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Einen Berg in Norwegen zu erklimmen ist die natürlichste Sache der Welt – warum sollte das nicht auch für Gebäude gelten?

Genießen Sie Ihren kostenlosen Sitzplatz

Die norwegische Natur ist für jeden frei zugänglich. Das 2008 eröffnete Osloer Opernhaus führt diese Idee weiter.

Normalerweise wird man wahrscheinlich verhaftet, wenn auf Dächern umherwandert. Doch das neue Gebäude im Zentrum der Hauptstadt Norwegens vermittelt das komplette Gegenteil der üblichen "Bitte nicht berühren"-Kultur, die man weltweit leider nur zu gut kennt. Die subtilen Variationen in der Struktur des mit Marmor verschönerten Dachs wurden von den norwegischen Künstlern Kristian Blystad, Kalle Grude und Jorunn Sannes designt – die wirklich schöne Oberfläche lädt zum Spazierengehen ein.

Unter Ihren Füßen liegen drei sehr unterschiedlich gestaltete Bühnen, eine Vielzahl von öffentlichen Räumen und Hallen sowie ein pulsierender Arbeitsplatz für mehr als 600 Opern- und Ballettprofis.

Oslo

Oslo.
Photo: Erik Berg

Das Dach bietet auch überraschend coole Sitzplätze. Dank der innovativen Konstruktion des Opernhauses inklusive Marmordach genießen Sie die Stadt aus unterschiedlichen Blickwinkeln. 

Auf der einen Seite entdecken Sie eine Fjordlandschaft mit kleinen, traditionellen Holzhäusern, bemalt in hellen, freundlichen Farben. Auf der anderen Seite liegt Ihnen das pulsierende Stadtleben der Hauptstadt zu Füßen. Weiter im Hintergrund sehen Sie viele Hügel und Berge, die einer Märchenlandschaft entstammen könnten.

Während des ganzen Jahres bietet das Osloer Opernhaus eine große Auswahl an Vorführungen im Freien, Konzerten und anderen Veranstaltungen. Netter Bonus: Das Gebäude harmoniert mit der Umgebung und lässt Einheimischen und Touristen freien Zugang zum Ufer des Oslofjords.

Bühne frei

Kommen Sie schon etwas früher, bevor sich das Opernhaus füllt. Dann erleben Sie die besondere Stille vor dem Beginn eines Abends voller Erwartungen. Das Holzdesign mag für Opernhäuser ungewöhnlich erscheinen, ist aber ein Bekenntnis zur norwegischen Architektur und Geschichte.

Die bekannte Hufeisenform des Hauptsaals weist auf die Ursprünge des klassischen Theaters hin. Der Hauptvorhang des Theaters wurde vom Künstler Pae White designt.

Erleben Sie den Vollmond

Der zentrale Kronleuchter besteht aus handgefertigten Glasstäben, die von hinten durch LED-Leuchten beleuchtet werden – eine mondartige Erscheinung.

Oslo
Oslo.
Photo: Erik Berg

Nahe dran an den Opernstars

Da die Architektur des Opernhauses eine große mediale Aufmerksamkeit erzeugte, konnten international renommierte Opern- und Ballettkünstler nach Oslo geholt werden. Das ständig wechselnden Ensemble besteht aus einer fruchtbaren Kombination aus hochgelobten nationalen und internationalen Künstlern.

Oslo

Oslo.
Photo: Joerg Wiesner

Das Theater ist absichtlich so konstruiert, dass die Zuschauer sehr nahe an die Bühnenstars heran kommen und ihre Performance hautnah erleben können.

Grenzenlose Phantasie

Oslo

Oslo.
Photo: Erik Berg

Manche Gäste wünschen sich klassische Opernstücke oder Ballettvorführungen, die den Ursprüngen treu bleiben. Andere würden gerne neue, mutige Interpretationen sehen. Hier erleben Sie beides: Das norwegische Opernhaus und Ballett ist seit der Eröffnung im Jahre 2008 für seine große Vielfalt bekannt.

Auf dem Weg zur Bühne

Oslo
Oslo.
Photo: Joerg Wiesner

Überraschende Innenarchitektur

Das Opernhaus hat einen großen, spektakulär gestalteten Innenraum, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Um ungewöhnliche Oberflächen zu schaffen, arbeiteten die Architekten von Snøhetta mit Künstlern zusammen. Eines der vielen Beispiele von erstaunlichem Design verschiedener Künstler ist die perforierte Verkleidung des Künstlers Olafur Eliasson.

Oslo

Oslo.
Photo: Erik Berg

Ein Erlebnis aus allen Perspektiven

Bei der Gestaltung der Osloer Oper ließen sich die Architekten nicht von existierenden Opernhäusern inspirieren, sondern von der norwegischen Natur.

Oslo

Oslo.
Photo: Erik Berg

Menschen aus der ganzen Welt sind schon auf dem Dach spaziert und haben verschiedene Vorstellungen erlebt – jetzt sind Sie dran:

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