Dynamic Variation:
Offers
x

There was not an exact match for the language you toggled to. You have been redirected to the nearest matching page within this section.

Choose Language
Toggling to another language will take you to the matching page or nearest matching page within that selection.
Search & Book Sponsored Links
Search
or search all of Norway
A person standing alone at Preikestolen (The Pulpit Rock) in sunshine
Morning at Preikestolen.
Photo: Paul Edmundson
Campaign
Course
Event
Partner
Media
Meetings
Travel Trade

„O mein Gott, o mein Gott!“ Pieter Coppens hält seinen Kopf zwischen den Händen und schreitet rastlos über das Plateau, während sein Blick ständig zwischen dem Fjord und den Bergen hinter der Kliffkante hin und her wandert.

Text: Mikael Lunde

Nur wenige Zentimeter von seinen Füßen entfernt ist die Felskante, hinter der es gut 600 Meter senkrecht in die Tiefe geht. Gerade lugt die Sonne durch eine Nebelschicht, die dick und zauberhaft über dem Lysefjord liegt. Die Aussicht, die sich oben vom Preikestolen, zu Deutsch „Kanzel“, kurz nach Sonnenaufgang bietet, wird einen immer unvorbereitet treffen.

Dieser Ort besitzt eine urzeitliche, religiöse Atmosphäre, die einen zu den Kernfragen nach der Entstehung von Glauben und Aberglauben führen kann. Die Natur ist so rau, so wuchtig und überwältigend, dass sie ein Gefühl von Ewigkeit vermittelt. Der Preikestolen ist nicht einfach nur schön oder nett. Sondern brutal, unfassbar, schwindelerregend. Himmlisch. Deshalb hört man es hier so oft: O mein Gott.

Preikestolen
Preikestolen.
Photo: Mikael Lunde

Vier Stunden früher

An der Kante der Klippe steht ein einsames Zelt. Weiter oben am Hang sitzen zwei Reisende, einen Meter voneinander entfernt, umgeben von fast vollständiger Stille. Sie starren in die neblige Landschaft aus verschiedenen Grau- und Blaustufen. Auf dem Felsen sitzt eine kleine Gruppe von Wanderern und unterhält sich leise. Sie alle sind aus demselben Grund hier: um etwas Unvergessliches zu erleben.

Es ist noch keine 6 Uhr, als die Sonne zum ersten Mal durchbricht. Der Fjord zeigt sich langsam in einem magischen Licht, das kaum erkennen lässt, wo das Wasser endet und der Himmel anfängt.

Zur selben Zeit liegen die beiden 22-jährigen Belgier Pieter Coppens und Dieter de Feytens noch in tiefem Schlaf in ihrem Zelt an der Kliffkante – nur etwa 50 Zentimeter mit den Köpfen von einem freien Fall entfernt, der so hoch wie zwei Eiffeltürme ist. „Wir haben wirklich ziemlich gut geschlafen“, meint Pieter, als sie bald danach aufwachen. Er beginnt den Tag, indem er sich vor das Zelt stellt und die Arme in den Himmel reckt, während die Füße auf dem harten, felsigen Boden stehen – die Zehen direkt an der Kante.

Preikestolen
Preikestolen.
Photo: Mikael Lunde

Unterhaltung mit den Göttern

An der Kante beginnen die Gedanken zu wandern – zur Natur, die Leben und Tod und Erneuerung bedeutet, zu Jahreszeiten, die kommen und gehen. Aber auch dann bleibt etwas beständig. Orte, an denen Generationen dieselbe Aussicht erleben und Erfahrungen quer durch die Zeit teilen können.

„Ich habe gehört, dass der Felsen seinen Namen bekommen hat, weil man hier stehen und mit den Göttern sprechen kann. Weil man so nah dran ist“, sagt Pieter Coppens. „Ich kann das verstehen. Hier zu stehen vermittelt mir fast ein spirituelles Gefühl.“

Preikestolen
Preikestolen.
Photo: Mikael Lunde

Nur dieses eine Leben

Die beiden sind gestern Abend kurz vor Mitternacht angekommen. Gut vorbereitet – mit Wanderstiefeln, Kochausrüstung, einem guten Messer und einem Wassersack. Das Zelt wollten sie eigentlich gar nicht benutzen, aber ein Regenschauer veranlasste sie, ihre Meinung zu ändern. Jedenfalls war klar, wo es stehen sollte: „Wir hatten von Freunden, die an der Kante übernachtet hatten, gehört, dass es überwältigend sein soll. Und es war … überwältigend“, sagt Dieter de Feyter. Er ermutigt alle dazu, zu reisen und nach solchen Erfahrungen zu suchen.

„Man lernt so viel über sich selbst“, meint er. Und fügt hinzu, wie um sich selbst und jeden sonst, der es hört, daran zu erinnern: „Du hast nur dieses eine Leben.“

Man kann ins Nachdenken kommen über das Leben und den eigenen Platz darin, wenn man vor der rauen Natur oben auf dem Preikestolen steht.

Planen Sie Ihre Reise zum Preikestolen

Sicherheit in den Bergen

Neun einfache Faustregeln für sicheres Heimkehren:

Norwegen ist ein einzigartiges Trekking-Eldorado mit unberührten Landschaften, Bergen, Tälern und Fjorden. Bevor Sie sich ins Abenteuer stürzen, werfen Sie einen Blick auf diese Tipps:

  1. Informieren Sie andere über Ihre Wanderroute.
  2. Passen Sie die geplante Route Ihrer Kondition an.
  3. Achten Sie auf Wetterprognose und Lawinenwarnungen.
  4. Stellen Sie sich auch bei Kurztouren auf Schlechtwetter und Frost ein.
  5. Bringen Sie Ausrüstung, um sich selbst und anderen zu helfen.
  6. Wählen Sie sichere Routen. Erkennen Sie Lawinengebiete und unsicheres Eis.
  7. Nutzen Sie Karte und Kompass. Kennen Sie immer Ihre Position.
  8. Drehen Sie im Zweifelsfall rechtzeitig um – das ist keine Schande.
  9. Teilen Sie sich die Kräfte ein. Suchen Sie bei Bedarf eine Unterkunft.

Lesen sie die detaillierte Beschreibung des Bergkodex.

Auch das gibt es in der Rregion Ryfylke und Lysefjord zu entdecken.

Warum bis zum Urlaub warten, um zu entdecken, was Sie gerne machen möchten? Filtern Sie Ihre Suche und werfen Sie einen Blick auf die Angebote.

×
Your Recently Viewed Pages

Zurück zum Anfang