kleinen Löchern leichter ausweichen.

10 Tage in Nordnorwegen

Die beiden erkundeten auf dem 10-tägigen Roadtrip von Henningsvær nach Tromsø viele schöne Orte, darunter Skagsanden, Å, Reine, Nusfjord, Vikten, Stokmarknes, Storheia, Nyksund und Andøya!

„Die Landschaften haben uns sehr beeindruckt. Genau diese Art von Landschaften wollten wir sehen“, sagt Pierre.

Wir wussten nicht, was uns erwartet. Wir hatten gehört, dass die nordischen Länder in Sachen Barrierefreiheit etwas fortschrittlicher sind. Doch uns wurde dann klar, wie unglaublich gut die Zugänglichkeit hier ist!

Myriam und Pierre

Pierre und Myriams Tipps für eine Winterreise nach Nordnorwegen

DIE REISE: 10 Tage, von Ende Februar bis Anfang März.

WO: Von den Inseln der Lofoten und der Vesterålen bis nach Tromsø in Nordnorwegen.

ANREISE: Der den Lofoten am nächsten gelegene Flughafen liegt in Harstad-Narvik (zweieinhalb Autostunden von Svolvær). Er wird von den Fluggesellschaften SAS, Norwegian und Widerøe angeflogen, fast immer mit Zwischenstopp. Bitten Sie die Fluggesellschaften, Ihre Bedürfnisse bei der Buchung zu berücksichtigen. Vergewissern Sie sich vor dem Abflug beim Flugpersonal, dass Ihr Rollstuhl an Bord ist.

MIETAUTO: Am Flughafen Evenes finden Sie die wichtigsten Autovermieter. Wenn Sie ein Auto bei Hertz mieten und Ihr Flug außerhalb der Schalteröffnungszeiten ankommt, müssen Sie einen Ticketautomaten benutzen. Der Fahrer muss seinen Führerschein in den Automaten stecken, der nur neue Führerscheine im Kreditkartenformat akzeptiert. Denken Sie schon der Buchung daran!

REISEZEIT: Die beste Reisezeit ist außerhalb der dunklen Polarnächte (zwischen Mitte November und Ende Januar), wenn es länger hell ist. Der Schnee bleibt meistens bis Ende März liegen. Sie können auch im Sommer reisen, dann jedoch mit mehr Touristen und höheren Hotelpreisen.

HIGHLIGHTS: Die Fjorde, das raue Meer und die abwechslungsreichen Landschaften der Lofoten und Vesterålen sowie rund um Tromsø bilden den Höhepunkt einer unglaublichen Erfahrung am nördlichen Ende Europas!

Quelle: Wheeled World

Inklusive Einstellung

Myriam und Pierre entschieden sich für einen Roadtrip mit dem Auto, denn so konnten sie alle Orte bequem erreichen.

„Schnee ist natürlich ein Problem für Rollstuhlfahrer. Weiche Böden sind für Rollstuhlfahrer nicht einfach, genauso wie Sand für Radfahrer.

Aber wenn wir im Schnee oder auf dem Eis Schwierigkeiten hatten, war immer jemand da, um uns zu helfen!“

„Die Zugänglichkeit in Norwegen war überraschend gut... Ich hatte das Gefühl, dass die Leute wirklich helfen wollten. Ich glaube, dass in Norwegen eine sehr inklusive Einstellung herrscht und die Menschen die Zugänglichkeit für alle verbessern wollen.“

Pierre und Myriams Tipps für Tromsø

Wir empfehlen Tromsø Accessible Tours, die mit verschiedenen Aktivitäten und behindertengerechten Fahrzeugen die Reise erleichtern.

Mehrere Bootsunternehmen bieten Nordlicht-Touren auf dem Fjord. Wir sind mit Brim Explorer in See gestochen. Als dann die Lichter aufgetaucht sind, ist das Boot stehen geblieben und wir konnten sie zwei Stunden lang bewundern!

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