Dramatische Schlachten und wichtige Ereignisse haben hier die Weltgeschichte beeinflusst. Erfahren Sie mit unserem Guide mehr über die wichtigsten Orte und Ereignisse in Norwegen zur Zeit des Zweiten Weltkriegs – dazu gehören die Schlacht von Narvik, der Untergang der Blücher bei Oscarsborg und die Schwerwasser-Sabotage bei Rjukan.
Die wichtigsten Schauplätze des Zweiten Weltkriegs
„Der Besuch historischer Kriegsschauplätze wird immer beliebter. Wir erhalten viele Anfragen von Menschen, die plötzlich erfahren, dass ein Familienmitglied in den Zweiten Weltkrieg verwickelt oder davon betroffen war. Dieses Thema war vielleicht nicht immer so einfach zu diskutieren, doch die neue Generation ist neugierig, stellt Fragen und will Antworten“, sagt Ann Kristin Kristensen vom Kriegsmuseum Narvik.
Das Kriegs- und Friedenszentrum Narvik ist das nördlichste der sieben Friedens- und Menschenrechtszentren Norwegens. Das Zentrum betreibt das Kriegsmuseum Narvik, wo Sie mehr über die Schlacht von Narvik im Zweiten Weltkrieg erfahren können.
„Es gibt viele verschiedene Orte, die an den Krieg erinnern. Dazu gehören Kriegsschauplätze, Orte mit Denkmälern und Gedenkstätten. In Narvik haben wir sehr viele gut besuchte Denkmäler, die verschiedene Aspekte des Krieges thematisieren. Auch der Friedhof hier und das Internierungslager Beisfjord sind für viele Besucher wichtige Orte“, sagt Ann Kristin.
Die Schlacht von Narvik
Im Frühjahr 1940 schickten sowohl Deutschland als auch die Alliierten Schiffe, Flugzeuge und Soldaten nach Narvik. In der kleinen Stadt tief im Ofotfjord sowie in der Umgebung fanden die größten Schlachten auf norwegischem Boden und mit norwegischen Soldaten statt.
Die Kontrolle über den Hafen von Narvik war sowohl für die Deutschen als auch für die Alliierten von entscheidender Bedeutung. Denn der Hafen ermöglichte Zugang zu schwedischem Eisenerz zur Herstellung von Waffen und Ausrüstung.
62 Tage lang kämpften Soldaten aus Norwegen, Großbritannien, Frankreich und Polen gegen die Deutschen, sowohl in dramatischen Seeschlachten als auch in den Bergen rund um Narvik. Die norwegischen und alliierten Streitkräfte konnten schließlich die Stadt zurückerobern und die Deutschen vertreiben – Hitlers erste strategische Niederlage.
Nach der Rückeroberung wurde Narvik von deutschen Bomberflugzeugen dem Erdboden gleichgemacht, sowohl als Racheakt als auch um wichtige Infrastruktur der Alliierten zu zerstören. Als die Alliierten abzogen, kehrten die Deutschen nach Narvik zurück. Am Ende kapitulierten die Norweger und Narvik blieb bis zur Befreiung 1945 unter deutscher Kontrolle.
Narvik ist für alle beteiligten Länder ein wichtiges Kapitel in der Geschichte des Zweiten Weltkriegs. In Polen, Großbritannien und Frankreich tragen heute Straßen und Schulen den Namen der Stadt.

Neuer Film über die Schlacht von Narvik
Unzählige Filme wurden über den Zweiten Weltkrieg gedreht. Nun ist auch ein Film über die Schlacht von Narvik in Norwegen erschienen.
Kampen om Narvik – Hitlers første nederlag („Die Schlacht von Narvik – Hitlers erste Niederlage“) kam am 25. Dezember 2022 in die Kinos. Seit der Veröffentlichung gehört er zu den beliebtesten Filmen auf Netflix!
Im Mittelpunkt des Films steht die Geschichte des jungen Unteroffiziers Gunnar Tofte (gespielt von Carl Martin Eggesbø) und seiner Frau, dem Zimmermädchen Ingrid Tofte (gespielt von Kristine Hartgen).
Der Film wurde vor Ort in Narvik, Rjukan und Oslo gedreht, eine Schlüsselszene spielt auf der Brücke Norddalsbrua außerhalb von Narvik:

Schauplätze des Zweiten Weltkriegs rund um Narvik
In Narvik und Umgebung findet man viele Stätten und Überreste von Schlachten aus dem Zweiten Weltkrieg.
Im Kriegsmuseum Narvik erfahren Sie mehr über die dramatischen Tage des Jahres 1940. Das Museum bietet auch kindgerechte Aktivitäten.
Die Historische Landschaft des Zweiten Weltkriegs besteht aus mehreren Monumenten zwischen Narvik und Bardufoss – als Denkmal für die dramatischen Schlachten.
Am Berg Bjørnfjell können Sie bei einem geführten Spaziergang mehrere wichtige Kriegsschauplätze des Zweiten Weltkriegs kennenlernen. Erfahren Sie mehr über die wichtige Rolle der Eisenbahnlinie Ofotbanen beim Transport von Eisenerz, schlendern Sie entlang des historischen Rallarveien (Bahnarbeiterweg) und bewundern Sie die spektakuläre Brücke Norddalsbrua, wo einige Schlüsselszenen des Spielfilms Kampen om Narvik gedreht wurden.
Hier sind einige interessante Wanderungen, Schauplätze des Zweiten Weltkriegs und Museen in der Umgebung:

Besuchen Sie weitere historische Schauplätze!
In ganz Norwegen finden Sie Orte, die dramatische Geschichten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs erzählen können, darunter auch Vemork in Rjukan (abgebildet).
Hier sind einige Kriegsschauplätze, die Sie nicht verpassen sollten:
1. Die Schwerwasser-Produktionsanlage in Rjukan
Während des Zweiten Weltkriegs fand bei Vemork in Rjukan – damals das größte Kraftwerk Norwegens – der Kampf um Schweres Wasser statt. Die Deutschen wollten das Schwere Wasser für den Bau einer Atombombe nutzen. Dank vier dramatischer Sabotageeinsätze wurden ihre Versuche jedoch vereitelt.
Heute beherbergt das ehrwürdige und renovierte Kraftwerk das Norwegische Industriearbeitermuseum. Die Ausstellung Heroes of Telemark thematisiert unter anderem die vier Sabotageeinsätze.
Im Herbst 2017 wurde bei Vemork ein spannendes Projekt gestartet: Der Schwerwasserkeller wurde ausgegraben und als intakt befunden! Sie können auch an einer exklusiven Führung durch den Schwerwasserkeller teilnehmen, in dem 2022 ein neues Museum eröffnet wurde.
Nehmen Sie an einer geführten Tour auf der Route der Saboteure teil und erfahren Sie mehr über Vemork:
- Rjukan
Exhibition at Vemork " The heavy water saboteurs "
The exhibition presents the 11 saboters who participated in the action, what role and military degree they had and what they did after the action. It will be placed in Café Vemork and the audience will be able to experience the saboteurs close by. Operation Gunnerside was a success. Under the leadership of fJoachim Rønneberg, the sabotagers managed to sneak into the heavy water fabric and blow out the heavy water system. The sabotage who carried out the action on the night of February 28 left without being detected by German guards. No one was hurt and no life was lost. This action is one of the most famous sabotage actions of World War II.
2. Festung Oscarsborg
Die Festung Oscarsborg liegt mitten im Drøbaksundet. Am 9. April 1940 wurde dank dieser Festung der zweitgrößter Kreuzer Deutschlands – die Blücher – versenkt und der deutsche Angriff auf Oslo gestoppt. Der Untergang der Blücher war der Schlüssel zur erfolgreichen Evakuierung des Königs, des Parlaments und der Regierung.
Im Oscarsborg Museum erfahren Sie dank thematischer Ausstellungen und Führungen mehr über die Geschichte der Festung.
Sie erreichen die Festung mit der Fähre von Drøbak in etwa 10 Minuten. Die Fähre fährt das ganze Jahr über.
3. Die Schlacht von Gudbrandsdalen
Im April 1940 war Kvam in Gudbrandsdalen das Zentrum der heftigsten Kämpfe in Südnorwegen. Norwegische und britische Streitkräfte kämpften in der kleinen Gemeinde gegen deutsche Soldaten. Etwa 70 Häuser und Gebäude wurden durch Feuer zerstört, darunter die Kirche von Kvam.
Die Kämpfe in Kvam bilden die Grundlage der 1995 eröffneten Gudbrandsdal Kriegssammlung. Der Kvam-Friedenspark mit einem Denkmal für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs befindet sich neben dem Museum.
4. Altmark im Jøssingfjord
Jøssingfjord in Rogaland ist berühmt für den Altmark-Zwischenfall im Februar 1940.
Eskortiert von einem norwegischen Torpedoboot, durchquerte das deutsche Schiff Altmark auf seiner Rückreise nach Deutschland norwegische Gewässer – mit an Bord waren hunderte britische Kriegsgefangene. Das Schiff wurde von den Briten entdeckt und in eine Schlacht verwickelt. Mehrere Deutsche wurden getötet, die britischen Gefangenen wurden gerettet.
5. Küstenfestungen
Entlang der Küste finden Sie verschiedene Küstenfestungen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Viele der Festungen bieten im Sommer Führungen an, oft können Sie die Bauwerke auch einfach auf eigene Faust besichtigen.
Erkunden Sie Festungen aus dem Zweiten Weltkrieg:
- Kragerø
Gunnarsholmen Kystfort og Badeplass
Gunnarsholmen is located a just short walk from the town center and was originally an old coastal fort which protected Kragerø in the 18th and 19th century when warships and pirates threatened the city. Today it is an open area with a nice sand beach and a salt water swimmingpool for kids.StokkvågenGrønsvik coastal fortress, Lurøy
If you want to see an unusual attraction and gain insights into World War II history, we recommend a visit to the old German coastal fortress at Grønsvik, which is now a museum. As you walk from the attractive parking lot and picnic area, you enter a dark chapter of European history.
6. Norwegische Gefangenenlager
Während des Zweiten Weltkriegs gab es in Norwegen mehrere Gefangenenlager. Grini war das größte Lager. Etwa 20.000 Menschen waren in Grini inhaftiert. Die meisten waren Norweger, aber auch Polen, Sowjets und Franzosen wurden dort gefangen gehalten.
Heute finden Sie in einer der Baracken des Lagers das Grini-Museum. Hier erfahren Sie anhand von Texten, Fotos und Objekten mehr zu Verhaftungen, Wachen und der illegalen Kommunikation.
Das Gefangenenlager Falstad befand sich in Nord-Trøndelag. Während des Zweiten Weltkriegs wurden dort mehr als 4200 Gefangene festgehalten. Unter den Gefangenen waren viele Norweger, aber auch Russen, Jugoslawen, Dänen und Polen.
Heute beherbergt das ehemalige Gefängnisgebäude das Falstad-Zentrum – eines von sieben Friedens- und Menschenrechtszentren in Norwegen. Der Ort ist sowohl Gedenkstätte als auch nationales Zentrum für die Geschichte der Gefangenen des Zweiten Weltkriegs und der Menschenrechte. Im Wald Falstadskogen, zwei Autominuten vom Zentrum entfernt, entdecken Sie das Arkbusering-Denkmal des norwegischen Bildhauers Odd Hilt, der selbst in Falstad inhaftiert war.
Erfahren Sie mehr über die Geschichte von Falstad:
- Ekne
Falstad-Wald – Hinrichtungs- und Gedenkstätte des 2. Weltkrieges
Falstad-Wald – Hinrichtungsstätte und Gedenkstätte Inmitten des üppigen Falstad-Waldes erheben sich zwischen Gras und Büschen kleine Steinpyramiden, die als Denkmale für die schrecklichen Ereignisse dienen, die sich dort während des Zweiten Weltkriegs ereigneten. Es wird geschätzt, dass über 200 Kriegsgefangene im Falstad-Wald hingerichtet wurden, allerdings besteht Unsicherheit hinsichtlich der genauen Zahl und Identität. Nach dem Krieg führten die norwegischen Behörden vom Sommer 1945 bis 1953 mehrere Exhumierungen durch. Die Opfer wurden auf öffentlichen Friedhöfen in anderen Teilen Norwegens oder auf Gedenkfriedhöfen ordnungsgemäß beerdigt. Heute ist der Falstad-Wald ein Ort, an dem man sich an die Schrecken des Krieges erinnert, über die Hektik des Alltags nachdenkt und sich einen Moment der Stille gönnt, um zu würdigen, wie gut es uns heute in Norwegen geht ... Das Denkmal „Arkebusering“. Nur 2 Autominuten vom Falstad Center entfernt erreichen Sie den Falstad-Wald mit dem Denkmal „Arkebusering“ (Hinrichtung) von Odd Hilt. Odd Hilt war ein ehemaliger Häftling in Falstad, dem die Flucht nach Schweden gelang. Das Denkmal stellt drei Häftlinge mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken und individuellen Widerstandsweisen gegen die anonyme, gesichtslose Kriegsmaschinerie dar, die sich hinter Helmen und Gewehren verbirgt. Wanderweg vom Falstad Center Sie können vom Falstad Center auch über einen etwa 2 km langen Weg entlang eines kleinen Flusses zum Falstad-Wald wandern. Unterwegs überqueren Sie 22 Brücken.EkneFalstadsenteret – Museum und Kriegsdenkmal
Das Falstadzentrum in Levanger ist ein Museum, ein Kriegsdenkmal und ein Menschenrechtszentrum. Neben Dauer- und Wechselausstellungen gibt es eine riesige Sammlung von Fotos aus dem Zweiten Weltkrieg und der ersten Zeit nach Gefangenschaft. AUSSTELLUNGEN „Von Angesicht zu Angesicht“ („Ansikt til ansikt“) Die Dauerausstellung „von Angesicht zu Angesicht“ im Hauptgebäude befasst sich mit der Geschichte des SS-Strafgefangenenlagers Falstad während des Zweiten Weltkriegs. Die Geschichte, das Schicksal der Gefangenen und der Völkermord werden durch Fotos, Texte, Interviews, historische Artefakte und Videoclips vermittelt. Es bietet auch eine umfassende Darstellung des Aufstiegs des Nationalsozialismus, des Holocaust und des NS-Lagersystems. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung auch, welche Auswirkungen der Zweite Weltkrieg durch die Gründung der Vereinten Nationen und die Entstehung der modernen Menschenrechte auf die Zukunft hatte. Die Gesichter der Macht Im Keller der Kommandantenresidenz befindet sich die Dauerausstellung „Gesichter der Macht“, die zum Nachdenken und Gespräch über die Themen Macht und Kriegsverursacher anregt. Temporäre Ausstellungen Im Erdgeschoss (sowohl des Hauptgebäudes als auch der Kommandantenresidenz) werden jährlich mehrere wechselnde Ausstellungen gezeigt – geliehene und selbst produzierte Ausstellungen, Kunstausstellungen und historische Ausstellungen, mit thematischen Bezügen zu Falstad als Ort und zum Tätigkeitsbereich des Zentrums Fachgebiet: Geschichte der Kriegsgefangenen, Erinnerungskultur und Menschenrechte. Die Skulptur erinnert sich Im Innenhof ist „Re-Rembering“ des Künstlers Tore Reisch ausgestellt. Anhand der Holzskulptur stellt Reisch die Frage, ob traumatische Ereignisse und persönliche Erfahrungen aus Gefangenschaft und Freiheitsberaubung auf neue Generationen übertragbar sind. Kartei In einem offenen Verzeichnis liegen dreitausend Karten mit Namen von Häftlingen, die hier einmal gesessen haben. Dabei handelt es sich um Kopien der hier tatsächlich gefundenen Dokumente (die Originale werden im Nationalarchiv aufbewahrt). Auf jeder Karte können Sie Namen, Gründe für die Verhaftung, Dauer der Gefangenschaft und was mit ihnen geschah, nachdem sie von hier weggeschickt wurden, nachlesen und ob sie es lebend hier raus geschafft haben. DIGITALE „GEFÜHRTE“ TOUR Nicht alle Gebäude des historischen Gefangenenlagers sind noch vorhanden. Aus diesem Grund hat das Falstadzentrum eine digitale Rekonstruktion des Lagers erstellt, wie es 1945 aussah. Mit Tablets kann das Publikum ein einzigartiges Erlebnis der Geschichte erleben, indem es durch die ehemalige Lagerlandschaft wandert. Der virtuelle Rundgang bietet mehrere Zeugenbeschreibungen und weiteres historisches Material aus dem Krieg. Verfügbar in Norwegisch, Englisch, Russisch und Deutsch. DER FALSTAD-WALD – KRIEGERDENKMAL 2 Autominuten vom Falstadzentrum entfernt erreichen Sie den Falstad-Wald mit dem Denkmal „Arkbusering“ von Odd Hilt. Odd Hilt selbst war ein Gefangener in Falstad und konnte nach Schweden fliehen. Das Denkmal zeigt drei Gefangene mit ausgeprägten Gesichtszügen und ausgeprägter individueller Verhaltensweise im Kampf gegen die anonyme, unscheinbare Kriegsmaschinerie, die sich hinter Helmen und Gewehren verbirgt. Hinrichtungen Es wird angenommen, dass hier im Wald über 200 Menschen hingerichtet wurden, es besteht jedoch Unsicherheit hinsichtlich der Anzahl und Identität. Nach dem Krieg, vom Sommer 1945 bis 1953, führten die norwegischen Behörden hier mehrere Ausgrabungen durch. Sie haben diejenigen, die gefunden wurden, ein Grab auf öffentlichen Friedhöfen anderswo in Norwegen oder auf Ehrenfriedhöfen gegeben.
7. Gedenktafeln – Stolpersteine
In 26 Ländern Europas findet man sogenannte Stolpersteine. Diese in den Bürgersteig verlegten kleinen Gedenktafeln sind Mahnmale an Orten, an denen Juden und andere Opfer des Nationalsozialismus lebten oder arbeiteten, bevor sie deportiert und ermordet wurden. Das Projekt wurde 1993 vom deutschen Künstler Gunter Demnig begonnen und vom Jüdischen Museum Oslo nach Norwegen gebracht.
Im ganzen Land gibt es mehrere Stolpersteine, von Berlevåg und Hammerfest im Norden bis Ogna bei Egersund im Süden. Auf den gravierten Messingtafeln stehen der Name der Person, das Geburtsjahr, das Jahr der Deportation sowie der Todesort und das Todesdatum.
Hier finden Sie Stolpersteine in Norwegen:
- Oslo
Stolpersteine
Gedenktafeln für die Opfer des Nationalsozialismus während des Zweiten Weltkriegs, die an Orten, an denen Juden und andere Opfer des Nationalsozialismus bis zu ihrer Deportation und Ermordung lebten, in den Bürgersteig eingelassen sind. Jeder der Stolpersteine erinnert an einen Menschen und ist mit einer Messingplatte, auf der dessen Name, Geburtsjahr, Deportationsjahr Todesdatum und -ort eingraviert ist, versehen. Im November 2017 gab es in Oslo 236 solcher Steine. Auf snublestein.no können Sie sehen, wo in Oslo die Stolpersteine liegen. Hier finden Sie auch Informationen über alle Personen, für die in Norwegen Solpersteine verlegt wurden. Über das Stolpersteine-Projekt Das Stolpersteine-Projekt wurde 1994 vom deutschen Künstler Gunter Demnig initiiert, als er in Köln die erste Gedenktafel anbrachte. Seit dem wurden in über 22 Ländern in Europa 60 000 Stolpersteine verlegt. 2010 holte das Jüdische Museum das Projekt nach Norwegen und verlegte die ersten Stolpersteine in der Straße Calmeyers gate 15, wo sich das Museum in einer ehemaligen Synagoge befindet. 1942 wohnten in dem Mietshaus vor dem Synagogengebäude 28 Juden, von denen 19, darunter mehrere Kinder, deportiert und in Auschwitz ermordet wurden. An jeden dieser 19 Menschen erinnert je ein Stolperstein vor dem Museum. Die 217 anderen Stolpersteine in Oslo liegen über große Teile der Stadt verteilt, u. a. in den Stadtvierteln Frogner, Vika, St. Hanshaugen, Grünerløkka, Tøyen und Grønland. Die Stolpersteine auf dem Foto oben liegen in der Straße Uelands gate, nicht weit vom Platz Alexander Kiellands plass.JevnakerSecond World War memorial - The stumble stones in Jevnaker
The stumble stones in Jevnaker - Second World War memorial The stumble stones is simple, yet important memorials dedicated to those who fell to the Nazis during the second World War. The stones is embedded into the pavement where Jews and other victims resided until they were deported and killed. Each stumble stone represents a single human life with their name, date of birth, deportation date as well as place and date of death engraved on a brass plate. In Jevnaker you will find three such stumble stones, all in memory of the Bersohn family who met their end in Auschwitz. Here you may read the stories of their lives, which was torn from them far too early. - David Heyman Bersohn (1863 - 1943) - Isak Meyer Bersohn (1902 - 1943) - Markus Aleksander Bersohn (1904 - 1943) (The national stumble stone-webpage is unfortunately only in Norwegian, but can be read in English using browsers with auto-translation, such as Google Chrome) About the “Stolpersteine”-project (German for Stumble stone) The Stumble stone project was initiated by a German artist named Gunter Demnig I 1994, when he placed the first stumble stone in Køln. Since then more than 60 000 stumble stones have bloomed across 22 European countries. The stumble stones made their way to Norway in 2010 managed by the Jewish Museum, who placed the first stumble stones in Calmeyers gate 15.GjøvikStolpersteine in Gjøvik – zur Erinnerung an den 2. Weltkrieg
Stolpersteine in Gjøvik – zur Erinnerung an den 2. Weltkrieg Stolpersteine sind Gedenksteine für Opfer des Nationalsozialismus während des Zweiten Weltkriegs. Sie werden an Orten in den Fußweg eingelassen, an denen Juden und andere NS-Opfer bis zu ihrer Deportation und Ermordung gewohnt haben. Jeder Stolperstein steht für einen einzelnen Menschen und ist mit einer Messingplatte versehen, auf der Name, Geburtsjahr, Jahr der Deportation, Todesdatum und -ort eingraviert sind. In Gjøvik gibt es fünf Stolpersteine zur Erinnerung an die Kaufmannsfamilie Jaffe, die in Auschwitz umgebracht wurde. Hier können Sie mehr über das Leben dieser Menschen lesen, aus dem sie leider viel zu früh gerissen wurden: Das Stolperstein-Projekt Das Stolperstein-Projekt wurde 1994 von dem deutschen Künstler Gunter Demnig ins Leben gerufen, als er in Köln den ersten Gedenkstein setzte. Seitdem wurden über 60.000 Stolpersteine in 22 europäischen Ländern im Boden verankert. 2010 holte das Jüdische Museum das Projekt nach Norwegen und ließ die ersten Steine in der Calmeyers gate 15 in Oslo ein, wo heute das Jüdische Museum in der ehemaligen Synagoge seinen Platz bekommen hat.HønefossSecond World War memorial - The stumble stones in Hønefoss
The stumble stones in Hønefoss - Second World War memorial The stumble stones is simple, yet important memorials dedicated to those who fell to the Nazis during the second World War. The stones is embedded into the pavement where Jews and other victims resided until they were deported and killed. Each stumble stone represents a single human life with their name, date of birth, deportation date as well as place and date of death engraved on a brass plate. In Hønefoss you will find eight such stumble stones, all in memory of the Scharff family who met their end in Auschwitz. Here you may read the stories of their lives, which was torn from them far too early. - Alexander Moses Scharff (1882 - 1942) - Jacob Scharff (1908 - 1942) - Herman Rafael Scharff (1911 - 1943) - Julius Meilach Scharff (1914 - 1943) - Lisa Lea Scharff (1919 - 1942) - Jessy Scharff (1921 - 1942) - Bjørn Meier Scharff (1940 - 1942) - Idar Scharff (1941 - 1942) (The national stumble stone-webpage is unfortunately only in Norwegian, but can be read in English using browsers with auto-translation, such as Google Chrome) About the “Stolpersteine”-project (German for Stumble stone) The Stumble stone project was initiated by a German artist named Gunter Demnig I 1994, when he placed the first stumble stone in Køln. Since then more than 60 000 stumble stones have bloomed across 22 European countries. The stumble stones made their way to Norway in 2010 managed by the Jewish Museum, who placed the first stumble stones in Calmeyers gate 15.
Weitere Denkmäler und Museen des Zweiten Weltkriegs
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