Norwegische Landschaftsroute
Rondane
Eine unvergessliche Reise durch das mächtige Gebirge
Die Norwegische Landschaftsroute Rondane gehört zu den 18 offiziellen Landschaftsrouten des Landes und führt mitten durch den Nationalpark Rondane.
Wenn Sie zwischen Oslo und Trondheim unterwegs sind, ist dies die perfekte Route!
Egal ob Sie durch das Tal Gudbrandsdalen auf der E6 oder durch das Tal Østerdalen auf der Rv 3 reisen – freuen Sie sich auf spannende Erlebnisse und Sehenswürdigkeiten.
Wenn Sie von Oslo starten, fahren Sie zunächst rund vier Stunden auf der E6 bis nach Ringebu. Dort verlassen Sie die Hauptstraße und beginnen Ihren abenteuerlichen Roadtrip über die Berge!
Legen Sie unbedingt eine Pause in Ringebu ein: Hier befindet sich die zweitgrößte Stabkirche Norwegens!
Außerdem ist es ein idealer Ort, um eine Mahlzeit zu genießen oder regionale Spezialitäten aus dem Tal einzukaufen.
Besuchen Sie Annis Spisested für traditionelle norwegische Gerichte und hausgemachte Würste. Im dazugehörigen Feinkostgeschäft finden Sie eine große Auswahl an Fleischprodukten und anderen regionalen Spezialitäten – perfekte Snacks für Ihre Fahrt!
Nach einer etwa 30-minütigen Fahrt bergauf erreichen Sie Venabygdsfjellet – den eigentlichen Startpunkt des Abenteuers auf der Landschaftsroute Rondane.
Gleich zu Beginn eröffnen sich Ihnen spektakuläre Ausblicke auf die Bergwelt. Die Region bietet in jeder Jahreszeit zahlreiche Freizeitaktivitäten: Angeln, Skifahren, Schneeschuhwandern, Kajakfahren, Hundeschlittenfahrten, Radfahren oder Wandern.
Viele gemütliche Berghotels und Hütten laden zum Übernachten ein. Sie können auf den wunderschönen Bergpfaden sogar Reitausflüge unternehmen.
Das Venabu Fjellhotell und das Spidsbergseter Resort bieten verschiedenste Angebote – vom einstündigen Ausflug bis zu einwöchigen Reitferien.
Fahren Sie rund 20 Kilometer weiter Richtung Enden („das Ende“). Von hier lohnt sich ein Abstecher: Biegen Sie rechts ab, nach 11 Kilometern erreichen Sie die historische Sollia-Kirche. Die Holzkirche wurde 1738 geweiht und gilt als eine der besterhaltenen Barockkirchen Norwegens.
Probieren Sie lokale Käsespezialitäten, Marmeladen und Backwaren in der nahegelegenen Käserei Sollia Ysteri. Im Sommer können Sie bei Sollia Prestegård eine Pause im Hofcafé machen und im Shop traditionelle norwegische Produkte kaufen.
Zurück auf der Hauptstraße fahren Sie rund zehn Minuten weiter nach Norden zur nächsten Attraktion: das Fossehuset beim Wasserfall Atnbrufossen.
Das frühere Sägewerk beherbergt heute ein Museum, in dem Ausstellungen und Konzerte stattfinden.
Nur fünf Fahrminuten weiter entlang des Atnsjøen-Sees erwartet Sie ein architektonisches Highlight: der Rastplatz und Aussichtspunkt Sohlbergplassen. Dieser von Architekt Carl-Viggo Hølmebakk entworfene Rastplatz wurde 2008 eröffnet.
Der Name des Aussichtspunkts ist eine Hommage an den Maler Harald Sohlberg. Von hier aus blickte er bei einer Skitour auf die Berg- und Seenlandschaft in Rondane, die ihn 1914 zu seinem berühmten Gemälde Vinternatt i Rondane (Winternacht im Rondane, Nationalmuseum) inspirierte.
Nur zwei Kilometer weiter entlang der Straße befindet sich das 2022 von Matias Faldbakken geschaffene Kunstwerk Skyldner („Der Schuldner“). Dieses monumentale Mosaik basiert auf einer Kohlezeichnung eines hölzernen Kopfes aus dem 12. Jahrhundert.
Im Winter verschwindet das Werk unter dicken Schneeschichten – der Ort bietet jedoch weiterhin eine herrliche Aussicht auf die umliegenden Berge.
Nach dem Kunstgenuss geht es in nur zehn Fahrminuten weiter nach Strømbu. Entspannen Sie in der Lounge mit Blick auf den Fluss Atna, der sich durch den Kiefernwald schlängelt, oder genießen Sie das Panorama von der Dachterrasse.
Strømbu ist zugleich das Tor zu unzähligen Naturerlebnissen im Nationalpark Rondane. Hier starten mehrere Wanderungen, zudem können Sie Fahrräder und Kanus mieten. Im Kiosk können Sie Snacks kaufen und bekommen Tipps zu den verschiedenen Wanderrouten.
Eine beliebte Wanderung führt in zwei bis drei Stunden vom Parkplatz zur Bjørnhollia-Hütte des Norwegischen Wandervereins (DNT). Dort können Sie den Nationalpark Rondane in Ruhe genießen und sogar übernachten.
Wenn Sie wieder auf die Hauptstraße zurückkehren und weiter nach Norden fahren, warten vor Folldal noch einige spannende Abstecher: Wie wäre es zum Beispiel mit einer Wanderung und einer gemütlichen Hüttenübernachtung im idyllische Tal Dørålsdalen? Oder radeln Sie durch das imposante Tal Grimsdalen zwischen Rondane und Dovrefjell!
Von Strømbu aus folgen Sie der Straße etwa 30 Kilometer in Richtung Norden bis zu den Folldal-Minen. Nun endet die Landschaftsroute – oder sie beginnt, wenn Sie aus Trondheim oder Ålesund anreisen.
Machen Sie hier eine kleine Zeitreise: 70 erhaltene Gebäude der einstigen Bergbausiedlung zeigen das Leben zwischen 1748 und 1993, als Zink, Kupfer und Schwefel gefördert wurden. Besonders spannend ist eine geführte Tour mit der Grubenbahn tief in die alten Stollen.
Übernachten können Sie sogar in der ehemaligen Direktorenresidenz Direksjonen, und im Café gibt es regionale Spezialitäten. Und lassen Sie sich nicht den Panoramablick vom Parkplatz entgehen!
Eine Viertelstunde östlich von Folldal erreichen Sie den historischen Kvebergsøya-Hof aus dem 17. Jahrhundert. Verbringen Sie eine Nacht in dem liebevoll restaurierten Anwesen mit modernem Komfort.
Freuen Sie sich hier auf traditionelle norwegische Speisen aus hochwertigen Zutaten.
Oder fahren Sie auf der E6 rund 30 Minuten in Richtung Westen bis nach Hjerkinn.
Dort erwartet Sie ein spektakulärer Aussichtspunkt, entworfen vom international bekannten Architekturbüro Snøhetta. Übernachten können Sie in einer typischen norwegischen Berghütte wie der Hjerkinn Fjellstue. Erkunden Sie die Gegend bei einem Reitausflug!
Architektonisch interessant ist hier die Eystein-Kirche.
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