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Welche Suchergebnisse werden Ihnen angezeigt, wenn Sie nach norwegischen Gerichten googeln? Ihnen entgehen mit Sicherheit viele Dinge. Es gibt zwar auch traditionelle Gerichte mit seltsamen Namen wie Smalahove (Schafskopf), Brunost (brauner Käse) und Fårikål (Lammeintopf), aber unser Land hat noch so viel mehr zu bieten. Vor allem, wenn Sie frische regionale Köstlichkeiten probieren möchten.

Und genau das möchten Feinschmecker. Deshalb hat Visit Norway die US-amerikanische Bloggerin Tinger Hseih, die britische Bäckerin Benjamina Ebuehi und die indische Köchin Maunika Gowardhan nach Norwegen eingeladen, damit sie einige unserer nachhaltigsten Gerichte kosten konnten. Außerdem durften sie köstlichen Speisen aus regionalen Zutaten ihre ganz eigene Note verleihen.

„Ich habe nicht viel Erfahrung damit, meine eigenen Produkte anzubauen oder zu ernten. Es wäre ein einmaliges Erlebnis, mitzuerleben, wie frische Zutaten den Weg direkt vom Bauernhof oder aus dem Meer auf den Tisch finden“, sagt Tinger vor Beginn ihrer Entdeckungsreise.

Gibt es etwas Schöneres, als nach Seeigeln zu tauchen und sie anschließend frisch zu verzehren?

Ganz frische Meeresfrüchte

Die drei Food-Bloggerinnen trafen im Rahmen ihrer Einführung in die norwegischen Meeresfrüchte Einheimische, die kulinarische Köstlichkeiten wie Muscheln, Seeigel und Langusten (der norwegische Hummer) fangen. Einige dieser Delikatessen werden letztlich in Restaurants mit Michelin-Sternen angeboten.

„Ich habe mein Leben für euch aufs Spiel gesetzt“, scherzt Tinger, als sie einen Seeigel präsentiert, den sie kurz zuvor aus dem Meer geholt hat.

Noch im Taucheranzug öffnet sie den Seeigel, und alle kosten ein Stückchen. Ein Blick in ihre Gesichter reicht, um zu beurteilen, wie ihnen die Köstlichkeit mundet. Überzeugen Sie sich selbst ...

Schauen Sie sich die ausführlichen Berichte unterhalb des Rezepts an.

Die Wildaromen aus der Bergwelt

Die Region Røros war eine der ersten, die die Vorteile regionaler Produkte für sich entdeckt hat. Inzwischen gibt es hier knapp 30 Lebensmittelproduzenten. Sie haben sich auf verschiedene Produkte wie Milch, Joghurt und Wurstwaren bis hin zu preisgekrönten Käsesorten spezialisiert.

Benjamina, Maunika und Tinger waren zu Besuch bei den Rentierzüchtern von Rørosrein, um mehr über die Bedeutung der Rentiere für die samische Kultur und Tradition zu erfahren. Außerdem fanden sie heraus, warum so viele Menschen – von vierköpfigen Familien bis hin zu Restaurantkritikern – sehr gerne Wildgerichte essen.

Während ihres Besuchs gab die Köchin Maunika einige exotische Gewürze in die Pfanne und bereitete ein Rentiercurry zu. Die Erwartungen wurden immer größer, als sie über die Geschichte der Beilage zu erzählen begann: Moltebeeren-Chutney.

„Gerüchten zufolge wurden früher Kriege um diese Beeren geführt,“ erläutert Maunika.

Hier werden also große Erwartungen geweckt ... Schauen wir einmal, ob das mit exotischen Gewürzen angemachte Wildgericht mit Fleisch aus den Bergen auf die anderen Bloggerinnen Eindruck machte.

Schauen Sie sich die ausführlichen Berichte unterhalb des Rezepts an.

Vom Bauernhof auf den Tisch

Eier aus Freilandhaltung, reichlich Milch, Butter und Süßkäse – wir haben Hühnern, Ziegen und Kühen viel zu verdanken. Und in Norwegen haben sie dafür jeden Sommer Urlaub – wohlverdient. Das ist kein Witz. Ihr Urlaub ist vorgeschrieben, da glückliche und gesunde Tiere eine entscheidende Voraussetzung für landwirtschaftliche Qualitätsprodukte sind.

Hier in Norwegen liefern die Landwirte ihre Produkte an Lebensmittelgeschäfte und Restaurants aus. Einige von ihnen betreiben außerdem Hofläden, in denen sie Produkte wie Eier, Milch und Butter anbieten.

Benjamina ist Bäckerin und schreibt Rezepte. Wenn sie Kuchen backt, verwendet sie viele dieser Zutaten. Während eines Besuchs auf dem Hof Fannremsgården musste sie jedoch etwas tun, womit sie bislang noch keine Erfahrungen gesammelt hatte: Milch und Eier unmittelbar von der Quelle beziehen. Die „Quelle“ waren in diesem Fall freundliche Hühner und eine Kuh namens Dotty.

„Wie gehen wir denn beim Melken der Kuh am besten vor, damit es für sie nicht unangenehm ist und sie uns am Ende nicht ins Gesicht tritt?“ fragten die Frauen den Landwirt Jon Fredrik.

Er betreibt Fannremsgården seit Jahren und liefert den Großteil der Milch an das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant Credo in Oslo. Natürlich zeigte er den Bloggerinnen gerne, wie man eine Kuh melkt.

Auch Benjamina versuchte sich daran. Aber wie Sie im Video sehen können, ist es nicht so einfach, wie es aussieht ...

Schauen Sie sich die ausführlichen Berichte unterhalb des Rezepts an.

Lassen Sie sich inspirieren

In Norwegen gibt es noch viele andere Aromen, an denen sich Ihre Geschmacksknospen versuchen können.

Der Geschmack Norwegens

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