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Grøtfjord, Kvaløya Grøtfjord, Kvaløya Grøtfjord, Kvaløya
Grøtfjord, Kvaløya Grøtfjord, Kvaløya
Credits
Grøtfjord, Kvaløya.
Photo: Gaute Bruvik/Visitnorway.com
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Was ist das Nordlicht?

Beim Nordlicht geht es sowohl um die Wissenschaft als auch um die Mythen über die Ursachen dieses außergewöhnlichen Naturphänomens, das als Lichtspiel am Nachthimmel erscheint.

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Eine coole Grafik über das Entstehen des Nordlichts

Licht an, Kamera ... Action!

Um das Nordlicht zu fotografieren, brauchen Sie eigentlich keine teure Ausrüstung. Es gibt allerdings einige Dinge, ohne die es gar nicht geht:

  1. Extra Akkus: Die Kälte wirkt sich auch auf die Akkus auf. Denken Sie daher an aufgeladene Ersatzakkus und bewahren Sie diese möglichst nahe am Körper auf, z. B. in der Jacken- oder Hosentasche.
  2. Kamera: Am besten ist eine Kamera mit Wechselobjektiv, aber Sie können auch jede andere Kamera verwenden. Je größer und moderner der Kamerachip, desto weniger körnig wird das Bild.
  3. Selbstauslöser: Ein Kabelfernauslöser ist äußerst nützlich, um Vibrationen zu reduzieren. Dieser kann zusätzlich – oder stattdessen – zu dem zeitversetzten Selbstauslöser verwendet werden, mit dem die meisten modernen Kameras ausgestattet sind. Falls Sie keinen Fernauslöser haben, verwenden Sie den zeitversetzten Auslöser.
  4. Stabiles Stativ: Vermeiden Sie verschwommene Bilder aufgrund von Kamerabewegungen. Ein guter Kamerakopf, der eine separate Einstellung jeder Achse ermöglicht, ist am besten. Falls Ihr Stativ nicht besonders stabil ist, hängen Sie einen schweren Gegenstand von der Mittelachse.
  5. Objektiv: Ein Weitwinkelobjektiv ist optimal, am besten mit einer Brennweite von 10 bis 24 mm und einer maximalen Blende von f/2.8 (zur Not auch f/3.5). Stellen Sie den Fokus auf jeden Fall manuell ein.

 

Wissenschaft und Mythen hinter dem Nordlicht

Die Wissenschaft hinter dem Nordlicht wird normalerweise von Physikern mit dem Fachgebiet der Magnetohydrodynamik erklärt. Und diese sind – wir geben es zu – meistens sehr viel cleverer als wir.

Doch Folgendes können auch wir nachvollziehen: Wir haben alles der Sonne zu verdanken – auch das Nordlicht. Bei großen solaren Explosionen und Eruptionen werden riesige Partikelmengen aus der Sonne in die Tiefen des Weltalls geschleudert.

Und jetzt wird‘s kompliziert, aber wir versuchen es trotzdem mal: Wenn die Partikel auf die magnetische Abschirmung der Erde treffen, werden sie zu einem Kreis um den magnetischen Nordpol geführt. Hier treten sie in eine Wechselwirkung mit den oberen Schichten der Atmosphäre. Die Energie, die hierdurch freigesetzt wird, ist das Nordlicht. All dies geschieht rund 100 Kilometer über unseren Köpfen.

Dass das Himmelsfeuerwerk zahlreiche Legenden inspiriert hat, ist wohl wenig überraschend. So finden sich beispielsweise Symbole, die mit dem Nordlicht assoziiert werden, auf den schamanistischen Trommeln des Volkes der Samen wieder. In der samischen Sprache gibt es mehrere unterschiedliche Namen für das Naturschauspiel. Einer davon ist Guovssahas – „das Licht, das man hören kann“. Poetisch, nicht wahr?

Im Wikingerzeitalter behauptete man, die Walküren – die nordischen Schlachtjungfern – setzten das Nordlicht als Waffe ein und gaben mit ihm ein seltsames flackerndes Licht ab. Ach ja, die Wikinger und ihre Schlachtjungfern...

Auf der Jagd nach dem Nordlicht mit den Samen

Begleiten Sie den britischen Schauspieler David Spinx auf seiner Reise in die Finnmark. Hier trifft er auf das Volk der Samen, probiert Rentierfleisch und begibt sich auf die Jagd nach dem Nordlicht.

Wann und wo? Das lässt sich nicht so genau sagen, aber ...

Es heißt, dass die nördlichen Regionen Norwegens die besten Plätze der Welt bieten, um das Nordlicht zu sehen. Aber um ehrlich zu sein: Die spektakulären Lichter sind auch außerhalb Norwegens sichtbar.

Norwegen gehört – das behaupten wir jetzt einfach mal ganz kühn – zu den komfortabelsten und interessantesten Orten, um das Nordlicht zu erleben. Hunderttausende von Menschen leben in diesem riesigen geografischen Raum und halten die unterschiedlichsten Hotels und Unternehmungen für Aktivurlauber bereit.

Der Nordlicht-Gürtel trifft Nordnorwegen auf den Lofoten-Inseln und folgt der Küste bis hinauf zum Nordkap und weiter in den Norden. In letzter Zeit wurde das Nordlicht aber auch weiter südlich in der Region Trøndelag gesichtet. Kein Ort der Region ist besser als der andere. In der Tat beobachtet man oft dasselbe Nordlicht auf den Lofoten wie in Tromsø (500 Kilometer nördlich), nur aus einem anderen Blickwinkel.

Allerdings: Die Aurora ist eine Diva und lässt die Lichtershow erst dann starten, wenn sie es für richtig hält. Geduld ist eine Tugend – das gilt auch beim Warten auf das Nordlicht. 

Die besten Chancen auf Nordlicht-Beobachtungen haben Sie von Ende September bis Ende März.

Doch Sie wissen ja – die Diva... Aurora Borealis bevorzugt das kalte, trockene Wetter, das oft im Dezember herrscht. Einige behaupten, dass das Wetter im Binnenland besonders trocken ist – mit dem damit einhergehenden klaren Himmel. Doch das stimmt nicht immer.

Bei starkem Ostwind zum Beispiel sind die Nächte an der Küste oft klarer als in den Regionen im Inneren des Landes. Für eine besonders gute Sicht der Lichtershow sollten Sie Vollmondnächte vermeiden – nicht etwa wegen der Werwölfe, sondern weil der helle Mond die Sicht verblassen lässt.

Installieren Sie die Nordlicht-App für Android und iPhone und finden Sie heraus, wann und wo das Nordlicht zu sehen ist.

iPhone: Laden Sie Norway Lights für iOS herunter
​Android: Laden Sie Norway Lights für Android herunter
Windows: Download Laden Sie Northern Lights für Windows herunter

Winterbekleidung in Nordnorwegen

Viele Urlauber in Nordnorwegen sind oft überrascht, da sie sich Nordnorwegen viel kälter vorgestellt haben. Dank den Kaminen und Feuerstellen beträgt die Innentemperatur der Hütten und Lavvos (traditionelle Zelte) um die 25 Grad. Aber wenn Sie im Freien nicht frieren oder schwitzen wollen, sollten Sie sich passend einkleiden.

Wir wollen Wolle
Norweger sind nach Wollkleidung nahezu süchtig und lieben Kleidungsstücke, die aus wärmeregulierender Schafwolle hergestellt wurden. Ein dünnes Wollhemd und Hosen sind ein guter Anfang. Sie können aber auch Kleidung aus synthetischen Fasern wählen, sofern diese den Schweiß nach außen transportieren. Vermeiden Sie Baumwolle, da diese weniger gut warm hält und man leicht zu schwitzen beginnt.

Das Zwiebelprinzip
Wenn Sie sich in Schichten kleiden, können Sie ein Kleidungsstück jederzeit entfernen oder hinzufügen und sich damit der Temperatur anpassen. Ziehen Sie sich über die Grundschicht eine Schicht aus Fleece oder Wolle an. Immer noch kalt? Fügen Sie einen dickeren Pullover (Wolle), einen Schal und Wollsocken hinzu. Die äußerste Schicht sollte wind- und wasserdicht sein: gefütterte Hose, warme Thermojacke, warme Mütze (sollte über die Ohren reichen), Handschuhe und geeignete Winterschuhe. Vermeiden Sie enge Schuhe, da Sie sonst kalte Zehen bekommen.

Auf dünnem Eis
Das Küstenklima ist in der Regel relativ mild, aber die Straßen können zufrieren und sehr rutschig werden. Ihre Schuhe sollten daher Gummisohlen haben, da diese weniger rutschig sind als jene aus Kunststoff. Für steile Hügel oder Berge können Sie Steigeisen verwenden, die Sie in den meisten Sportgeschäften kaufen können.

Schneemobil und Wintersport 
Für Sportarten mit einer hohen Geschwindigkeit benötigen Sie noch mehr Kleidung. Auf organisierten Schneemobiltouren werden Thermoanzug, geeignete Schuhe, Handschuhe und Kopfbedeckung zur Verfügung gestellt.

Insider-Tipps 
In Nordnorwegen entfernen wir immer mehrere Kleidungsschichten, wenn wir ins Haus oder Zelt gehen – dadurch vermeiden wir Schweißbildung und das daraus resultierende Kältegefühl, wenn wir wieder ins Freie gehen. Vergessen Sie auch nicht, sich die Schuhe auszuziehen, wenn Sie ein norwegisches Haus betreten. Sonst könnte das als unhöflich empfunden werden.

Quelle: NordNorsk Reiseliv 
 

Norwegen, Heimat des Nordlichts

Ganz oben, im hohen Norden, gibt es einen Ort, den Trolle und Bergkönige ihre Heimat nennen. Es ist dieselbe Heimat wie die von Ibsen, Nansen und Grieg. Und es ist die Heimat des Nordlichts.

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