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Preikestolen Preikestolen
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Preikestolen.
Photo: Eduardo Grund / regionstavanger.com
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Ain’t no mountain high enough ...?

„Kein Berg ist zu hoch“, so hieß es einst in einem Song von Marvin Gaye. Wir können davon ausgehen, dass der Soulsänger Norwegen nie gesehen hat. Denn mit fast 300 Berggipfeln von über 2000 Metern Höhe hätte er sicherlich eine geeignete Herausforderung gefunden!

Rallarvegen
Rallarvegen
Sverre Hjørnevik/visitnorway.com
Cross-country skiing in Beitostølen, Norway
Beitostølen
Chris Arnesen - visitnorway.com
Hiking Valdres
Valdres
Terje Rakke / Nordic Life
Reindeer on Utvikfjellet
Utvikfjellet
C H - Visitnorway.com

Schon seit Jahrhunderten setzen die Norweger ihre Berge als Heilmittel gegen den Alltagsstress ein. Gleich welcher sozialen Herkunft, kommen Menschen aus dem ganzen Land, um das Wochenende oder den Urlaub in den Bergen zu verbringen. Je nach Saison sind sie mit Skiern oder guten Wanderstiefeln ausgerüstet und ziehen los, um die kristallklare Bergluft einzuatmen.

Wer die Welt schon mal in 2000 Metern Höhe über dem Meeresspiegel aus der 360-Grad-Perspektive genossen hat, der ist davon nicht unberührt geblieben. Eine Erfahrung, die die Sinne öffnet.

Norwegen besteht hauptsächlich aus Bergen und Natur: Schroffe Gipfel und rundliche Felsformationen sind wichtige Bestandteile der nationalen Identität. Knapp die Hälfte der Norweger besitzt ihre eigene Hütte in den Bergen. Darüber hinaus stehen Touristen aus aller Welt unzählige weitere Hütten – mit oder ohne Service – zur Verfügung.

Norwegen ist Heimat einiger der höchsten Berge Nordeuropas und verfügt über dramatische, spektakuläre Landschaften. Die leichte Zugänglichkeit der bergigen Regionen hat das Land für Naturfreunde und Aktivurlauber von nah und fern zu einem attraktiven Reiseziel gemacht. Es gibt tausende Kilometer markierter Wanderwege aller Schwierigkeitsstufen. Außerdem hat nach dem norwegischen Jedermannsrecht (allemansretten) jeder das Recht, nicht eingezäuntes Land zu betreten.

Mit Winterbeginn hüllt sich die Landschaft in einen weißen Mantel aus Schnee. Für Skifahrer mit Abenteuerlust und einer Vorliebe für Puderschnee ist ein Urlaub in den Bergen jedoch besonders reizvoll. Überall im Land werden die Langlauf-Loipen sorgfältig präpariert.

Steigen Sie dem Skåla auf die Spitze

Wer im Leben hoch hinaus will, der muss Steigungen überwinden. Einen längeren Anstieg als den zum Gipfel des Skåla (1848 Meter) werden Sie in ganz Norwegen nicht finden.

Bewandert in allen Aspekten

Diese einfachen Faustregeln dienen Ihrer Sicherheit:
  1. Informieren Sie andere über Ihre Wanderroute.
  2. Passen Sie die geplante Route Ihrer Kondition an.
  3. Achten Sie auf Wetterprognose und Lawinenwarnungen.
  4. Stellen Sie sich auch bei Kurztouren auf Schlechtwetter und Frost ein.
  5. Bringen Sie Ausrüstung, um sich selbst und anderen zu helfen.
  6. Wählen Sie sichere Routen. Erkennen Sie Lawinengebiete und unsicheres Eis.
  7. Nutzen Sie Karte und Kompass. Kennen Sie immer Ihre Position.
  8. Drehen Sie im Zweifelsfall rechtzeitig um – das ist keine Schande.
  9. Teilen Sie sich die Kräfte ein. Suchen Sie bei Bedarf eine Unterkunft.

Die vier Jahreszeiten in den Bergen

Ihre Erfahrung in den norwegischen Bergen hängt stark davon ab, zu welcher Jahreszeit Sie reisen.

Der Sommer ist die Zeit für Wanderungen durch weite Ebenen und hoch hinauf in die dramatische Gebirgswelt. Da dies die Hauptsaison für Wanderer ist, können die beliebtesten Wanderwege manchmal etwas überfüllt sein.

Im Herbst bereitet sich die Natur auf den Winter vor und die Landschaft glüht in warmen Rot- und Gelbtönen. Die frische Luft und die lebendigen Farben sind fantastisch. Es ist die Zeit für Molte- und Blaubeeren und für die Jagd auf Moorhühner und Rentiere.

Und dann kommt der Winter. Jetzt wird Norwegen zum schneebedeckten Paradies. Strenge Winter können jedoch auch Kälte und Dunkelheit mit sich bringen.

Der Winter ist die längste Jahreszeit in den Bergen. Doch mit Ankunft des Frühlings erwacht auch die Natur. Sie lockt die Touristen aufs Neue, die Berge und Täler – zu Fuß oder im Sattel – zu erkunden und in den unzähligen Bergseen zu angeln.

Fünf Fakten über die norwegischen Berge

  1. Der höchste Berg Norwegens ist der Galdhøpiggen im Nationalpark Jotunheimen. Er erhebt sich 2469 Meter über den Meeresspiegel. Zum ersten Mal wurde sein Gipfel 1850 erklommen: Drei Männer aus dem nahe gelegenen Lom gelang der Aufstieg – es waren ein Lehrer, ein Kirchenchorsänger und ein Bauer.
  2. Der zweithöchste Berg ist der Glittertin, ebenfalls im Nationalpark Jotunheimen. Einschließlich seiner schneebedeckten Spitze ragt er 2464 Meter über dem Meeresspiegel.
  3. In Norwegen gilt oft alles als Berg, was sich oberhalb der Baumgrenze befindet. Dies kann von Meereshöhe im hohen Norden Norwegens bis zu 1200 Metern über dem Meeresspiegel in Südnorwegen reichen.
  4. Norwegen hat zwischen 230 und 300 Berggipfel, die höher als 2000 Meter sind, je nachdem, welche Definition man verwendet.
  5. Es gibt 1000 Berggipfel in Norwegen, die über 1650 Meter über dem Meeresspiegel liegen, wenn man von einer topografischen Erhebung von 50 Metern oder mehr ausgeht.

Begleiten Sie den britschen Schauspieler David Spinx auf seiner Wanderung auf den Preikestolen

Jedermannsrecht

Wandern Sie drauf los!

Genießen Sie die Früchte der Natur und behandeln Sie die Natur zugleich mit Respekt. Hinterlassen Sie die Landschaft so, wie Sie sie vorgefunden haben, damit andere sie ebenfalls genießen können. Genau darum geht es im Jedermannsrecht.

Auch in Norwegens Nationalparks können Sie so ziemlich überall hingehen, wohin Sie möchten. Ja, solange das Land unbewirtschaftet ist und Sie sich an eine Reihe leicht zu merkender Regeln halten, können Sie wandern, campen, reiten oder Ski fahren – ganz nach Lust und Laune. Sie dürfen auch ohne Angelschein auf Seefisch angeln, solange Sie dies für Ihren eigenen Verzehr tun.

Doch achten Sie bitte darauf, keine Schäden zu verursachen. Es gibt Sondervorschriften für geschützte Bereiche sowie für bestimmte Pflanzen- und Tierarten. Außerdem gibt es Regeln, wo und wie lange Sie campen dürfen, und wo und wann Sie ein Feuer entfachen dürfen. Das sind im Grunde die wichtigsten Regeln.

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