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Reif(en) für den Winter

Fatbikes sind für Spaß auf Schnee und Eis wie geschaffen. Der Name bezieht sich auf die großen Räder, die das Radeln in der Winterlandschaft erst möglich machen.

„Der Hauptunterschied zwischen dem Radfahren mit einem Fatbike und einem normalen Fahrrad ist der Untergrund, auf dem Sie fahren. Das Wetter und die Schneeverhältnisse können sich von Tag zu Tag ändern, daher fühlt sich jede Fahrt anders an! Wenn Sie auf festem Eis fahren, können Sie in der Regel schnell fahren und es ist eher wie gewöhnliches Radfahren. Schwerer Schnee macht Sie langsamer und sorgt für mehr Widerstand“, erklärt Nina Gässler, Fatbike-Guide bei Geilo Aktiv und Gründerin des Fatbiking-Rennens Fat Viking.

Beim Fatbiken auf Eis ist die Verwendung von Winterreifen üblich.

Tipps für Anfänger

Fatbiken ist vor allem bergauf herausfordernd. Anfänger sollten daher zunächst in einer flachen Landschaft üben.

„Mein Haupttipp für Anfänger ist es, mit einem niedrigen Gang zu fahren. Bei niedrigen Gängen drehen sich die Räder leichter und die Geschwindigkeit ist stabiler. Wenn sich die Räder erst einmal drehen, fährt es sich leichter“, sagt Nina.

Denken Sie immer an warme Kleidung, Helm und Schutzbrille!

„Es ist eine Winteraktivität. Ziehen Sie warme, flexible Kleidung an, wie Sie sie beim Langlauf tragen würden, und eine zusätzliche Schicht für Ihren Oberkörper“, sagt Nina.

Geführte Fatbike-Touren

Als Fatbike-Einsteiger ist es immer eine gute Idee, mit einem Guide zu fahren. Sie sind Experten und finden den perfekten Weg für Sie. Die Touren können in oft auf Ihre Fähigkeiten zugeschnitten werden.

PS: Auf vielen geführten Touren erfahren sich auch Wissenswertes und hören Geschichten zur Natur und einheimischen Kultur!

Den perfekten Ort finden

Haben Sie Fatbiken schon einmal ausprobiert, aber noch nie in Norwegen? Holen Sie sich ein paar Expertentipps von Jon Vidar Bull, Routenmanager bei Offroad Finnmark und Guide bei Glød Explorer in Alta in Nordnorwegen.

„Alta ist ein sehr beliebter Ort für das Fatbiken. Das Terrain ist hier sehr flach und daher weniger anspruchsvoll. Da hier viele Leute Fatbikes benutzen, gibt es oft frisch präparierte Fatbike-Strecken“, sagt Jon Vidar und fügt hinzu, dass die Fatbike-Wintersaison normalerweise von November bis Mai dauert.

„Ich mag es, spät in der Wintersaison Fatbiken zu gehen, wenn die Sonne tagsüber für höhere Temperaturen sorgt und es nachts immer noch kalt ist. Durch diese Kombination wird der Boden härter, und man kann einfacher abseits der Wege radeln“, sagt Jon Vidar.

In Alta können Sie Fatbiken sogar mit der Jagd nach den Nordlichtern kombinieren!

Neben Alta empfiehlt Jon Vidar auch Fatbiken in Geilo, Lillehammer, Trysil, und Nesbyen in Ostnorwegen.

„Fatbiken ist in diesen Gegenden sehr beliebt. Daher haben Sie gute Chancen auf präparierte Fatbike-Strecken“, sagt Jon Vidar.

Seiner Meinung nach ist es immer eine gute Idee, Einheimische nach Tipps zu fragen, wo man hinfahren sollte.

„Fatbiker sind freundliche Leute, und viele zeigen Ihnen gerne ihre coolen Trails. Zögern Sie nicht, sie über die sozialen Medien zu kontaktieren! Auf Sportapps wie Strava kann man gut nach Routenvorschlägen suchen“, sagt Jon Vidar.

Fatbikes mieten

Sind Sie bereit für ein Abenteuer in Norwegens Winterlandschaft auf zwei Rädern?

An vielen Orte in Norwegen kann man Fatbikes mieten, darunter auch elektrische Fatbikes! Achten Sie nur auf die angemessene Kleidung und erkundigen Sie sich vorher, wo man sicher Fatbiken kann.

Einige Orte verleihen auch Fatbikes für Kinder. Denken Sie daran, dass Fatbiken am besten für aktive Kinder geeignet ist – das Fahrrad ist schwer, es kann anstrengend sein.

Für Profis

Sind Sie ein erfahrener Fatbiker, der eine echte Herausforderung sucht? Dann ist Fat Viking genau das Richtige für Sie!

Das von Fatbiking-Guide Nina Gässler gegründete Fat Viking ist ein hartes Langstreckenrennen im Winterparadies Geilo in Ostnorwegen.

„Dieses Rennen ist für fortgeschrittene Fatbiker gedacht. Bei diesem Rennen gibt es drei verschiedene Distanzen: 50 Kilometer, 100 Kilometer und 150 Kilometer“, erklärt Nina.

Das längste Rennen ist ein offizielles Qualifikationsrennen für das Iditarad Trail Invitational in Alaska.

„Unterwegs gibt es zwar Kontrollpunkte, aber die Teilnehmer müssen trotzdem autark sein und ihre gesamte Ausrüstung, einschließlich Nahrung und Wasser, selbst mitführen“, sagt Nina.

In Alta findet das Ski- und Fatbike-Festival Arctic Alta statt.

Fatbiken in Norwegen

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