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Wissenschaft und Mythen rund um das Nordlicht

WAS IST DAS NORDLICHT?
Viele fasziniert das Nordlicht (auch nördliches Polarlicht oder Aurora borealis genannt), aber nur wenige kennen die Fakten und Legenden rund um die natürliche Lightshow.
Grøtfjord, Kvaløya
Grøtfjord, Kvaløya.
Photo: Gaute Bruvik / Visitnorway.com
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Die Wissenschaft hinter dem Nordlicht wird normalerweise von Physikern mit dem Fachgebiet der Magnetohydrodynamik erklärt. Und diese sind – wir geben es zu – meistens sehr viel cleverer als wir. Doch bei solch detaillierten Erklärungen kann es länger dauern, bis dem ein oder anderen ein Licht aufgeht.

Das Phänomen lässt sich aber recht einfach erklären: Wir haben alles der Sonne zu verdanken – auch das Nordlicht. Bei großen Sonneneruptionen werden riesige Mengen an Teilchen von der Sonne in das Weltall geschleudert. Und jetzt wird es wirklich interessant.

Die Mathematik des Nordlichts

Wenn diese Teilchen auf das Magnetfeld der Erde treffen, gelangen sie zu einem Kreis rund um den magnetischen Nordpol, wo sie mit den oberen Schichten der Atmosphäre interagieren: Ozon, Sauerstoff und andere Gase, die unsere Erde schützen. Die freigesetzte Energie ist das Nordlicht.

All dies geschieht rund 100 Kilometer über unseren Köpfen. Dank dieser immensen Kraft und einer verrückt hohen Anzahl an Atomen und Molekülen können wir Aurora so klar sehen.

Wir dürfen das Nordlicht aber nie als selbstverständlich hinnehmen. Es ist ebenso ein natürliches Phänomen wie das Wetter. Das Aussehen und die Intensität werden durch die Aktivität der Sonne gesteuert, und die Position des Nordlichts hängt vom Magnetfeld der Erde ab.

Normalerweise ist das magische Licht auf dem Festland Norwegens in der Nacht sichtbar, während es auf der Inselgruppe Spitzbergen tagsüber besser erkennbar ist. Wenn die Sonnenaktivität zunimmt, kann man das Nordlicht auch weiter südlich in Norwegen sehen.

Das Nordlicht einfach erklärt

Möchten Sie mehr über die Herkunft der Aurora wissen? Mit diesem Video erfahren Sie faszinierenden Details über das Nordlicht.

Aurora borealis ist alles andere als ein neuartiges Ereignis. Das Himmelsfeuerwerk wurde schon in alten Geschichten thematisiert und hat zahlreiche Legenden inspiriert. Symbole im Zusammenhang mit dem Nordlicht sind auf den schamanistischen Trommeln der Samen dargestellt. In der samischen Sprache gibt es mehrere unterschiedliche Namen für das Naturschauspiel. Einer davon ist Guovssahas – „das Licht, das man hören kann“. Poetisch, nicht wahr?

Während der Wikingerzeit wurde das Nordlicht als Rüstung der jungfräulichen Walküren-Kriegerinnen gesehen, die ein seltsames, flackerndes Licht ausstrahlten. Heute bezeichnen Einheimische das Nordlicht oft respektvoll als "die grüne Dame". Werfen Sie einfach einen Blick auf die Farben der Lichter in den zahlreichen Fotos und Filmen in den sozialen Medien. In echt können Sie jedoch viele weitere Nuancen erkennen.

Wann und wo? Das lässt sich nicht so genau sagen, aber ...

Es heißt, dass die nördlichen Regionen Norwegens die besten Plätze der Welt bieten, um das Nordlicht zu sehen. Aber um ehrlich zu sein: Die spektakulären Lichter sind auch außerhalb Norwegens sichtbar.

Norwegen gehört – das behaupten wir jetzt einfach mal ganz kühn – zu den komfortabelsten und interessantesten Orten, um das Nordlicht zu erleben. Hunderttausende von Menschen leben in diesem riesigen geografischen Raum und halten die unterschiedlichsten Hotels und Unternehmungen für Aktivurlauber bereit.

Der Nordlicht-Gürtel trifft Nordnorwegen auf den Lofoten-Inseln und folgt der Küste bis hinauf zum Nordkap und weiter in den Norden. In letzter Zeit wurde das Nordlicht aber auch weiter südlich in der Region Trøndelag gesichtet. Kein Ort der Region ist besser als der andere. In der Tat beobachtet man oft dasselbe Nordlicht auf den Lofoten wie in Tromsø (500 Kilometer nördlich), nur aus einem anderen Blickwinkel.

Allerdings: Die Aurora ist eine Diva und die Show beginnt erst, wenn sie es für richtig hält. Geduld ist eine Tugend – das gilt auch beim Warten auf das Nordlicht. Die besten Chancen auf Nordlicht-Beobachtungen haben Sie von Ende September bis Ende März, vor allem zwischen 18 Uhr abends und 1 Uhr in der Früh.

Generell ist Aurora borealis am besten bei kaltem und trockenem Wetter sichtbar, also normalerweise ab Dezember. Einige behaupten, dass das Wetter im Binnenland besonders trocken ist – mit dem damit einhergehenden klaren Himmel. Doch das stimmt nicht immer.

Bei starkem Ostwind sind die Nächte an der Küste oft klarer als in den Regionen im Inneren des Landes. Für einen besonders klaren Blick auf das farbenfrohe Spektakel sollten Sie Vollmondnächte vermeiden.

Eine coole Grafik über das Entstehen des Nordlichts

Je nach Zusammensetzung der Atmosphäre variieren auch die Farben des Nordlichts von grün bis violett. Klicken Sie auf das Bild, um die ganze Infografik zu öffnen.

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