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Nærøyfjorden Nærøyfjorden
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Nærøyfjorden.
Photo: Tomasz Furmanek
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Malerischer Blick in die Vergangenheit

Die von der UNESCO geschützten Fjorde repräsentieren die Schönheit des klassischen Norwegens. Hier folgt die Zeit ihrem eigenen Rhythmus

Über eintausend Fjorde gibt es in Norwegen. Doch die legendärsten von ihnen – die, die Sie bestimmt schon mal auf Postkarten gesehen haben, wie der Nærøyfjord, der Sognefjord, der Lysefjord und der Geirangerfjord – liegen an der Westküste.

Die Fjorde sehen aus wie ruhige blaue Seen. Sie enthalten jedoch Salzwasser – denn sie sind die verlängerten Arme der Meere. Oft reichen ihre majestätischen Klippen, die zu beiden Uferseiten emporragen, tief bis ins Binnenland. Von den fast senkrecht abfallenden Felswänden tanzen wunderschöne, teils mächtige Wasserfälle von sich hoch über staunenden Touristen auftürmenden Gletschern hinab.

Viele Fjorde sind miteinander verbunden. Deshalb können Sie von einem Fjord zum anderen oder zurück ins Meer segeln. Und trotzdem fühlt sich ein Ausflug in die Fjorde manchmal so an, als seien Sie in einem Universum für sich.

Um zu verstehen, warum die Fjorde das wohl wichtigste Symbol Norwegens sind – und zu seinen beliebtesten Attraktionen gehören – muss man den Geschichten zuhören, die sie erzählen.

Die Fjorde und die umliegenden Landschaften rufen vor allem Bilder eines vergangenen Norwegens hervor: Von einer Zeit, als Bauern in unglaublich steilen Felsgegenden lebten (und es teilweise bis heute tun). Einer Zeit, als man das Obst von üppig tragenden Bäumen pflückte und ein Schafskopf als Delikatesse galt (so wie heute).

Die Landschaften mögen ungezähmt und wild wirken. Doch es ist recht einfach, die Fjorde zu erkunden – ob allein oder im Rahmen einer geführten Tour. Überall sind kleine Dörfchen, und es gibt zahlreiche Wanderwege sowohl für Gletscherwanderer als auch für Bergsteiger.

Geirangerfjorden
Skageflå
Per Eide/Visitnorway.com
Guided gacier hike with Folgefonni Glacier Team
Folgefonni
Reisemål Hardanger Fjord/Désiré Weststrate
Break by an old farm, Åndalsnes
Åndalsnes
Mattias Fredriksson Photography AB - Visitnorway.com
Blossom in the Hardangerfjord
Hardangerfjorden
CH - Visitnorway.com
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Fünf Fakten über die Fjorde

1. Die UNESCO hat die norwegischen Fjorde – stellvertretend den Geirangerfjord und den Nærøyfjord – in ihre prestigeträchtige Welterbe-Liste aufgenommen.

2. Oft werden die Fjorde als „Kunstwerk der Natur“ beschrieben. Sie bildeten sich, als Gletscher sich zurückzogen und Meerwasser in die U-förmigen Täler strömte.

3. Gudvangen und Geiranger, zwei im innersten Teil des Nærøyfjords und des Geirangerfjords gelegene Dörfer, gehören zu den beliebtesten Kreuzfahrthäfen Skandinaviens.

4. Dank des wärmenden Golfstroms und der von der Corioluskraft verursachten Luftströmungen ist das Klima in den norwegischen Fjorden mild und bleibt auch im Winter nahezu frostfrei. Seehunde, Schweinswale und viele verschiedene Fischarten tummeln sich in den Fjorden, während Adler und andere Vögel am Himmel darüber aufsteigen.

5. Die Fjorde sind oft sehr tief. Der tiefste ist der Sognefjord mit 1308 Metern unter dem Meeresspiegel. Deshalb können auch große Schiffe durch die Fjorde navigieren – angenehmer Nebeneffekt: Sie können die Schönheit der Fjorde aus nächster Nähe betrachten.

Werfen Sie einen Blick auf die berühmtesten Fjorde Norwegens

Teil des Welterbes

2005 erhielten die Fjorde Westnorwegens, stellvertretend der Geirangerfjord und der Nærøyfjord, den Welterbe-Status der UNESCO.

„Ihre außergewöhnliche Naturschönheit ist auf die schmalen und steilen kristallinen Felswände zurückzuführen, die sich bis zu 1400 Meter aus der Norwegischen See emporheben und bis zu 500 Meter unter den Meeresspiegel reichen. Zahlreiche Wasserfälle rauschen über die blanken Felswände der Fjorde hinab, während frei fließende Flüsse ihre Laub- und Nadelbaumwälder durchqueren, um auf Gletscherseen, Gletscher und zerklüftete Berge zu stoßen“, so die UNESCO.

2006 stellte National Geographic ein Expertengremium zusammen, um die beliebtesten Welterbestätten zu klassifizieren und zu honorieren. Die norwegischen Fjorde gingen als Sieger hervor – vor Mitbewerbern wie die Galapagosinseln, die ägyptischen Pyramiden, der Grand Canyon, die Tempelanlage Angkor Wat und die Ruinenstadt Machu Picchu.

Dies scheint zu bestätigen, dass die Norweger – im Gegensatz zum Rest der Welt – ihre Stätten hervorragend hegen und pflegen: Eine Fähigkeit, die sich führende Köpfe in aller Welt aneignen sollten, um sie auf ihre eigenen Gegebenheiten anwenden, meint Jonathan B. Tourtellot, Direktor des Zentrums für nachhaltige Reiseziele der National Geographic Society.

Kajakfahren und Fjordkreuzfahrt: Zwei Arten, die Fjorde zu entdecken

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Und es gibt noch viel mehr zu erkunden – warum erst bis zum Urlaub warten, um zu entdecken, was Ihnen gefallen könnte?

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