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A man who has caught a big cod in Nusfjord i Lofoten
Nusfjord, Lofoten.
Photo: Matthias Wendt / Visitnorway.com

Winterangeln in Norwegen

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Je kälter das Wasser, desto größer die Fische. Starten Sie mit Outdoor-Enthusiasten zu einem unvergesslichen Angelabenteuer in Norwegen. Genießen Sie die frische Winterluft und die fischreichen Gewässer.

Viel Platz, viele Fische

Der Sommer gilt zwar als Hauptreisezeit, doch wer es auf große Fische abgesehen hat und Wert auf preisgünstige Unterkünfte legt, sollte Norwegen im Winter besuchen. In der Wintersaison haben Sie hier noch mehr Platz zum Angeln, und selbst die besten Reviere meist für sich alleine.

Dank des Golfstroms und der warmen Luftströmungen bleiben die Fjorde und Küstengewässer auch im Winter praktisch eisfrei – und unter Wasser wimmelt es dann nur so vor großen Fischen, die auf Beute warten. Das Eisangeln ist eine der beliebtesten Winteraktivitäten in Norwegen, nicht zuletzt im nördlichen Teil des Landes, der mit Tausenden von Seen gespickt ist.

Alljährlich machen sich zahlreiche Angler mit ihren Ruten auf den Weg, um ihren eigenen See voller Forellen und Saiblinge zu finden. Am Ende eines erlebnisreichen Tages in der Natur ist es üblich, sich in einer dampfenden Sauna zu entspannen oder sich vor ein offenes Feuer zu kuscheln.

Um dem Anglerglück ein wenig nachzuhelfen,lassen Sie sich von einem einheimischen Guide oder einem professionellen Angler helfen. In unbekannten Gewässern erhöht dies auch Ihre Sicherheit.

Während der Wintermonate haben Sie in Norwegen gute Chancen, Wale zu beobachten und spektakuläre Naturphänomene wie das Nordlicht zu erleben. Außerdem können Sie an einer Königskrabben-Expedition teilnehmen.

Im Winter empfehlenswert sind zudem Skifahren und Langlauf, sowie Touren mit Schneemobil und Hundeschlitten.

Schauen Sie sich doch einfach mal unsere Angel- und Unterkunftsangebote für die Wintersaison an. Viele Anbieter sind auf Angler eingestellt und vermieten Boote und Ausrüstung – in der Nebensaison oft sehr günstig.

Møre & Romsdal
Møre & Romsdal.
Photo: Oddgeir Visnes / Visitnorthwest

Angelabenteuer zu jeder Jahreszeit

Frühlingserwachen

Norwegen-Kenner wissen: In den Frühjahrsmonaten März und April sind in den Fjorden sowie an der Küste eindrucksvolle Angel- und Naturerlebnisse möglich.

In Mittel- und Nordnorwegen können Sie vor allem beim Angeln auf Dorsch wahre Sternstunden erleben, da an der Küste die Laichsaison der Dorsche ihren Höhepunkt erreicht. Und wer sich wenigstens einmal im Leben den Traum von einem wirklich kapitalen Exemplar erfüllen möchte, sollte genau zu dieser Zeit zur Stelle sein.

Im Süden des Landes sind die Fangchancen im Frühjahr ebenfalls hervorragend – besonders, wer es beim Angeln in Fjord und Meer auf Fischarten wie Dorsch, Leng oder Meerforelle abgesehen hat, wird dann nur selten leer ausgehen.

Das norwegische Frühjahrswetter ist meist recht mild, beständig und trocken. In vielen Regionen Norwegens sind die Monate März, April und Mai sogar die niederschlagsärmsten des gesamten Jahres. Da die direkte Entfernung zwischen dem südlichsten und dem nördlichsten Punkt Norwegens knapp 1.700 Kilometer beträgt, kann das Wetter im Süden und Westen Norwegens im April bereits sehr frühlingshaft sein, während man im hohen Norden oft noch vor winterlicher Kulisse angelt. Aber auch das hat seinen ganz besonderen Reiz.

Goldener Herbst

Die Herbstmonate September und Oktober sind für einen Angelurlaub in Norwegen ebenfalls bestens geeignet, denn so gut wie alle dort vorkommenden Salzwasserfischarten lassen sich dann erfolgreich beangeln.

Auch „Sommergäste“ wie Makrelen und Seehechte sind mancherorts bis in den Oktober hinein fangbar. In Mittel- und Nordnorwegen bestehen im Herbst darüber hinaus gute Chancen auf den Fang richtig großer Köhler und Heilbutte, in Süd- und Mittelnorwegen lassen sich stattliche Lengs fangen.

Ruhiges, sonniges Herbstwetter mit Temperaturen im zweistelligen Bereich – das Phänomen des „Altweibersommers“ lässt sich auch in Norwegen erleben. Und zwar sowohl im Süden als auch im Norden. In höheren Lagen und im Norden fällt oft schon im Laufe des Oktobers der erste Schnee. In weiten Teilen Norwegens herrschen aber erst ab November winterliche Verhältnisse. Der Wechsel vom Herbst zum Winter dauert im Süden und in der Mitte des Landes meist einige Wochen, im Norden oft nur wenige Tage. Zu erleben, wie sich die in herbstliche Farben getauchte Landschaft in eine märchenhaft verschneite Winterlandschaft verwandelt, wird lange in Erinnerung behalten.

Ein weiteres Plus der Frühjahrs- und Herbstmonate: Angler und andere Reisende können Hütten, Ferienhäuser und Boote oft mit einem Vorlauf von nur wenigen Monaten oder sogar Wochen buchen. Zudem sind die Mietpreise dann meist deutlich niedriger als im Sommer.

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