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Reine and Hamnøy in Lofoten - seen from Reinebringen

Landschaftsroute Lofoten

Ein Roadtrip entlang einer der spektakulärsten Küsten der Welt

Von der dramatischen Meerenge Raftsundet im Norden bis zum abgelegenen Fischerdorf Å im Süden zählt die Norwegische Landschaftsroute Lofoten zu den atemberaubendsten Straßen Norwegens.

Die Norwegische Landschaftsroute Lofoten verläuft zwischen Å und Raftsundet und führt über Abstecher auch nach Nusfjord, Vikten, Utakleiv, Unstad, Eggum, Henningsvær und Grunnfør. Sie schlängelt sich an Fjorden entlang, über schmale Landzungen und zwischen der tosenden Brandung des Atlantiks und fast senkrechten Bergwänden hindurch. Praktische Rastplätze und interessante Kunstinstallationen sind die i-Tüpfelchen auf Ihrem Roadtrip durch diese einzigartige Küstenlandschaft.

Die gesamte Route ist rund 230 Kilometer lang. Durch Abstecher und Zwischenstopps sollten Sie jedoch mindestens zwei Tage – am besten sogar eine ganze Woche – für die Erkundung der Region einplanen.

Von Oslo aus dauert die Fahrt ohne Zwischenstopps 18 bis 20 Stunden. Wir empfehlen zwei bis drei Tage für diese Reise, damit Sie unterwegs möglichst viel erleben können.

Von Trondheim aus dauert die Fahrt etwa 13 bis 14 Stunden.

Rest stop at Grunnfør
Norwegian Scenic Route Lofoten - Grunnførfjorden
Sildpollnes chapel in Lofoten
The tourist town and fishing village of Svolvær in Lofoten below tall mountains.

Die Reise beginnt an der wilden Meerenge Raftsundet.

Verlassen Sie die E10 und folgen Sie etwa 20 Kilometer lang der äußeren, weniger befahrenen Küstenstraße bis zum Fahrradunterstand in Grunnfør. Hier genießen Sie einen 360-Grad-Panoramablick.

Überqueren Sie die Brücke über den flachen Grunnførfjord und legen Sie in der örtlichen Kaffeerösterei in Laukvik eine Kaffeepause ein, bevor Sie zur E10 zurückkehren.

Hier scheint ein Holzsteg über die Landzunge südlich von Sildpollen zu schweben und führt hinauf zu einem Aussichtspunkt mit weitem Blick auf den spektakulären Austnesfjord und die idyllische Kapelle von Sildpollneset.

Fahren Sie dann weiter nach Svolvær, Kabelvåg und Henningsvær – alle diese Orte sind mehr als einen kurzen Zwischenstopp wert!

Dazwischen finden Sie exzellente Restaurants und Galerien sowie das ausgezeichnete Skrei Museum. Sie können zudem Kajak fahren, klettern, tolle Wanderungen unternehmen oder Angelausflüge und Bootsfahrten in den Trollfjord machen.

Erkunden Sie einige Tage die Gegend und fahren Sie dann weiter nach Süden.

Die besten Erlebnisse

Entdecken Sie die interessantesten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Svolvær, Kabelvåg und Henningsvær.

Bridge across the Gimsøystream
Skjærpvatnet birdwatching tower
Sheep outside the Lofotr Vikingmuseum in Lofoten.
Restroom at Eggum, Norwegian Scenic Route Lofoten, Northern Norway
People enjoying the sun on Hauklandstranda beach
Skreda rest stop

Etwa 25 Kilometer nach Svolvær erreichen Sie Gimsøystraumen, die starke Gezeitenströmung zwischen den Inseln. Hier befindet sich ein sehr schöner Rastplatz mit Toiletten.

Entlang der Route sehen Sie dann drei über sechs Meter hohe Vogelbeobachtungstürme bei Gårdsvatnet, Skjærpvatnet und Storeidvatnet. Von hier können Sie einige der schönsten Feuchtgebiete Norwegens zur Vogelbeobachtung erleben, ohne die Tiere zu stören.Nehmen Sie unbedingt ein Fernglas mit! Besonders spektakulär sind die Zugzeiten im Frühling und Herbst.

Der Rastplatz bei Torvdalshalsen bietet den besten Blick auf Vestvågøya: Über die Felder hinweg sehen Sie bis zum faszinierenden Lofotr Wikingermuseum in Borg. Eine lange Windschutzwand mit Sitzbänken macht diesen Ort zu einem der besten Plätze für eine Mittagspause entlang der Route.

Etwa zwölf Kilometer von Torvdalshalsen entfernt führt ein Abstecher nach Westen nach Eggum. Der Ort liegt am offenen Meer und bietet einen amphitheaterförmig angelegten Rastplatz.

Verpassen Sie auch nicht die ikonische Skulptur „The Head“ des Schweizer Künstlers Markus Raetz. Machen Sie sich auf eine optische Täuschung gefasst: Wenn Sie um die Skulptur herumgehen, verändert sie ihre Form!

Apropos Toiletten …

Jedes Jahr kommen Hunderttausende Besucher auf die Lofoten-Inseln, was die Landschaft stark belastet. Die Rastplätze entlang dieser Route verfügen über Toiletten, damit die Natur möglichst unberührt bleibt. Bitte nutzen Sie diese!

Setzen Sie Ihren Abstecher weitere 15 Kilometer fort und erkunden Sie Unstad, die Surfhauptstadt der Lofoten. Vor der Kulisse schneebedeckter Berge rollen hier das ganze Jahr über Atlantikwellen an die Küste.

Zehn Kilometer von Unstad entfernt entdecken Sie an der Hauptroute den Hauklandstranda – einen der schönsten Strände Norwegens. Weißer Sand und türkisfarbenes Wasser werden von steilen Bergen eingerahmt.

Hier gibt es außerdem ein modernes, stilvolles Café und Toiletten.

Etwa auf halber Strecke der gesamten Route liegt der Rastplatz Skreda nahe Leknes direkt am Wasser. Der Blick über den Fjord in Richtung Nappstraumen ist grandios.

Bitte beachten Sie, dass das Campen an Rastplätzen nicht erlaubt ist. Viele Besucher möchten wie Sie die schöne Aussicht genießen. Legen Sie daher nur kurze Stopps ein und übernachten Sie aufoffiziellen Campingplätzen.

Interessante Erlebnisse

… auf Vestvågøy, mitten auf den Lofoten.

A craftsman performing the art of glassblowing at Vikten in Lofoten
Red and yellow fisherman cabins below a mountain, by the sea.
Skagsanden beach in Lofoten
White beach with turquoise water in Lofoten
Reine fishing village in Lofoten in autumn colours.
Stockfish made as a lamp in a restaurant.
Woman on ferry Moskenes-Værøy-Røst-Bodø
Fishing cabins at Å in Lofoten

Von Skreda aus führt die Route weitere 15 Kilometer durch den Nappstraumen-Tunnel (keine Fahrräder). Ein Abstecher zur traditionellen Glasbläserei in Vikten lohnt sich. Hier können Sie den vielen talentierten Kunsthandwerkern der Lofoten bei der Arbeit zusehen und ein handgefertigtes Souvenir mit nach Hause nehmen.

Einige Kilometer weiter liegt Nusfjord – eines der am besten erhaltenen Fischerdörfer Norwegens. Hier gibt es Rorbu-Hütten, ein hervorragendes Restaurant, ein Spa, Galerien sowie ein sehr gemütliches Café und Restaurant.

Zurück auf der Hauptroute Richtung Süden bietet der Rastplatz Brunstranda Parkplätze und Toiletten. Von hier können Sie am weißen Sandstrand von Skagastranda unterhalb der spektakulären Bergkämme von Flakstad entlangspazieren.

Schauen Sie auch bei der Lofoten Beach Bar vorbei – mit gutem Essen, Camping, rollstuhlgerechten Saunen und Surfkursen!

Nur fünf Kilometer weiter liegt der Rambergstranda, ein weiterer wunderschöner Strand. Ein schmaler Holzweg führt hinunter zum weißen Sand.

In der Nähe gibt es außerdem einen traumhaften Campingplatz mit Blick auf die Mitternachtssonne!

Die Straße führt etwa 19 Kilometer durch die wilde Landschaft von Moskenesøya nach Südwesten, bevor Sie den Rastplatz Akkarvikodden erreichen.

Nach einer kurzen Fahrt entdecken Sie dann einen der besten Aussichtspunkte:Der Panoramablick vom Reinehalsen auf das Fischerdorf Reine ist atemberaubend.

Es gibt bei beiden Orten nur wenig Parkplätze. Bitte halten Sie Ihren Aufenthalt daher kurz.

Das Fischerdorf Reine bietet zahlreiche Aktivitäten und Galerien sowie ein Besucherzentrum für den Lofotodden-Nationalpark. Übernachten Sie in einem Rorbu (traditionelle Fischerhütte) und holen Sie sich bei Anitas Seafood regionale Spezialitäten und gesundes „Fast Food“ aus dem Meer.

Vom Hafendes nahe gelegenen Moskenes verkehren mehrmals täglich Fähren zwischen den Lofoten und Bodø. Reservieren Sie in der Hochsaison unbedingt einen Platz auf der Fähre, da es zu langen Wartezeiten kommen kann.

Schließlich markiert Å das Ende der Landschaftsroute. Während der Ortsname wirklich schon nach einem Buchstaben endet, muss dies nicht das Ende Ihrer Reise sein. Das Norwegische Fischerdorfmuseum erweckt die Geschichte von Generationen von Fischern in originalen Gebäuden zum Leben.

Apropos Original: Probieren Sie dieberühmten Backwaren des dortigen Cafés – aus dem Original-Steinofen von 1878!

Interessante Erlebnisse

… in Flakstad, Moskenes, Reine und Å.

Scenic Route Lofoten - the road to Henningsvær
A motorhome standing in Northern Norway.

Einige Straßen sind sehr schmal. Nutzen Sie bei Bedarf die Ausweichbuchten und beachten Sie, dass das Parken dort verboten ist.

Wildcampen belastet die Lofoten während der geschäftigen Sommermonate erheblich. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und Ihrem Komfort sowie aus Rücksicht auf die einheimische Bevölkerung bitten wir Sie, stattdessen die vielen schönen Campingplätze auf den Inseln zu nutzen.

Camping auf den Lofoten

Auf den Lofoten gibt es zahlreiche wunderschöne Campingplätze. Für Juli und August sollten Sie im Voraus reservieren.

Wissenswertes für Ihre Reise

Auf der 230 Kilometer langen Route entlang der E10 herrscht in der Hauptsaison von Juli bis zum 15. August reger Auto- und Wohnmobilverkehr.

April, Mai, Juni, September und Oktober eignen sich hingegen perfekt für einen Roadtrip, da dann weniger Verkehr herrscht. Es kann jedoch zu Schnee und Glätte kommen.

Wenn Sie die Landschaftsroute im Winter befahren möchten, sollten Sie sich auf anspruchsvolle Bedingungen einstellen. Diese Route wird nur Fahrern mit Erfahrung unter winterlichen Fahrbedingungen empfohlen.

Einige Straßen sind sehr schmal. Nutzen Sie bei Bedarf die Ausweichbuchten, fahren Sie rücksichtsvoll und lassen Sie andere Verkehrsteilnehmer passieren.

Bitte beachten Sie, dass der Nappstraumen-Tunnel 2026 nachts wegen Wartungsarbeiten geschlossen ist. Informieren Sie sich daher vor Fahrtantritt über die aktuellen Verkehrsmeldungen.

Campingregeln

Wenn Sie mit einem Wohnmobil unterwegs sind, ist das Entleeren von Chemietoiletten an den regulären Rastplätzen der Landschaftsrouten strengstens verboten. Nutzen Sie stattdessen die offiziellen Entsorgungsstationen, die sich unter anderem in Reine, Leknes und Svolvær befinden.

Die Rastplätze entlang der Norwegischen Landschaftsrouten sind für kurze Pausen gedacht, nicht zum Übernachten.

Die Lofoten bieten zahlreiche schöne Campingplätze. Ob mit Zelt oder Wohnmobil – wir bitten Sie, diese zu nutzen.

Bei einer Wohnmobil-Reise in der Hauptsaison sollten Sie die Campingplätze im Voraus buchen, insbesondere in den Gebieten rund um Reine, Moskenes, Sørvågen und Å. Die Parkmöglichkeiten sind begrenzt.

Unterstützen Sie ein gutes Miteinander von Besuchern und Einheimischen, indem Sie möglichst ausgewiesene Campingplätze, öffentliche Toiletten und offizielle Parkplätze nutzen. Beachten Sie, dass Wildcampen in vielen Gebieten verboten ist.

Bitte lassen Sie während der Hauptsaison den lokalen Verkehr passieren.

Rastplätze sind für kurze Pausen

Bitte ermöglichen Sie auch anderen Reisenden tolle Ausblicke und nutzen Sie beliebte Rastplätze nur kurz. Nehmen Sie Ihren Müll wieder mit und hinterlassen Sie den Ort für die nächsten Besucher sauber.

Radfahren

Die Hauptroute E10 kann aufgrund des starken Sommerverkehrs herausfordernd sein. Radfahren ist zu dieser Jahreszeit hier nicht zu empfehlen. Die Kreisstraßen 888 und 815 sind ruhigere Alternativen. Fahrräder sind im Nappstraumen-Tunnel nicht erlaubt. Radfahrer müssen daher die örtliche Fahrradfähre zwischen Nusfjord und Ballstad nutzen.

Quelle: Norwegische Landschaftsrouten und Visit Norway

Hungrig geworden?

Entlang der Strecke gibt es viele Orte für eine kleine Stärkung.

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