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Mit der Auszeichnung von Christian André Pettersen mit Bronze, ist Norwegen das Land mit den insgesamt meisten Medaillen – sogar mehr als Frankreich!

Veröffentlicht: 6. Februar 2019

Ein Reiseziel für Gourmets

In Norwegen hat es in den letzten Jahren eine kulinarische Revolution gegeben, eingeleitet von innovativen Meisterköchen wie Christian André Pettersen. Alle zwei Jahre treffen sich 24 der vielversprechendsten Köche der Welt im französischen Lyon, um an dem prestigeträchtigen Kochwettbewerb teilzunehmen. Seit dem ersten Wettbewerb 1987 hat Norwegen fünf Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen gewonnen. Damit ist es das Land mit den meisten Bocuse-Preisen. Aber auch andere nordische Länder konnten den begehrten Gastronomiepreis einheimsen: 2019 gingen gleich alle drei Medaillen nach Skandinavien – was die gesamte Region zum attraktiven Reiseziel für Gourmets macht.

Arktisch-asiatische Fusion

Pettersen überzeugte die Preisrichter mit seinen exquisiten und überraschenden Aromen aus der Arktis. Die Inspiration kommt von seiner Kindheit: Er wuchs im Hinterland von Bodø auf, nördlich des Polarkreises. Seine Mutter ist Filipina, sein Vater ein norwegischer Koch. Dies hat seine Visionen und Techniken zu kochen stark beeinflusst. „Meine Identität, meine Person und mein Essen teilen alle dieselbe Herkunft: eine perfekte Mischung aus Ost und West, Norwegen und Asien, dem Natürlichen und dem Technischen,“ sagt Pettersen. Er betont auch, dass „der Wettbewerb den Beruf auf eine wichtige Weise hervorhebt und das Interesse an Norwegen als Reiseziel für Feinschmecker fördert.“

Weltklasse-Küche

Auch viele andere norwegische Köche haben sich weltweit einen Namen gemacht und in den letzten Jahren haben immer mehr norwegische Restaurants Sterne im Michelin Guide erhalten. Das Maaemo erhielt 2016 als erstes Restaurant in Norwegen drei Michelin-Sterne. Wenn im Frühjahr 2019 das Under als größtes Unterwasser-Restaurant der Welt eröffnet, wird Norwegen wohl ein noch interessanteres Reiseziel für Feinschmecker.

Der diesjährige Bocuse d'Or ist nicht der einzige internationale Wettbewerb, in dem sich Norwegen in letzter Zeit gut geschlagen hat. Im November 2018 gewann der heimische Käse Fanaost aus Ostegården bei den World Cheese Awards in Bergen die Goldmedaille, und ein Ziegenkäse aus der Telemark wurde Zweiter. Dies war bereits das zweite Mal, dass ein norwegischer Käse den weltweit größten Käsewettbewerb gewann. 2016 wurde der Blauschimmelkäse Kraftkar vom kleinen Produzenten Tingvollost in Fjord Norwegen zum Champion gekürt. Er ist für viele einfach der beste Käse aller Zeiten.

Bocuse d’Or
Bocuse d’Or.
Photo: Tom Haga

Köstliche lokale Esskultur

Bekannte Kulinarik-Journalisten erkunden nun die frische norwegische Gourmetszene. Als „egalitär und aufrichtig“ und dabei sogar „relativ erschwinglich“ wird diese etwa von Alexander Lombrano von der New York Times bezeichnet. „Norwegens Version der nordischen Küche ist verspielt, geistreich und unprätentiös“, schreibt er. Für Lombrano liegt der zunehmende Reiz der norwegischen Gastroszene darin, dass sie „sich nicht am besten durch Michelin definiert – wo die dominierende DNA die gallische gastronomische Raffinesse ist – sondern eher durch eine köstliche lokale Esskultur.“ Zudem lobt er die spektakulären Meeresfrüchte und landwirtschaftlichen Erzeugnisse Norwegens, die wegen der verkürzten Wachstumsperiode etwas ganz Besonderes sind.

ÜBER BOCUSE D'OR

Bocuse d'Or ist eine Koch-Weltmeisterschaft in Lyon. Alle zwei Jahre kommen Teilnehmer aus 24 Ländern hier her, um bei dem rennomierten Wettbewerb der modernen Küche ihre Kochkünste unter Beweis zu stellen.

Seit dem ersten Wettbewerb 1987 hat Norwegen fünf Goldmedaillen, drei Silber- und drei Bronzemedaillen erhalten.

Probieren Sie das Essen des Bronze-Bocuse-Gewinners Christian André Pettersen im Restaurant Mondo in der Region Stavanger, wo er Chefkoch ist.

EHEMALIGE BOCUSE D'OR GEWINNER UND IHRE RESTAURANTS

Bent Stiansen
Restaurant: Statholdergaarden in Oslo

Charles Tjessem
Restaurant: Villa Skeiene (nur auf norwegisch) in Sandnes in der Region Stavanger

Geir Skeie
Restaurant: Brygga 11 in Sandefjord

Ørjan Johannessen
Restaurant: Bekkjarvik Gjestgiveri, in der Gemeinde Austevoll südlich von Bergen

KULINARISCHE SOUVENIRS AUS NORWEGEN

Nehmen Sie den Geschmack von Norwegen mit nach Hause, so hält das Urlaubsgefühl noch ein wenig länger an.

„Røkelaks“ (geräucherter Lachs)
Investieren Sie in einen ganzen Fisch oder probieren Sie einfach die praktischen fein verpackten Scheiben. Perfektionieren Sie Ihren Einkauf mit einer speziellen Senfsauce.

„Ørret“ (Forelle)
Diese Fischart schmeckt bekanntlich etwas süßer als Lachs. Wenn Sie wirklich mutig sind, können Sie auch teilweise fermentierte Forellen probieren.

„Brunost” (brauner Käse)
Nehmen Sie diesen süßen, braunen Ziegenkäse mit nach Hause und Sie haben ein Stück norwegische Seele als Souvenir. Dazu empfiehlt sich ein passender Käsehobel im norwegischen Stil, ein schönes Werkzeug, das in den meisten Küchen des Landes zu finden ist.

„Sild“ (Hering)
Hering gibt es in immer mehr Variationen, mit einer Vielzahl von Marinaden und Aromen.

„Flatbrød“ (sehr dünnes Knäckebrot)
Eine getrocknete und knusprige Art von Brot, noch viel dünner als das schickste Tablet und zum Schutz meistens in Karton verpackt. Zu Suppen, Eintöpfen oder mit Wurst und Sauerrahm.

„Lefse“
Ein traditionelles weiches Fladenbrot aus Mehl, Kartoffeln, Milch und Butter, das mit traditionellen Werkzeugen hergestellt wird.

Kaffee
Internationale professionelle Wettbewerbe reihen die norwegischen Kaffeebrauereien unter den besten der Welt ein.

Waffelmischung und Waffeleisen
Waffeln sind das Herzstück der norwegischen Gemütlichkeit.

Darf es noch etwas sein?

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