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Northern lights over islands out in the sea

Was ist das Nordlicht?

Mythen und Legenden ranken sich um das Nordlicht, das auch nördliches Polarlicht oder Aurora borealis genannt wird. Doch was sagt die Wissenschaft? Erfahren Sie mehr über die Ursachen des Spektakels am Himmelszelt.

Bei großen Sonneneruptionen und Flares werden riesige Mengen an Teilchen von der Sonne in den Weltraum geschleudert, die letztlich das Phänomen verursachen.

Wenn die Teilchen auf den magnetischen Schild der Erde treffen, werden sie in ein Oval geleitet, das den magnetischen Nordpol umgibt. Dort interagieren sie mit den oberen Schichten der Atmosphäre. Die freigesetzte Energie wird als Nordlicht sichtbar.

Noch faszinierender ist, dass sich dieses Phänomen etwa 100 Kilometer über unseren Köpfen abspielt. Dank dieser immensen Kraft und einer verrückt hohen Anzahl an Atomen und Molekülen können wir Aurora so klar sehen.

Das Nordlicht

Wir dürfen das Nordlicht aber nie als selbstverständlich hinnehmen. Es ist ebenso ein natürliches Phänomen wie das Wetter. Das Aussehen und die Intensität werden durch die Aktivität der Sonne gesteuert, und die Position des Nordlichts hängt vom Magnetfeld der Erde ab.

Die magischen Lichter erscheinen in einem Gürtel über der Erde, der sich in einer regelmäßigen Position zur Sonne befindet.

Das Nordlicht einfach erklärt

Möchten Sie mehr über die Herkunft der Aurora wissen? Mit diesem Video erfahren Sie faszinierende Details über das Nordlicht.

Wie entsteht das Nordlicht?

Die Mythen über das Nordlicht

Aurora borealis ist alles andere als ein neuartiges Ereignis. Das Himmelsfeuerwerk wurde schon in alten Geschichten thematisiert und hat zahlreiche Legenden inspiriert. Symbole im Zusammenhang mit dem Nordlicht sind auf den schamanistischen Trommeln der Samen dargestellt. In der samischen Sprache gibt es mehrere unterschiedliche Namen für das Naturschauspiel. Einer davon ist Guovssahas – „das Licht, das man hören kann“. Poetisch, nicht wahr?

Während der Wikingerzeit wurde das Nordlicht als Rüstung der jungfräulichen Walküren-Kriegerinnen gesehen, die ein seltsames, flackerndes Licht ausstrahlten. Heute bezeichnen Einheimische das Nordlicht oft respektvoll als die „grüne Dame“. Werfen Sie einfach einen Blick auf die Farben der Lichter in den zahlreichen Fotos und Filmen in den sozialen Medien. In echt können Sie jedoch viele weitere Nuancen erkennen.

Wann und wo kann man es sehen?

Nordnorwegen bietet definitiv die besten und zuverlässigsten Möglichkeiten für Nordlicht-Abenteuer, da dieser Teil des Landes unterhalb des Polarlichtovals liegt. Ein Ort in dieser Region ist oft genauso gut wie der andere – Sie können dasselbe Nordlicht auf den Lofoten beobachten wie in Tromsø, 500 Kilometer weiter nördlich, nur aus einem anderen Blickwinkel.

Von Zeit zu Zeit taucht Aurora jedoch auch in anderen Teilen des Landes auf, darunter in Trøndelag und den südlichen Teilen Norwegens, insbesondere in Zeiten erhöhter Sonnenaktivität.

Geduld ist eine Tugend – das gilt auch beim Warten auf das Nordlicht. Die besten Chancen auf Nordlicht-Beobachtungen haben Sie im Spätherbst und im Winter sowie zu Frühlingsanfang (von September bis Ende März), vor allem zwischen 18 Uhr abends und 1 Uhr in der Früh.

Licht, Kamera … Action!

Wenn das Lichtspektakel den Himmel erhellt, lohnt es sich auf jeden Fall, diesen Moment festzuhalten. Der Fotograf Christian Hoiberg verfügt über reichlich Erfahrung, wenn es darum geht, die flüchtige Schönheit der Aurora einzufangen. Klicken Sie auf den Link unten und holen Sie sich seine Expertentipps!

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