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Taste Norway’s weird and wonderful cuisine at Smalahovetunet in Voss.
Smalahovetunet, Voss.
Photo: Thomas Rasmus Skaug / Visitnorway.com
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Einige kulinarische Traditionen in Norwegen sind etwas gewöhnungsbedürftig. Trauen Sie sich jedoch ruhig, berühmte Nationalgerichte wie Smalahove (Schafskopf), Lutefisk (mit Lauge behandelter Kabeljau) und Gamalost (Sauermilch-Schimmelkäse) zu probieren. Vielleicht schmecken sie ja doch besser als sie klingen?

Begeben Sie sich auf ein kulinarisches Abenteuer!

Schon CNN Travel widmete den weniger bekannten norwegischen Delikatessen einen Artikel. Dieser begründet den Ursprung einiger skurriler Gerichte etwa mit der 100.000 Kilometer langen Küstenlinie, den langen Wintern und kurzen Sommern, den gewaltigen Wäldern und den Gebirgszügen, die den Osten und Westen des Landes teilen.

„Nirgendwo anders auf der Welt werden Sie diese Produkte und diese Geschichte finden“, sagt Chefkoch Esben Holmboe Bang. Er leitet das Drei-Sterne-Michelin-Restaurant Maaemo in Oslo.

Das Geheimnis? Das gastronomische Erbe Norwegens reicht bis in die Wikingerzeit zurück und ist auf kreative Methoden zur Konservierung von Lebensmitteln wie Salzen, Trocknen, Gären, Einlegen und Räuchern zurückzuführen.

Heute genießt die nordische Küche weltweit hohes Ansehen. Den Stolz auf das lokale Essen und Trinken ist in ganz Norwegen spürbar.

„Nirgendwo anders auf der Welt werden Sie diese Produkte und diese Geschichte finden.“ – Esben Holmboe Bang

Lofoten
Lofoten.
Photo: Fridhjof Fure / Visitnorway.com

Fisch einmal anders

Beginnen Sie Ihr kulinarisches Abenteuer mit „Tørrfisk“ bzw. Stockfisch: ungesalzener Kabeljau, der von Wind und Sonne auf riesigen Holzgestellen auf den Lofoten und in anderen Gebieten Nordnorwegens getrocknet wird. Er spielt seit mehr als tausend Jahren eine wichtige Rolle in der norwegischen Geschichte und diente den Wikingern auf ihren kühnen Reisen als Lebensgrundlage. Heute können Sie Tørrfisk gegrillt, gekocht, gebacken und in Form von vielen verschiedenen Gerichten genießen. In kleinen, getrockneten Scheiben ist der Tørrfisk auch ein gesunder und beliebter Snack für zwischendurch.

Wenn Sie sich trauen, probieren Sie Kabeljau ganz traditionell als „Lutefisk“ – Laugenfisch. Dieser wird mit Wasser und Lauge behandelt, was ihm eine fast geleeartige Konsistenz verleiht. Sein Geschmack ist mild und harmoniert mit anderen für die norwegische Küche typischen Zutaten wie Butter, Kartoffeln, Erbsen oder Speck.

Unterschätzte Köstlichkeiten wie Seeigel und Seetang haben nicht nur Einzug in die landesweiten Speisekarten erhalten, sondern wurden auch von Michelin-Restaurants entdeckt. Und wenn Sie schon dabei sind, sollten Sie sich gebratene Kabeljauzungen, Königskrabben und „Rakfisk“ (fermentierte Forelle) nicht entgehen lassen. Letztere Spezialität probieren Sie am besten beim Norsk Rakfiskfestival – eines der beliebtesten Food-Festivals in Norwegen Ende Oktober in Valdres.

Steigen, Nordland
Steigen, Nordland.
Photo: Christian Roth Christensen / Visitnorway.com

Keine Angst vor geräuchertem Schafskopf

Am letzten Donnerstag im September isst man in Norwegen „Fårikål“, ein traditionelles Gericht, das hauptsächlich aus drei Zutaten besteht: Schafs- bzw. Lammfleisch, Weißkohl und schwarze Pfefferkörner. „Får i kål“ bedeutet wörtlich „Schaf im Kohl“ und ist ein gutes Beispiel dafür, wie einfach manche norwegische Nationalgerichte sein können.

Dagegen ist „Smalahove“ schon eine größere kulinarische Mutprobe: ein Schafskopf, der gepökelt, geräuchert, gesalzen und gekocht wurde. Diese Tradition geht auf eine Zeit zurück, als Ressourcen knapp und die Menschen dazu gezwungen waren, alle Teile eines Tieres zu verwerten.

Je skurriler das Gericht, desto größer die Freude. Erwähnen Sie in Gegenwart von Norwegern das Wort Smalahove, und Sie werden für gute Stimmung sorgen.

Smalahovetunet, Voss
Smalahovetunet, Voss.
Photo: Thomas Rasmus Skaug / Visitnorway.com

Auch Ihre Freunde zu Hause werden Sie mit einem Foto von einem Schafskopf beeindrucken können. Das Gericht sieht vielleicht seltsam aus, schmeckt aber köstlich. Smalahove ist typisch für den Westen von Norwegen. In Voss, etwa 75 Kilometer nordöstlich von Bergen, wird die Spezialität im Herbst auf dem Festival Smalahovesleppet für mehrere Tage gefeiert.

Die sogenannte „Nose to tail“-Bewegung gewinnt landesweit immer mehr an Bedeutung. Dabei bereiten Köche alle Teile eines geschlachteten Tieres geschickt zu, um nichts zu verschwenden. In den meisten Teilen Norwegens ist dies eher ein modernes Revival einer alten Tradition. Dennoch haben einige Kulturen diese die ganze Zeit über bewahrt – nicht zuletzt das samische Volk im Norden. Damals wie heute essen die Samen beinahe alle Teile des Rentiers, einschließlich des Herzens.

Brown cheese
Brown cheese.
Photo: cabday / Foap / Visitnorway.com

Zu erwähnen gilt auch, dass sich Norwegen in Sachen Käse auf internationalem Wettbewerbsparkett bewegt. Fester Bestandteil der norwegischen Käsekultur ist der süß schmeckende „Brunost“. Der braune Käse aus Kuh- oder Ziegenmilch wird traditionell auf einer Scheibe frisch gebackenem Brot oder einer herzförmigen Waffel serviert. Für Experimentierfreudige empfieht sich „Gamalost“, wörtlich übersetzt „alter Käse“. Auch diese skurrile Spezialität mit besonders intensivem, reifem Geschmack geht auf die Wikinger zurück.

In Norwegen isst man eine ganze Menge Brot. Daraus ergibt sich eine große Vielfalt an interessanten Brotaufstrichen, wie etwa rosa süß-saurer Kaviar aus geräuchertem Dorschrogen. Auch Leberpasteten und Makrelen in Tomatensoße sind typische Begleiter bei einem norwegischen Frühstück und Mittagessen.

Dazu das passende lokale Getränk

All diese seltsamen Lebensmittel machen durstig. In Norwegen haben drei Arten von Getränke eine besonders lange und faszinierende Geschichte.

Aquavit (auf Norwegisch „Akevitt“) bedeute so viel wie „Wasser des Lebens“. Dieser aus Kartoffeln destillierte und in Eichenfässern gereifte Spiritus ist ein Nationalgetränk und wird gerne zu Weihnachten und zu anderen festlichen Gelegenheiten eingeschenkt. Eine skurrile Sorte von Aquavit ist „Linjeakevitt“, der in Eichenfässern auf Schiffen gelagert wird. Die Schiffe fahren von Norwegen nach Australien und wieder zurück und überqueren dabei zweimal den Äquator („linje“).

Ægir, Flåm
Ægir, Flåm.
Photo: Flåmsbrygga / Thor Brødreskift

Die Norweger sind sehr stolz auf ihre traditionell gebrauten Biere. Die Tradition des Bierbrauens besteht seit mindestens 1000 Jahren und lange Zeit war es sogar gesetzlich vorgeschrieben, dass Bauernhöfe selbst „Bjor“ brauten. Heute haben Mikrobrauereien den Platz der Bauern eingenommen und dürfen ihre Produkte zu den besten Bieren der Welt zählen.

Probieren Sie auch handgefertigten Cider. Norwegischer Apfelschaumwein liegt voll im Tend, ist ein wahrer Stimmungsmacher und setzt sich bei internationalen Meisterschaften durch. Besuchen Sie eine Obstfarm bei den Fjorden und in den Tälern Norwegens und verkosten Sie das goldene Trendgetränk.

Kaffee und Pilze in Oslo

Kulinarische Souvenirs aus Norwegen

Nehmen Sie den Geschmack von Norwegen mit nach Hause, so hält das Urlaubsgefühl noch ein wenig länger an.

„Røkelaks“ (Räucherlachs)
Nehmen Sie einen ganzen Fisch oder auch einfach die praktischen fein verpackten Scheiben. Perfektionieren Sie Ihren Einkauf mit einer speziellen Senfsauce.

„Tørrfisk” (getrockneter Kabeljau)
Kleine Scheiben knuspriger Stockfisch sind der perfekte (und gesunde!) Snack. Sie bekommen ihn in kleinen Tüten.

„Brunost” (brauner Käse)
Mit diesem süßen Käse nehmen Sie ein Stück norwegische Seele mit nach Hause. Die meisten braunen Käsesorten werden aus Kuhmilch hergestellt, es gibt aber auch eine geschmacksintensivere Variante aus Ziegenmilch. Dazu empfiehlt sich ein passender Käsehobel. Der sogenannte „Ostehøvel“ ist ein schönes Werkzeug, das in den meisten Küchen Norwegens zu finden ist.

„Sild“ (Hering)
Hering gibt es in immer mehr Variationen, mit einer Vielzahl von Marinaden und Aromen.

„Flatbrød“ (sehr dünnes Knäckebrot)
Eine getrocknete und knusprige Art von Brot, die viel dünner als der schickste Laptop ist und meistens in einem schützenden Karton verkauft wird. Zu Suppen, Eintöpfen oder mit Wurst und Sauerrahm.

„Lefse“
Ein traditionelles dünnes Gebäck aus Mehl, Kartoffeln, Milch und Butter, hergestellt mit traditionellen Werkzeugen. In der Regel gefaltet und mit Butter bestrichen. Wird zu anderen Lebensmitteln gereicht.

Waffelmischung und Waffeleisen
Um der wahre Bedeutung von Kos näher zu kommen, probieren Sie es einmal mit Waffeln.

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