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Planen Sie Ihre persönliche Festival-Rundreise

Lassen Sie sich von Musik und Essen durch Norwegen begleiten

Bei so vielen Festivals folgen Sie am besten Ihrem eigenen Rhythmus. Der professionelle Festivalfotograf Tord Litleskare gibt wegweisende Tipps.

So macht die Urlaubsplanung Spaß: Lassen Sie Ihren (Musik-)geschmack entscheiden, wohin Sie diesen Sommer verreisen und lassen Sie sich von Festivalklängen leiten. Besuchen Sie exotische, weniger bekannte Musikfestivals in Instagram-freundlicher Umgebung oder begeben Sie sich in die begeisterte Menge der großen Festivals in den Städten.

Bei den zahlreichen Food-Festivals gibt es lokale Delikatessen zu probieren – eine gute Gelegenheit, um auf der Durchreise einen Gourmet-Stopp einzulegen.

Entdecken Sie mit der Musik neue Reiseziele

Tord Litleskare ist ein echter Freigeist. Er arbeitet als Fotograf, Projektmanager und Redakteur für Musikkontoret.no, einer Website für die norwegische Musikindustrie.

„Glücklicherweise haben wir bei Musikkontoret die Freiheit, mit der Musik und mit den Künstlern zu arbeiten, für die wir uns interessieren. Das beeinflusst stark, wie ich in der Festival-Saison verreise.”

Für einen guten Start empfiehlt Tord Festivals in den größeren Städten, da er glaubt, dort die interessantesten Künstler zu finden. Das könnte das Pstereo-Festival in Trondheim, Utopia in Stavanger, OverOslo und Øya in Oslo oder das Bergenfest in seiner Heimatstadt Bergen sein.

„Wie andere Musikliebhaber auch, lasse ich mich von den Künstlern leiten, wohin ich reise. Dabei kommt es natürlich darauf an, wo man im Leben steht. Als ich 17 oder 18 war, war ich bereit, überall hin zu gehen. Diese Einstellung hat sich ein wenig verändert“, erklärt Tord.

Aber er versteht das abenteuerlustige Festivalpublikum, das nach ungewöhnlichen Naturerlebnissen sucht.

„Die Festivals Vinjerock und Træna sind beide gut geeignet für junge Leute, die Lust darauf haben, die Natur und neue Orte zu entdecken. Diese Menschen scheinen da besonders engagiert zu sein, denn schließlich muss man Zeit und Geld investieren, um so weit zu reisen.“

Tord fügt hinzu, dass ein weiterer Vorteil der weniger bekannten Festivals die Möglichkeit ist, neue Talente zu erleben, die später vielleicht nur noch bei großen Gigs auftreten.

„Und ein steigender Trend sind Festivals, die sich auf Musikgenres spezialisiert haben. Immer mehr Leute neigen dazu, ihre Festivals danach auszuwählen, was ich eher schrulligen Musikgeschmack nennen würde. Die großen Künstlernamen, die früher große Menschenmengen vereinten, werden seltener, da es nicht mehr viele Paul McCartneys gibt, und die Geschmäcker immer mehr variieren “, erklärt Tord.

Als gute Beispiele für Genre-Festivals nennt er auch das Nattjazz in Bergen sowie Tons of Rock und Ultima.

Öffnen Sie Ihre Gedanken – und Ihren Mund

Das gleiche Rezept lässt sich auch bei der immer häufiger werdenden norwegischen Food-Festivals anwenden. Sie erfinden sich ständig neu und spezialisieren sich auf alles, was das lokale Essen zu bieten hat, das ganze Jahr über und in ganz Norwegen.

In der Stadt Haugesund finden Sie jedes Jahr im August den längsten Heringstisch der Welt. In Hjelmeland gibt es jedes Jahr im September das norwegische Obst- und Lachsfest, und Valdres ist für sein geliebtes, skurriles Norsk Rakfiskfestival bekannt, wo jedes Jahr im November halbfermentierte Forellen serviert werden. Das Sur & Bitter Craft Beer Festival in Sandnes ist im September der Treffpunkt für Bierenthusiasten. Ende Juni dominiert das Festival „klipfish (bacalao)“ die Stadt Kristiansund. Die Liste an Food Festivals wird jedes Jahr länger.

Feinschmecker und Musikliebhaber haben schließlich viel gemeinsam, wenn es darum geht, ihrem Geschmack zu folgen. Wer gerne unterwegs ist, wo der Lieblingsmusiker oder -koch auf Tour geht, kann ausgedehnte Rundreisen machen: „Wenn große Künstler wie Sting oder Elton John in Norwegen auftreten, kommt es oft vor, dass sie dann im ganzen Land Konzerte geben“, sagt Tord.

Welche Festival-Empfehlungen hat Tord Litleskare für Leute, die zum erstem Mal in Norwegen sind?

„Beginnen Sie mit ein paar Tagen in der Hauptstadt, um neue Dinge erkunden. In Oslo ist immer etwas los, darunter einige Festivals. Danach steigen Sie am besten in den Zug und begeben sich auf eine malerische Fahrt über die Berge nach Fjord Norwegen, um eines meiner liebsten Musikfestivals, das Bergenfest, zu besuchen.“

2014 erlebte das Bergenfest einen Aufschwung als die Veranstalter es schafften, Lana del Rey zu buchen. Zu dieser Zeit wurde gerade ihr neues Album veröffentlicht – nur zwei Tage vor ihrem Auftritt in Bergen. Dieser brachte dem Festival enorm viel Aufmerksamkeit ein.

„Das hat einen guten Ruf mit sich gebracht“, sagt Tord.

Litleskare verbringt immer noch viel Zeit als aktiver Konzert- und Festivalfotograf.

„Und wenn ich nicht arbeite, gebe ich zu, dass ich meine Zeit auf Festivals verbringe, manchmal einfach, weil ich die Umgebung cool finde.“

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