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A man road cycling with mountains in the background
Road cycling in Rauma.
Photo: Mattias Fredriksson / Visitnorway.com
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Das Rad der Sicherheit

Ob auf zwei oder vier Rädern: Sie wollen wahrscheinlich am Boden bleiben. Mit unseren Tipps sind Sie immer auf dem richtigen Weg.

Autofahren
Die Tempolimits

Allgemein herrscht in Norwegen ein Tempolimit von 80 Kilometer pro Stunde. Dies gilt nicht für bebaute Bereiche oder Stadtzentren – hier dürfen Sie nur 50 km/h fahren, solange nichts anderes angegeben ist. In Wohngebieten kann dies sehr langsam sein: 30 km/h. Auf bestimmten Schnellstraßen und Autobahnen dagegen können Sie auch schon mal mit 100 km/h durch die Gegend sausen. Je nach den äußeren Gegebenheiten ist manchmal jedoch ein sehr viel niedrigeres Tempo sinnvoll, z. B. bei schlechter Sicht oder rutschigen Straßenverhältnissen.

Schwere Fahrzeuge (mehr als 3,5 Tonnen) und Autos mit Wohnwagen oder Anhängern dürfen eine Geschwindigkeit von 80 km/h nicht übersteigen, unabhängig vom jeweils geltenden Tempolimit. Hat ein Wohnwagen oder Anhänger keine Bremsen, so reduziert sich die Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h. Wohnmobile sind davon ausgenommen, für sie gelten die selben Geschwindigkeitsbeschränkungen wie für Autos.

Reifenprofil

Nicht nur bei Kälte oder rutschigen Straßen: Abgefahrene Reifen stellen immer ein Sicherheitsrisiko dar, selbst auf trockenen Straßen. Im Sommer muss das Reifenprofil mindestens 1,6 Millimeter betragen, im Winter mindestens 3 Millimeter. Bei Schnee und Eis müssen schwere Fahrzeuge passende Schneeketten tragen.

Die Nutzung von Spikereifen ist zwischen dem 1. November und dem ersten Sonntag nach dem Ostersonntag erlaubt. In den Regionen Nordland, Troms und Finnmark im Norden des Landes sind Spikereifen im Zeitraum 15. Oktober bis 1. Mai zugelassen. Spikereifen dürfen auch außerhalb dieser Fristen genutzt werden, wenn die Wetter- und Straßenbedingungen es erfordern.

Wenn Sie für ein Auto unter 3,5 Tonnen Spikereifen verwenden, müssen diese auf allen Rädern angebracht werden. Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen und mehr müssen bei erwarteter Eisbildung oder Schneefall mit Schneeketten ausgestattet sein. Die Schneeketten müssen den Reifen entsprechend angepasst sein. Schneeketten kann man zu günstigen Preisen kaufen. Spikereifen können gemietet werden.

In Oslo und Trondheim wird für das Fahren mit Spikes eine Gebühr verlangt, um die durch Spikes verursachte Umweltverschmutzung zu minimieren.

Richtig auf die Bremse steigen

Bei langen Abfahrten können Ihre Bremsen überhitzen. Wählen Sie daher einen niedrigen Gang (denselben Gang, den Sie bei der Fahrt bergauf verwenden würden). Dadurch müssen Sie weniger hart bremsen und die Bremsen werden weniger stark erhitzt.

Bergpässe

Bergpässe können aufgrund der Wetterverhältnisse manchmal geschlossen werden, vor allem bei starkem Schneefall oder Wind. Bitte beachten Sie, das Schnee und Frost in höheren Lagen selbst dann auftreten, wenn im Tiefland sommerliche Temperaturen herrschen – das gilt vor allem für April und Anfang Mai sowie für September bis Oktober.

Lichtfahrer sind sichtbarer

Das Fahren mit Abblendlicht ist gesetzlich vorgeschrieben – zu jeder Zeit, auch am hellsten Sommertag. Diese Regelung gilt auch für Mopeds und Motorräder. Falls Ihr Fahrzeug mit Rechtslenkung ausgestattet ist, müssen Sie schwarze Dreiecke auf Ihren Scheinwerfern anbringen, um andere Fahrer nicht zu blenden. Sicherheitsgurte sind ebenfalls Vorschrift, sowohl für Fahrer als auch Mitfahrer. Für Kinder unter 36 Kilogramm oder 1,35 Meter muss ein Kindersitz verwendet werden.

Wer fährt, bleibt nüchtern

Fahren und Alkohol trinken passen nicht zusammen, und das gilt besonders für Norwegen. Hier gelten äußerst strenge Vorschriften für den Umgang mit Alkohol. Die Bußgelder für das Fahren unter Alkoholeinfluss sind sehr hoch. Die gesetzliche Höchstgrenze für Alkohol im Blut beträgt 0,2 Promille. Dies gilt für Fahrer aller motorisierten Fahrzeuge. Vermeiden Sie die Einnahme bestimmter Medikamente, wenn Sie beabsichtigen, mit dem Auto zu fahren. Diese sind mit einem roten Dreieck auf der Verpackung versehen.

Finger weg vom Handy

Was die Sicherheit anbelangt, so ist ein Handy durchaus sinnvoll – solange Sie nicht gleichzeitig fahren und mit dem Handy in der Hand telefonieren. Dies ist strafbar und kann Sie in ernsthafte Schwierigkeiten bringen, auch wenn gar kein Unfall passiert ist.

Im Falle eines Unfalls

Für alle Fahrzeuge brauchen Sie mindestens eine Warnweste, ein Warndreieck und eine Haftpflichtversicherung im Falle einer Panne oder eines Unfalls.

Notruftelefone finden Sie entlang von Bergstrecken oder in Tunnels. Rund um die Uhr erreichen Sie Bergungsdienst und technische Hilfe unter:

  • NAF: 08 505 (Ortsgebühr)
  • Falken: 02 222 (Ortsgebühr)
  • Viking: 06 000 (gebührenfrei)

Straßenverhältnisse können rau sein

Radfahren

Wer mit dem Rad auf Norwegens Straßen unterwegs ist, muss so ziemlich dieselben Vorschriften befolgen, die auch für Autos und Motorräder gelten: Halten Sie sich rechts. Rechts hat Vorfahrt. Wer fährt, bleibt nüchtern. Für Radfahrer gelten dieselben Verkehrsregelungen und Hinweisschilder wie für Fahrer von Autos und sonstigen Fahrzeugen.

Als Radfahrer haben Sie jedoch ein paar Möglichkeiten mehr. So dürfen Sie, wenn kein Radweg vorhanden ist, mit Ihrem Rad auf dem Bürgersteig fahren. Dabei müssen Sie Ihre Geschwindigkeit allerdings dem Tempo der Fußgänger anpassen. Sie dürfen mit dem Rad Fußgängerübergänge überqueren. Autofahrer sind jedoch nicht verpflichtet, für Sie anzuhalten, es sei denn, Sie steigen ab und schieben Ihr Rad über die Straße.

Sie dürfen nicht mit dem Rad auf Autobahnen und Schnellstraßen fahren. Auch einige Tunnels sind für Radfahrer tabu. Dies wird auf Verkehrsschildern deutlich angezeigt.

Bevor Sie links oder rechts abbiegen, zeigen Sie den Richtungswechsel durch Ausstrecken des jeweiligen Arms an. In Einbahnstraßen dürfen Sie nicht gegen den Verkehr fahren, es sei denn, dies ist gemäß entsprechenden Hinweisen erlaubt.

Tragen Sie beim Radfahren immer einen Helm. Das Tragen einer reflektierenden Sicherheitsweste ist nicht zwingend erforderlich, aber dennoch sinnvoll. Bitte beachten Sie auch, dass nur Kinder unter zehn Jahren als Passagiere auf einem Fahrrad mitgenommen werden dürfen.

Wichtige Infos:

Notrufnummern:

  • 110 – Feuer
  • 112 – Polizei
  • 113 – Rettungswagen
  • 120 – Seenotrettung
  • 22 59 13 00 – Giftnotfallzentrale
  • 1412 TDD (Texttelefon für Gehörlose und Hörgeschädigte)
Ihr Fahrrad muss mit Folgendem ausgestattet sein:
  • Roter Reflektor hinten.
  • Weiße oder gelbe Reflektoren an den Pedalen.
  • Zwei unabhängig voneinander funktionierende Bremsen.
  • Eine Fahrradklingel.
  • Weißes oder gelbes Licht vorn und ein rotes Licht hinten; zu benutzen im Dunkeln oder bei schlechter Sicht.

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