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Tromsø.
Photo: Bjørn Jørgensen - Visitnorway.com
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Das Fest der Lichter

Vom äußersten Rand der Welt werfen wir einen raren Blick ins endlose Universum, von dem wir ein winziger Teil sind. So fühlt es sich an, wenn man die Nordlichter betrachtet.

Im Grunde ist es gar nicht so schwer, die fluoreszierenden Leuchterscheinungen zu erklären: Sie kommen immer nachts, wenn es dunkel ist. Wie ein himmlisches Ballett tanzen sie in einer Farbpalette aus grün, rosa und violett über den nächtlichen Himmel – und erinnern an eine megacoole Fashion-Show aus den 80er Jahren. Natürlich können Sie sich das Naturschauspiel auf Fotos oder in Videos ansehen. Doch nur die Glücklichen, die es selbst miterlebt haben, können den fast göttlichen Zauber nachvollziehen, der von den Nordlichtern ausgeht.

Für die Einheimischen der nördlichen Regionen Norwegens gehört sie zum Leben: die Lightshow, die den nächtlichen Himmel der Landschaften erhellt, die von Schnee, zerklüfteten Bergen und Häfen geprägt sind.

Schon immer war die Aurora in diesen Regionen fruchtbare Quelle für Kunst, Mythologie und Legenden, und ist es bis zum heutigen Tag.

Für andere, z. B. den berühmten Wissenschaftler Neil deGrasse Tyson, ist das das Naturschauspiel eher ein einzigartiges Beispiel dafür, wie schön Wissenschaft sein kann. „Das mit dem Universum ist eine merkwürdige Sache“, so Tyson, „hinter den überwältigendsten Anblicken verbergen sich einige der komplexesten Probleme der Physik“.

Tromsø
Tromsø
Konrad Konieczny / www.nordnorge.com / Tromsø
Northern Lights, Kautokeino in Finnmark
Kautokeino
Terje Rakke/Nordic Life - Visitnorway.com
Northern Lights, Vesterålen
Vesterålen
Øystein Lunde Ingvaldsen / www.nordnorge.com / Bø
Northern Lights, Karlsøy
Karlsøy
Gaute Bruvik / www.nordnorge.com / Karlsøy

Wann und wo? Das lässt sich nicht so genau sagen, aber ...

Es heißt, dass die nördlichen Regionen Norwegens die besten Plätze der Welt bieten, um die Nordlichter zu erblicken. Also, um ganz ehrlich zu sein, stimmt das nur zum Teil. Sie können die Lichter genauso gut von anderen Orten außerhalb Norwegens sehen.

Trotzdem gehört Norwegen – das behaupten wir jetzt einfach mal ganz kühn – zu den komfortabelsten und interessantesten Orten, um die Lichter zu erblicken. Hunderttausende von Menschen leben in diesem riesigen geografischen Raum und halten die unterschiedlichsten Hotels und Unternehmungen für Aktivurlauber bereit.

In Nordnorwegen trifft der Gürtel der Nordlichter auf die Lofoten-Inseln (wenn die Aurora in den vergangenen Jahren auch häufiger in Trøndelag gesichtet wurde). Von hier folgt sie der Küste bis zum Nordkap hinauf und darüber hinaus. Im Grunde sind alle Plätze gleich gut – Sie können dieselben Nordlichter sowohl auf den Lofoten als auch im 500 Kilometer weiter nördlich gelegenen Tromsø beobachten, eben nur aus einem anderen Blickwinkel.

Allerdings: Die Aurora ist eine Diva und lässt die Lichtershow erst dann starten, wenn sie es für richtig hält. Geduld ist eine Tugend – das gilt auch beim Warten auf die Nordlichter. Hier ein paar Tipps, damit Sie die Lichter auch wirklich erblicken: Am häufigsten treten sie im Spätherbst sowie im Winter bzw. zu Beginn des Frühlings auf. Von Ende September bis Ende März ist es zwischen 18.00 und 1.00 Uhr dunkel. In dieser Zeit ist die Wahrscheinlichkeit, die Lichter zu entdecken, am höchsten.

Doch Sie wissen ja – die Diva... Aurora Borealis bevorzugt das kalte, trockene Wetter, das oft im Dezember herrscht. Einige behaupten, dass das Wetter im Binnenland besonders trocken ist – mit dem damit einhergehenden klaren Himmel. Doch das stimmt nicht immer.

Bei starkem Ostwind zum Beispiel sind die Nächte an der Küste oft klarer als in den Regionen im Inneren des Landes. Für eine besonders gute Sicht der Lichtershow versuchen Sie, Vollmondnächte zu vermeiden – nicht etwa wegen der Werwölfe, sondern weil der helle Mond die Sicht verblassen lässt.

Installieren Sie die Nordlichter-App für Android und iPhone und finden Sie, wann und wo die Nordlichter zu sehen sind.

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Norwegen, Heimat der Nordlichter

Ganz oben, im hohen Norden, gibt es einen Ort, den Trolle und Bergkönige ihre Heimat nennen. Es ist dieselbe Heimat wie die von Ibsen, Nansen und Grieg. Und es ist die Heimat der Nordlichter.

Eine coole Grafik über das Entstehen der Nordlichter

Licht an, Kamera ... Action!

Um die Nordlichter zu fotografieren, brauchen Sie eigentlich keine teure Ausrüstung. Es gibt allerdings einige Dinge, ohne die es gar nicht geht:

  1. Extra Akkus: Die Kälte wirkt sich auch auf die Akkus auf. Denken Sie daher an aufgeladene Ersatzakkus und bewahren Sie diese möglichst nahe am Körper auf, z. B. in der Jacken- oder Hosentasche.
  2. Kamera: Am besten ist eine Kamera mit Wechselobjektiv, aber Sie können auch jede andere Kamera verwenden. Je größer und moderner der Kamerachip, desto weniger körnig wird das Bild.
  3. Selbstauslöser: Ein Kabelfernauslöser ist äußerst nützlich, um Vibrationen zu reduzieren. Dieser kann zusätzlich – oder stattdessen – zu dem zeitversetzten Selbstauslöser verwendet werden, mit dem die meisten modernen Kameras ausgestattet sind. Falls Sie keinen Fernauslöser haben, verwenden Sie den zeitversetzten Auslöser.
  4. Stabiles Stativ: Vermeiden Sie verschwommene Bilder aufgrund von Kamerabewegungen. Ein guter Kamerakopf, der eine separate Einstellung jeder Achse ermöglicht, ist am besten. Falls Ihr Stativ nicht besonders stabil ist, hängen Sie einen schweren Gegenstand von der Mittelachse.
  5. Objektiv: Ein Weitwinkelobjektiv ist optimal, am besten mit einer Brennweite von 10 bis 24 mm und einer maximalen Blende von f/2.8 (zur Not auch f/3.5). Stellen Sie den Fokus auf jeden Fall manuell ein.

Wissenschaft und Mythen hinter den Nordlichtern

Die Wissenschaft hinter den Nordlichtern wird normalerweise von Physikern mit dem Fachgebiet der Magnetohydrodynamik erklärt. Und diese sind – wir geben es zu – meistens sehr viel cleverer als wir.

Doch Folgendes können auch wir nachvollziehen: Wir haben alles der Sonne zu verdanken – auch die Nordlichter. Bei großen solaren Explosionen und Eruptionen werden riesige Partikelmengen aus der Sonne in die Tiefen des Weltalls geschleudert.

Und jetzt wird‘s kompliziert, aber wir versuchen es trotzdem mal: Wenn die Partikel auf die magnetische Abschirmung der Erde treffen, werden sie zu einem Kreis um den magnetischen Nordpol geführt. Hier treten sie in eine Wechselwirkung mit den oberen Schichten der Atmosphäre. Die Energie, die hierdurch freigesetzt wird, sind die Nordlichter. All dies geschieht rund 100 Kilometer über unseren Köpfen.

Dass das Himmelsfeuerwerk zahlreiche Legenden inspiriert hat, ist wohl wenig überraschend. So finden sich beispielsweise Symbole, die mit den Nordlichtern assoziiert werden, auf den schamanistischen Trommeln des Volkes der Samen wieder. In der samischen Sprache gibt es mehrere unterschiedliche Namen für das Naturschauspiel. Einer davon ist Guovssahas – „das Licht, das man hören kann“. Poetisch, nicht wahr?

Im Wikingerzeitalter behauptete man, die Walküren – die nordischen Schlachtjungfern – setzten die Nordlichter als Waffen ein und gaben mit ihnen ein seltsames flackerndes Licht ab. Ach ja, die Wikinger und ihre Schlachtjungfern...

Auf der Jagd nach den Nordlichtern mit den Samen

Begleiten Sie den britischen Schauspieler David Spinx auf seiner Reise in die Finnmark. Hier trifft er auf das Volk der Samen, probiert Rentierfleisch und begibt sich auf die Jagd nach den Nordlichtern.

#norwaylights bei Instagram
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