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A family with life jackets in a boat on a summer day in Lyngør
Safety at sea – Fishing and safety at sea in Norway – EN.
Photo: Kindergarten Media

Sicherheit auf dem Wasser

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In gewisser Weise haben alle Norweger Salzwasser in den Adern und lernen schon früh, wie man sich in Booten und an der Küste verhält. Manchmal vergessen sie, dass dies bei Urlaubern nicht immer der Fall ist, und dass ein paar Tipps zur Sicherheit ganz nützlich sein können – nicht nur, um trocken zu bleiben.

Notrufnummern

Denken Sie daran, dass es nicht überall Handyempfang gibt.

120 – Seenotrettung

Andere Notrufnummern:

110 – Feuer
112 – Polizei
113 – Rettungswagen
22 59 13 00 – Giftnotfallzentrale
1412 TDD (Texttelefon für Gehörlose und Hörgeschädigte)

Denken Sie an das Thema Sicherheit schon bevor Sie in See stechen. Wissen und Planung reduzieren die Risiken und erhöhen den Spaß. Informieren Sie immer auch andere Personen, wohin Sie fahren, wann Sie wieder zurück sein wollen und wie das Boot aussieht. Wenn Sie ein Boot mieten, sollten Sie dies Ihrem Vermieter mitteilen. Fragen Sie auch die Einheimischen, wo es sicher ist und wo die Gewässer gefährlich sind.

Bringen Sie die nötige Ausrüstung mit

Die gesamte Ausrüstung auf dem Boot muss in gutem Zustand und leicht zugänglich sein. Machen Sie sich mit dem Navigationssystem und anderen technischen Geräten an Bord vertraut. Wenn Sie die Geräte richtig benutzen können, erhöht dies Ihre Sicherheit erheblich.

Nehmen Sie auch Ihr Handy mit und packen es in einen wasserdichten Plastikbehälter. So können Sie Änderungen in Ihren Plänen melden oder bei Bedarf Hilfe anfordern.

Stellen Sie sicher, dass optische Seenotgeräte an Bord sind: zum Beispiel pyrotechnische rote Leuchtkugeln, orangefarbene Notflaggen oder Lichter.

Denken Sie auch an ausreichend Benzin.

Werfen Sie einen Blick auf das Wetter

Informieren Sie sich über das aktuelle Wetter und den Seegang schon bevor Sie losfahren. Das Wetter kann sich vor allem auf dem Meer schnell und dramatisch ändern. Man sollte Wind und Wellen nie unterschätzen – stechen Sie also nur dann in See, wenn die Bedingungen für das Bootfahren geeignet sind. Kehren Sie lieber früher um, bevor es zu spät ist.

Wettervorhersage von Yr, bereitgestellt vom Norwegischen Meteorologischen Institut und der Norwegischen Rundfunkgesellschaft (NRK). Laden Sie die kostenlose Wetter-App für iOS oder Android herunter.

Befolgen Sie die Regeln des Meeres

Genauso wie im Straßenverkehr muss man sich auch beim Bootfahren an gewisse Regeln halten. Lernen Sie diese Regeln, um Kollisionen zu vermeiden und die eigene Sicherheit sowie die der anderen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Denken Sie daran, dass die Sicherheit, die Umwelt und das Wohlergehen aller eine gemeinsame Verantwortung darstellt.

Wenn Sie nach dem 1. Januar 1980 geboren wurden, müssen Sie mindestens über das Yachtmaster Certificate of Competence („Båtførerprøven”) verfügen, um in norwegischen Gewässern ein Boot von mehr als acht Metern Länge – oder mit mehr als 25 PS – steuern zu dürfen. Auch wenn diese Pflicht für Personen entfällt, die vor dem 1. Januar 1980 geboren wurden, wird ein entsprechendes Zertifikat dringend empfohlen. Gleichwertige oder höhere Zertifikate aus einem EWR- oder EU-Land werden anerkannt.

Tragen Sie immer eine Schwimmweste

Sie müssen immer eine Schwimmweste an Bord haben und sollten diese auch tragen. Bestehen Sie darauf, dass jeder an Bord eine persönliche Schwimmhilfe dabeihat oder eine Rettungsweste trägt.

Bootfahren und Alkohol

Stellen Sie sicher, dass Sie ausgeruht und nüchtern sind. Die Person, die für das Boot verantwortlich ist, darf nicht mehr als 0,8 Promille an Bord haben. Denken Sie daran, dass Alkohol Ihr Urteilsvermögen beeinflusst und Ihre Überlebenschancen im Falle eines Unfalls senkt.

Überladen Sie Ihr Boot nicht

Verteilen Sie das Gewicht gleichmäßig und überladen Sie das Boot nicht, da dies die Sicherheit an Bord massiv beeinträchtigt.

Mann über Bord

Wenn jemand ins Wasser fällt, ist es lebenswichtig, die Person möglichst schnell wieder an Bord zubringen. Selbst im Sommer kann man sich innerhalb von wenigen Minuten unterkühlen. Falls erforderlich, werfen Sie dem Opfer eine Schwimmhilfe zu, springen Sie aber nicht selbst hinein. Schwimmhilfen, die Sie mit einem Seil werfen können, werden empfohlen. Auch blinkende Leuchten erhöhen die Sicherheit. Wenn Sie die Person nicht aus dem Wasser heben können, versuchen Sie diese an Land zu ziehen. Lassen Sie niemals jemanden allein im Meer zurück, während Sie Hilfe suchen.

Wenn die Person wieder an Bord ist, entfernen Sie rasch die nasse Kleidung und hüllen Sie die Person in trockene Alternativen (Decken, andere Kleidungsstücke). Verhindern Sie auf jeden Fall weiteren Wärmeverlust, denn auch in den ersten 15 bis 20 Minuten nach dem Verlassen des Wassers kühlt der Körper weiter ab.

Seien Sie vorsichtig bei der Rettung

Wenn Sie jemandem dabei helfen, wieder ins Boot zu gelangen, sollten Sie aufpassen, dass dieses nicht umkippt – das gilt ganz besonders für kleine Ruderboote und Kanus.

Wenn Ihr Boot umgekippt ist, aber noch Auftrieb hat, sollten Sie nicht wegschwimmen, sondern in der Nähe bleiben und auf Hilfe warten. Klettern Sie wenn möglich auf das Boot, aber passen Sie auf, dass es nicht instabil wird.

Voss
Voss.
Photo: Asgeir Helgestad / Artic Light AS / Visitnorway.com

Küsten, Flüsse und Seen

Nässe und Kälte sind nicht nur auf dem Meer ein gefährliches Problem. Sie können genauso ins Wasser fallen, wenn Sie sich an der Küste oder am Ufer eines Flusses oder Sees aufhalten.

Norwegen ist vielerorts ziemlich steil und nass. Eine Kombination, die perfekte Bedingungen fürs Rafting bietet – aber bitte nicht auf eigene Faust. Besser ist es, sich erfahrenen Guides anzuvertrauen, denn diese verfügen nicht nur über geeignete Ausrüstung, sondern auch über das Know-how, die Sicherheit zu einem bestimmten Zeitpunkt beurteilen zu können.

Wenn Sie in einem Fluss waten, sollten Sie die Kraft der Strömung sorgfältig beurteilen. Strömendes Wasser kann eine Menge Schwung haben und Ihnen die Beine wegziehen, bevor Sie reagieren können. Ein Watstock hilft Ihnen dabei, das Gleichgewicht zu halten.

Sollten Sie beim Waten den Halt verlieren und stromabwärts treiben, nehmen Sie im Wasser am besten eine sitzende Position ein. Strecken Sie die Beine von sich in die Richtung, in die Sie getrieben werden, damit Sie sich nicht an Felsen oder Steinen verletzen. Halten Sie Ihre Füße hoch im Wasser, damit diese sich nicht an Hindernissen verfangen und Sie durch die Strömung unter Wasser gezogen werden. In welche Richtung und in welchem Winkel Sie treiben, können Sie beeinflussen, indem Sie mit ihren Armen schwimmen und steuern.

Sicherheit bedeutet oft mehr Spaß

Unzählige Seen und Flüsse sowie die lange Küste bieten großartige Möglichkeiten zum Kanu- und Kajakfahren, Angeln und Raften.

Sicher unterwegs

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