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Røros.
Photo: Thomas Rasmus Skaug - visitnorway.com
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Ein norwegisches Weihnachtsmärchen

Weihnachten dauert in Norwegen mehr als nur ein paar Tage: Es ist eine eigene Jahreszeit mit speziellen Bräuchen und Vorbereitungen. Der Schnee, der fast das ganze Land bedeckt, und die dunklen Nächte verleihen der festlichen Stimmung einen magischen Glanz.

Der Duft von Klementinenschalen und von Tannenzweigen. Die Wärme des offenen Kamins. Der Lärm der im Schnee tollenden Kinder.

Jeder mag Weihnachten. Doch kaum eine Nation frönt der Festzeit so ausgiebig wie es die skandinavischen Länder tun. Schließlich brauchen wir in der Zeit der kurzen Tage, der langen dunklen Nächte und des frostigen Winterwetters etwas, worauf wir uns freuen können!

Wie die meisten Länder hat auch Norwegen weihnachtliche Traditionen, mit denen unter keinen Umständen gebrochen werden darf. Weihnachten – wir nennen es „jul“ – hat seine Wurzeln in vorchristlichen Zeiten. Wie unsere heidnischen Vorfahren das Fest nun genau begangen haben, wissen wir zwar nicht. Nur dass sie Tiere geopfert und Bier getrunken haben, das steht fest. In anderen Worten: die Rituale der alten Nordvölker waren unseren nicht unähnlich.

Die Vorbereitungen für die heutige Festzeit beginnen Anfang Dezember. Dann werden Plätzchen gebacken (mindestens sieben verschiedene Sorten), Geschenke gekauft und – mit weitaus geringerem Spaßfaktor – das Haus geputzt. Dass man im Dezember nicht selten abgehetzten Norwegern begegnet, muss wohl nicht extra erwähnt werden! 

Doch die Vorweihnachtszeit ist auch die Zeit der Gemütlichkeit. So finden in vielen Kirchen und Konzerthallen überall im Land unterschiedliche Weihnachtskonzerte statt. Und das am 13. Dezember stattfindende Lucia-Fest ist für Kinder in Schulen und Kindergärten ein vorweihnachtlicher Höhepunkt.

 

Der wichtigste Tag jedoch ist Heiligabend (24. Dezember). An diesem Tag findet in den meisten Familien ein ausgiebiges Festmahl statt. Dieses besteht zumeist aus Ribbe (Schweinerippen) oder Pinnekjøtt (Lammrippen). In manchen Teilen Norwegens auch Kabeljau. Auch viele Restaurants bieten in den Wochen vor Weihnachten diese Speisen an. Wenn Sie mal Lust auf norwegische Weihnachtsplätzchen haben, halten Sie in Bäckereien und Supermärkten Ausschau nach Goro, Krumkaker oder Berlinekrans.

Um auf das weihnachtliche Festmahl zurückzukommen: Sind Kinder im Haus, ist es unwahrscheinlich, dass dieses störungsfrei beendet wird. Denn den Kleinen fällt es meistens schwer, still zu sitzen – vor lauter Vorfreude und Aufregung auf das, was nach dem Essen kommt: Das Öffnen der Geschenke unter dem Weihnachtsbaum – und manchmal sogar ein Besuch von „Julenisse“ (dem Weihnachtsmann) höchst persönlich!

Einige Hotels und Restaurants sind vom 24. bis zum 26. Dezember geschlossen. Doch Sie werden immer noch zahlreiche Lokale finden, die geöffnet haben – zumindest in den Bergen und in den Großstädten. Und wenn Weihnachten auch nicht gerade bis Ostern andauert (wie ein berühmtes traditionelles Weihnachtslied aus Norwegen behauptet), so ist doch der ganze Dezember von einer einzigartigen Weihnachtsstimmung beseelt, deren abschließender Höhepunkt Silvester ist.

 

Christmas Window Hotel Continental Norway
Hotel Continental
CH - Visitnorway.com
Christmas at Frognerseteren
Frognerseteren, Oslo
CH - Visitnorway.com
Gålå in Gudbrandsdalen
Gålå, Gudbrandsdalen
Terje Rakke/Nordic life - Visitnorway.com
Bergen
Bergen
Bergen Reiselivslag/visitBergen.com
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Lasset die Kronen rollen! Weihnachtseinkauf in Norwegen

Wie in vielen europäischen Ländern finden auch in den meisten norwegischen Städten Weihnachtsmärkte statt.

Die meisten Orte schmücken ihre Straßen mit Lichtern und weihnachtlichem Dekor. Andere gehen sogar noch weiter: In Bergen zum Beispiel tragen seit Weihnachten 1991 Kindergärten, Schulen, Unternehmen und unzählige

Privatpersonen Jahr für Jahr dazu bei, eine riesige Lebkuchenstadt aufzubauen.

 

Die ultimative Geschenkidee: die Nordlichter

Viele Menschen träumen von weißen Weihnachten. Doch haben Sie schon mal davon geträumt, Weihnachten zum spektakulären Anblick der Nordlichter zu feiern?

2009 wählte die Zeitschrift Travel & Leisure Tromsø zu einem der besten Orte der Welt, um Weihnachten zu feiern – nicht zuletzt dank der Aussicht, die Nordlichter zu entdecken!

Doch auch in vielen anderen Destinationen nördlich des Polarkreises stehen die Chancen, das Naturschauspiel zu erblicken, gut – und vielleicht auch in Trøndelag. Einige Kreuzschiffe bieten zur Weihnachtszeit auch Themenreisen an, um die Nordlichter gemeinsam zu bewundern.

 

Überzeugen Sie sich selbst

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Termine im Dezember wählen, um Weihnachtsveranstaltungen zu finden.

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