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Land & Luxus rund um den Mjøsa-See:

Alltagspause am Bauernhof

Genießen Sie Ihren Morgenkaffee draußen im Garten und lassen Sie alles einfach mal wirken: die Aussicht, den Duft und die Stille der Natur.

Bei einem Urlaub auf dem Land dreht sich alles um Entspannung, man wird eins mit der Natur.

Und die Kulinarik erst! Die leckeren Gerichte landen direkt vom Feld auf dem Teller und werden in einer gemütlichen Atmosphäre serviert.

Am Mjøsa – Norwegens größtem See – entdecken Sie viele einladende Bauernhöfe, die ihren Gästen einzigartige Erlebnisse bieten.

Und das Beste? Mit dem Fahrrad oder dem Auto können Sie bequem einen Bauernhof nach dem anderen erkunden.

Freuen Sie sich auf historische Gärten, ländlichen Luxus und gemütliche Hofläden in Innlandet – die üppige, grüne Region liegt rund anderthalb Autostunden nördlich von Oslo.

Die Gegend um den Mjøsa-See ist bekannt für hügelige Kulturlandschaften und beeindruckende Gutshöfe. Entdecken Sie die faszinierenden Geschichten dieser Bauernhöfe und genießen Sie dabei die einzigartige Kulinarik und die wunderschöne Natur. Planen Sie Ihren gemütlichen Bauernhofurlaub mit unseren Tipps zu den besten Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Erlebnissen.

Beginnen Sie mit der Erkundungstour

Auf der Reise von Oslo nach Norden in Richtung Trondheim nehmen Sie wahrscheinlich die Europastraße 6 (E6). Die E6 ist eine beliebte Route durch ganz Norwegen. Doch nur die wenigsten Besucher wissen, dass sie unterwegs an einem ländlichen Paradies vorbeikommen.

Der erste Insidertipp: Wenn Sie eineinhalb Stunden nach Abfahrt von Oslo die Gemeinde Ringsaker erreichen, machen Sie einen sehr lohnenden Abstecher zur idyllischen Halbinsel Nes und zur Insel Helgøya. Lauschen Sie den Hummeln, die zwischen den Gerstenfeldern summen, spüren Sie, wie die Hektik des Alltags verblasst, und atmen Sie die frische Landluft ein.

Inmitten der weiten Landschaft mit großen Feldern glitzert Norwegens größter See. Rund um den See entdecken Sie zahlreiche traditionelle Bauernhöfe, die teilweise schon seit Generationen bewirtschaftet werden. Einige haben Hofläden mit Spezialitäten aus der Region, andere servieren die leckersten hausgemachten Gerichte, während Sie in manchen sogar übernachten können. Was möchten Sie zuerst erkunden?

Die sehenswerte Landschaft rund um den Mjøsa-See, Nes und Helgøya lässt sich hervorragend per Fahrrad, Auto, Boot oder zu Fuß erkunden – einfach perfekt für ein kleines Abenteuer weit weg vom Alltag! Kleine Feldwege bringen Sie von einem Highlight zum nächsten.

Egal, ob Sie als Paar, mit Freunden oder alleine reisen: Sie werden sicher schöne Erlebnisse machen.

Machen wir eine Runde um den See!

Wir starten im Herzen des Mjøsa-Sees, bei Nes und Helgøya.

Das Gebiet mag klein sein, doch auf der Reiseroute entdecken Sie authentische lokale Erlebnisse und allerlei Leckereien.

Ein Muss auf der Insel ist Hovelsrud Gård, einer der größten Bauernhöfe der Gegend.

Hovelsrud wird von Marianne Olssøn geführt. Sie ist ausgebildete Rechtsanwältin, wurde aber 2009 auch Eigentümerin des Familienbetriebs.

„Mein Ururgroßvater, Nils Hoel, hat das alles 1840 gebaut.“

Marianne

Einer der spektakulärsten Aspekte von Hovelsrud ist der herrliche Garten.

Beachten Sie die geometrische Form: die Mittelachse und den Weg, der die Besucher vom Hauptgebäude nach Westen zum Mjøsa-See führt.

Ein beeindruckender Anblick!

Hovelsruds historischer Garten

Der Garten von Hovelsrud war nicht immer so spektakulär wie heute. Vom 19. Jahrhundert bis zur Übernahme durch Marianne im Jahr 2009 war das Anwesen ganz anders als zu Zeiten ihres Ururgroßvaters. Doch Marianne machte sich sofort voller Elan daran, Haus und Garten wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. Der Aufwand war gewaltig, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen!

„Für mich war es wichtig, den Garten so wie in den 1840er Jahren aussehen zu lassen. Da steckt so viel Geschichte dahinter. Und es war zudem ein lustiges Projekt“, erzählt Marianne von damals.

Marianne liebt an ihrem Garten, dass viele Pflanzen Köstlichkeiten hervorbringen. Hier können Sie zwischen Stachelbeer- und Johannisbeersträuchern spazieren und Äpfel, Birnen, Pflaumen und mehr pflücken.

„Ich habe viel Zeit damit verbracht, die richtigen Pflanzen zu setzen, um den Garten so authentisch wie möglich zu gestalten. Glücklicherweise fanden wir mehrere Dokumente, die die verschiedenen Pflanzen beschreiben, die früher im Garten standen. Und natürlich hatte ich viel Hilfe von Experten auf diesem Gebiet“, erklärt Marianne.

2012 wurde Marianne für ihren erstaunlichen Garten mit dem Nationalen Kulturlandschaftspreis ausgezeichnet. 2014 gewann sie auch den Europa Nostra Award.

Lust auf einen Spaziergang? Als Besucher können Sie einen Rundgang durch den schönen Garten buchen – und dabei gleich ein paar Köstlichkeiten pflücken! Im Hofladen können Sie Säfte und Marmeladen aus den Beeren und Früchten des Gartens kaufen.

Ländliche Unterkunft

Marianne und ihre Familie haben nicht nur den Garten in seinen alten Glanz versetzt, sondern auch eine kleine Scheune, ein idyllisches Sommerhäuschen und ein altes Bauernhaus restauriert. Im Sommer können Sie in den Häusern übernachten – ideal, wenn Sie das Landleben auf Helgøya näher kennenlernen möchten.

Sommerfjøset (die Sommerscheune) ist wirklich einzigartig und liegt direkt am See. Früher wurden hier im Sommer Kühe gemolken. Jetzt ist es ein einfach nur eine erholsame Unterkunft zwischen dem See und den Maisfeldern. Und wenn Sie morgens aufwachen, bekommen Sie ein Frühstück mit Zutaten aus der Region direkt zur Haustür geliefert.

Die Villa Leonore ist ein Ferienhaus, das 1908 für Leonore (die Frau des Straßenbahndirektors) gebaut wurde. Hier haben Sie sogar einen kleinen Gemüsegarten zur Selbstversorgung – viel Spaß beim Pflücken und Kochen!

Havrebakken ist ein altes Bauernhaus. Restauriert wurde es mit Unterstützung eines lokalen Fonds, der ausgewählte Kulturlandschaften mit einer reichen landwirtschaftlichen Geschichte fördert. Das Bauernhaus liegt direkt am Wald und bietet einen Blick auf den Mjøsa-See.

Bei so vielen tollen Möglichkeiten hat man die Qual der Wahl!

Bio-Huhn vom Bauernhof

Hovelsrud ist viel mehr als nur ein idyllisch gelegener Garten: Der Bauernhof ist bewirtschaftet und voll in Betrieb! 2016 begann Marianne mit der Hühnerhaltung und war sich sicher, wie sie es machen sollte:

„Bio muss es sein. Als Anwältin habe ich viel mit Tierschutz gearbeitet, daher war es mein persönliches Ziel, den Hühnern ein gutes Leben zu ermöglichen. Deshalb haben wir nur zertifiziertes Bio-Hähnchen. Die Hühner haben einen großen Außenbereich zum Spielen und Erkunden. Sie wachsen langsamer als die meisten Hühner aus industrieller Haltung. Dadurch ist der Geschmack einfach unvergleichlich“, schwärmt Marianne.

Hovelsrud war Norwegens erste Hühnerfarm mit dem Tierschutzlabel Dyrevernmerket. Dieses garantiert, dass die Tiere mehr Platz haben und gesünder und aktiver sind als industriell gezüchtete Hühner ohne diesem Label.

Top-Restaurants sind auf Mariannes Hähnchen aufmerksam geworden. Zu den Kunden zählen die renommierten Michelin-Sterne-Restaurants Maaemo in Oslo und RE-NAA in Stavanger!

„Es macht so viel Spaß, mit Menschen zusammenzuarbeiten, denen Qualität am Herzen liegt und die unsere Art der Landwirtschaft wirklich zu schätzen wissen.“

Marianne

Nach einem schönen Aufenthalt in Hovelsrud geht es weiter zu unserem nächsten Abenteuer.

Wir reisen zu einem geschichtsträchtigen Gutshof, wo Luxus und Entspannung Hand in Hand gehen …

… willkommen auf dem Bauernhof Hoel Gård!

Der ehrwürdige Gutshof Hoel Gård

„Es mag klischeehaft klingen, aber dieser Ort ist wirklich einzigartig. Wenn Sie auf dem Bauernhof ankommen, ist der Alltagsstress gleich ganz weit weg. Und das sollen auch unsere Gäste spüren“, erzählt Christian Fredrik Sandberg Hoel, Inhaber von Hoel Gård.

Christian Fredrik führt den Hof zusammen mit seiner Frau Sabine in vierter Generation. Der älteste Teil des heutigen Hauptgebäudes stammt aus dem Jahr 1719. Auf dem Grundstück gefundene Gegenstände weisen jedoch auf eine Besiedlung seit dem 6. Jahrhundert hin. Im Laufe der Jahre war der Bauernhof mal im Besitz der Kirche, mal gehörte er der königlichen Familie. Seit dem Ende des 17. Jahrhunderts befindet er sich jedoch in Privatbesitz.

Der Hof liegt idyllisch in einer sattgrünen Landschaft, sticht mit seiner leuchtend roten Farbe und den charakteristischen Uhrtürmen aber klar heraus. Die Landschaft erinnert an südlichere Regionen.

„Manche nennen diese Gegend Norwegens Toskana“, sagt Christian Fredrik.

Frisch vom Land

Bei Hoel Gård genießen Sie die typisch ländliche Küche auf einem ganz neuen Level. Der Küchenchef von Hoel, Truls Evensen, hat 15 Jahre Erfahrung. Zusammen mit seinem kreativen Koch Robert Petersen, der schon im unglaublichen Restaurant Noma in Kopenhagen den Kochlöffel geschwungen hat, servieren sie magische Gerichte mit regionalen Aromen.

„Alles, was wir kochen, wird entweder lokal produziert oder direkt hier bei Hoel angebaut. Wir haben einen Kräutergarten, unsere eigenen Kartoffeln, Gerste, Rhabarber und Weintrauben. Der Mjøsa-See versorgt uns mit frischem Fisch, während wir Fleisch und Wild von Bauernhöfen in der Umgebung kaufen. Wir halten auch unsere eigenen Hühner“, sagt Christian Fredrik und fügt hinzu, dass sie insgesamt 190.000 Hühner pro Jahr züchten!

Ein Abendessen im Hoel verspricht Qualität und Luxus. Und natürlich ein Menü aus frischen regionalen und saisonalen Zutaten.

Möchten Sie mit dieser Aussicht aufwachen?

Dann übernachten Sie im Hoel! Hier finden Sie bestimmt das perfekte Zimmer.

Die 37 großen Schlafzimmer sind über mehrere Gebäude auf dem Grundstück verteilt. Jedes Zimmer ist einzigartig – so hat man die Qual der Wahl.

Nach einem guten Schlaf wird Ihnen ein leckeres Frühstück mit regionalen Köstlichkeiten serviert.

Erkunden Sie anschließend den prächtigen Garten des Bauernhofs – wenn Sie zur richtigen Zeit da sind, können Sie ein paar Äpfel pflücken und kosten.

Insider-Tipp: Mieten Sie ein Kajak, Ruderboot oder Kanu und erkunden Sie die Gegend!

Norwegisches Design

Gemütliche Unterkünfte und traditionelle Landwirtschaft spielen auf der Halbinsel Nes und der Insel Helgøya eine wichtige Rolle. Doch es gibt hier auch viele Menschen, die ihren Träumen folgen und sich über Konventionen hinwegsetzen. Dazu gehört auch Edel Urstad, die Frau hinter Edel Design auf dem Bauernhof Alhaug Gard.

In dieser Nähwerkstatt finden Sie ausschließlich Kleidung aus natürlichen Materialien, die von Edel selbst entworfen wurden. Jedes Kleidungsstück ist ein Unikat und wird speziell für den Kunden angefertigt. Statt schnell vergänglicher Mode stehen hier Luxus und Qualität im Vordergrund. Eine der Spezialitäten von Edel ist Ganzjahres-Wolle, die Sie an heißen Sommertagen kühl und in kalten Wintern warm hält. Auch Kleidung aus Leinen wird oft gekauft.

„Die Idee ist, praktische, langlebige Kleidung herzustellen, die zu jeder Gelegenheit getragen werden kann“, verrät Edel.

Die Boutique und Designgalerie von Edel befindet sich in der alten Scheune von Alhaug Gard, die Umkleidekabine ist in dem ehemaligen Silo der Farm untergebracht. Es ist ein fröhlicher und warmer Ort, wo man gerne Zeit verbringt. Auf dem Dachboden über der Boutique werden die Kleider von Hand gefertigt.

Alhaug ist zudem ein lebendiger Bauernhof, wo schwarze Bio-Johannisbeeren angebaut werden. Diese Spezialität wird sowohl an den Königspalast als auch an das Michelin-Restaurant Maaemo in Oslo sowie an mehrere Restaurants in Trondheim geliefert.

Kleiden Sie sich wie Michelle Obama

Edels Kleidung und ihre Art, ein Bekleidungsgeschäft zu führen, haben eine begeisterte Fangemeinde. 2009 gewann Edel den prestigeträchtigen Bedriftsutviklingsprisen – dieser norwegische Preis zeichnet erfolgreiche Unternehmen aus, die auf Grundlage ländlicher und landwirtschaftlicher Ressourcen aufgebaut wurden.

Durch den Preis wurde auch ein besonderer Gast auf die Designgalerie aufmerksam. Als Barack Obama im selben Jahr nach Oslo kam, um seinen Friedensnobelpreis entgegenzunehmen, erwarb die First Lady mehrere Kleidungsstücke von Edel Design.

Und, welche Größe haben Sie? Sind Sie „süß“, „mittendrin“, „liebenswert“, „extra liebenswert“ oder „extra extra liebenswert“? Schon früh setzte Edel Design auf Body Positivity – einer positiven Einstellung zum Körper Für Edel ist es wichtig, dass sich alle in dem Outfit wohlfühlen können, unabhängig von der Größe.

„Wir haben sogar eine Kompliment-Garantie. Wenn man keine Komplimente bekommt, wenn man eines meiner Outfits trägt, kann man es mir zurückgeben“, sagt Edel.

Verlassen wir nun die Halbinsel Nes und die Insel Helgøta und fahren gen Norden nach Biri. Dieses kleine Dorf in der Gemeinde Gjøvik liegt am linken Ufer des Mjøsa-Sees.

Hier werden wir von Julie Sigstad empfangen, die in 17. (!) Generation den Hof Sigstad Gård führt.

Ein Spaziergang durch die Geschichte in Biri

„Vor vielen Jahren war dies einer der größten Bauernhöfe in der Gegend. Allein auf diesem Hof arbeiteten Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu 54 Familien! Als ich aufwuchs, gab es nur mich und meinen Vater. Es war also ganz anders als früher“, erklärt Julie.

Die alten Mauern des Bauernhofes Sigstad können so manche Geschichte erzählen. Der Hof selbst stammt aus der Zeit um 1000 und war ursprünglich ein katholisches Pfarrhaus. Das erklärt die Lage direkt neben der Biri-Kirche. Um das Jahr 1640 wechselte der Hof in den Besitz der Familie Sigstad. Zusammen mit mehreren anderen Familien züchteten sie Vieh, bauten Mais an und betrieben Forstwirtschaft. Auf dem Hof gab es damals sogar einen Metzger, einen Schreiner und einen Sattler!

Als Julie und ihr Mann den Hof 2015 übernahmen, gab es dort schon seit Jahren kein Vieh mehr. Doch viele der Bauernhäuser aus dem 17. Jahrhundert standen noch. Heute können Gäste im geschichtsträchtigsten Gebäude übernachten – dem 900 Quadratmeter großen Haupthaus.

Wenn man durch das ehrwürdige Bauernhaus geht, fühlt man sich fast wie in einem Museum. Das Haus ist warm, freundlich und voller Zeugnisse einer anderen Zeit. In jedem Raum gibt es etwas Neues zu entdecken. Der wunderschöne Garten hinter dem Haus mit seiner Veranda ist der perfekte Ort, um bei einem guten Buch oder einer Tasse Tee zu entspannen.

Satt und glücklich

Einer der Hauptgründe, warum Julie sich entschieden hat, ihren Bauernhof für Gäste zu öffnen, ist ihre Leidenschaft für das Kochen. Machen Sie sich bei Ihrem Besuch also auf ein fantastisches kulinarisches Erlebnis gefasst.

„Eigentlich habe ich mir alles selbst beigebracht. Da ich alleine mit meinem Vater aufgewachsen bin, habe ich angefangen zu kochen. Das war wirklich der Beginn meiner Leidenschaft für hausgemachte Mahlzeiten. Ich verwende alles, was wir vom Bauernhof bekommen können und wir fermentieren, trocknen und konservieren unsere Zutaten, damit sie über die Saison hinaus haltbar sind“, sagt Julie.

Bei Sigstad lautet das Mantra „vor Ort produziert, mit Liebe serviert“. Wenn man bei Tisch das erste Gericht serviert bekommt, weiß man sofort, dass dies keine hohle Phrase ist.

Leckerer Käse aus der Region, frisch gebackenes Brot und hausgemachte Marmeladen …

Was für ein Start in den Tag!

Und zum Abendessen: Kürbissuppe mit Gemüse aus dem Garten als Vorspeise …

… und langsam geschmortes Schweinefleisch aus Freilandhaltung als Hauptgericht. Alles natürlich vom eigenen Bauernhof.

Glückliche Schweine

Seit dem Jahr 2017 betreibt die Familie Sigstad auf dem Bauernhof wieder Viehzucht. Auf einem großen Grundstück unweit des Hauptgebäudes spielen, fressen und erkunden 25 freilaufende Schweine die Natur rund um Biri.

„Unsere Schweine leben nur draußen. Hier können sie sich austoben und aktiv sein – und das merkt man meiner Meinung nach am fertigen Produkt. Für mich ist es auch wichtig zu wissen, woher das Fleisch kommt und dass es den Tieren gut geht“, sagt Julie.

In Norwegen wird zur Weihnachtszeit oft Ribbe gegessen – traditionelle Schweinerippchen. Früher wurde darauf geachtet, keinen Teil des Tieres zu verschwenden. Julia will dies ebenfalls fördern.

„Wir haben ein Jahresabonnement für Schweinefleisch entworfen. Sie können Fleisch von einem halben Schwein kaufen, das fünfmal im Jahr zu Ihnen geliefert wird. Zusammen mit dem Fleisch bekommen Sie Rezepte zur Verwendung der verschiedenen Teile. Ich habe damit begonnen, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden und um fantastische, traditionelle Rezepte wieder bekannt zu machen. Die Leute wissen nicht mehr, wie man Teile wie die Leber und dergleichen verwendet. Ich möchte ihnen zeigen, dass man mit weniger verbreiteten Teilen des Tieres erstaunliche Mahlzeiten zubereiten kann“, sagt Julie.

Weitere wunderbare Orte rund um den See:

Wenn Sie im nördlichen Teil des Mjøsa-Sees unterwegs sind, sollten Sie die Hofläden nicht verpassen! Einige Bauernhöfe in der Umgebung verkaufen in ihren eigenen Läden hausgemachte, schmackhafte Zutaten und Köstlichkeiten.

Besuchen Sie auf jeden Fall Fredheim gårdsutsalg – dieser wurde zu Norwegens bestem Hofladen gewählt!

Sind Sie eine Naschkatze? Besuchen Sie unbedingt den Hofladen bei Kvarstad Gård.

Der alte Kartoffelkeller des Bauernhofs wurde in ein Geschäft und ein Hofcafé umgewandelt, wo Sie hausgemachte Süßwaren, Schokoladenkekse und mehr probieren können. So lecker!

Sie können auf dem schönen Bauernhof Kvarstad Gård auch übernachten.

Die Eigentümer Helena und Hans Frogner führen den Bauernhof in dritter Generation und bieten ihren Gästen einen schönen Aufenthalt mit hausgemachten Gerichten aus selbst angebauten Zutaten.

Reisen Sie mit Kindern?

Dann verbinden Sie den lustigen Landurlaub mit einem Tag im Kletterpark auf Helgøya! Im Park können Sie zudem in einzigartigen Baumhäusern übernachten.

Abenteuer auf dem Bauernhof

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