Dynamic Variation:
Offers
x

There was not an exact match for the language you toggled to. You have been redirected to the nearest matching page within this section.

Choose Language
Toggling to another language will take you to the matching page or nearest matching page within that selection.
Search & Book Sponsored Links
Search
or search all of Norway
Two people in the St. Olav’s Mine
The St. Olav’s Mine, Røros.
Photo: CH / Visitnorway.com
Campaign
Course
Event
Partner
Media
Meetings
Travel Trade

Arne Carlsen ist der letzte Mann, der in den Tiefen der historischen Olavsgrube der UNESCO-Welterbe-Stadt Røros steht. „Dies ist ein außergewöhnlich schöner Ort, um über das Leben nachzudenken“, sagt der 57-jährige Hausmeister.

Text: Morten Andre Samdal

Das Vermächtnis der Bergarbeiter

Mineralien werfen blau und grün schimmernde Schatten auf die Steinmauern. Schmale, steile Stufen verschwinden in die Abgründe der Geschichte. Neben den Schienen, gut 60 Meter unter Tage, liegen immer noch alte Bergbaugeräte.

„Diese Umgebung ist wirklich einzigartig. Es ist inspirierend, hier zu arbeiten. Ich muss dafür sorgen, dass es hier unten sicher ist, damit die Besucher das Leben und die Arbeit unter Tage nachempfinden können“, erklärt Arne Carlsen.

Als Hausmeister ist er für die Instandhaltung des Stollens verantwortlich, dessen Fläche so groß wie 21 Fußballfelder ist.

1972 wurde die Zeche geschlossen. Doch für Besucher ist sie offen. Hier spürt man die Ruhe und das Echo alter Traditionen der Olavsgrube, die 13 Kilometer vom Zentrum Røros‘ entfernt ist.

Schlagender Puls

„Ich muss mich auch um die sieben Wasserpumpen kümmern. Die sind sehr wichtig, um die riesigen Wassermengen, die hier unten sind, rauszubefördern. Wenn das nicht gemacht würde, wäre hier schon längst alles überschwemmt.

„Jede Stunde fließen 25.000 Liter Grundwasser durch die Pumpen. Die älteste ist schon über 50 Jahre alt und funktioniert tadellos. Manchmal muss ich die Maschinen ölen“, sagt Carlsen, der schon als Jugendlicher in den Schulferien im Bergbau gearbeitet hat.

Früher haben fast alle Männer der Stadt in der Zeche gearbeitet.

Røros ist sozusagen auf Kupfer gebaut. Und die Olavsgrube mit ihrer ganz besonderen Atmosphäre ist wirklich ein sehr ungewöhnlicher Ort. Im Laufe von fast 400 Jahren wurden in den über 40 Minen rund um Røros gut 110.000 Tonnen Reinkupfer abgebaut. Diese Vorkommen wurden zur wirtschaftlichen Grundlage einer reichen Kultur.

In der Schuld der Geschichte

2015 wurde Røros als beste „Kulturprovinz“ Norwegens ausgezeichnet. „Wir verdanken es Stätten wie der Olavsgrube, dass sich diese Stadt zu einer der wichtigsten Regionen Trøndelags entwickeln konnte“, erklärt Solfrid Augensen im Røros-Museum.

Die bergbaulichen und landwirtschaftlichen Aktivitäten innerhalb der Stadtgrenzen schufen eine Bergsiedlung mit einzigartiger Atmosphäre. Das Besondere an der Stadt ist, dass die Menschen bis heute in den traditionellen Gebäuden aus dem 18. und 19. Jahrhundert leben und arbeiten.

Wie die meisten Bergbaustädte aus dieser Zeit besteht der Stadtkern aus zwei parallel verlaufenden Straßen. Durch diese Kompaktheit lässt sich der Ort bequem erkunden.

„Heute ist Røros eher für seine hervorragenden Lebensmittel, die wunderschöne Kirche und die fantastische Architektur bekannt. Doch wir sollten nicht vergessen, wer uns all dies ermöglicht hat“, sagt Augensen: „Die Bergarbeiter von einst!“

Røros
Røros.
Photo: CH / Visitnorway.com

Die 1646 gegründete Bergstadt Røros ist eine von sieben Stätten in Norwegen, die es bis auf die Welterbe-Liste der UNESCO gebracht hat. Sogar bei den Norwegern selbst ist Røros ein beliebtes Urlaubsziel.

Die Stadt ist ganz aus Holz gebaut. Sie ist eingebunden in eine Kulturlandschaft, die – auf einmalige, fast perfekte Weise – demonstriert, wie sich Bergbau, Verkehr und Lebensstil an die Bedingungen der Natur anpassen mussten.

Hierzu gehören die Hochebenen, das kalte Klima und die abgelegene Lage ohne Straßen – all das mit beschränkten Wachstumsbedingungen für Wälder und Landwirtschaft.

Auf dieser Grundlage entwickelte sich eine einzigartige Kultur, die teilweise wieder verschwunden ist. Ein ungewöhnliches Zeugnis dafür, dass es sie wirklich gegeben hat, ist jedoch erhalten geblieben – denn die faszinierende Altstadt hat nicht nur historische Gebäude und Innenhöfe zu bieten: Aus der Landschaft vor den Toren der Stadt erheben sich majestätisch anmutende Schlackenhalden und bieten ein Bild, das ohnegleichen ist!

„Die Hauptattraktion von Røros ist die kleine Stadt selbst. Hier sind Sie ganz umgeben von Geschichte und Tradition. Lassen Sie beim Erkunden der Stadt und des Bergwerks Ihrer Fantasie freien Lauf – und Sie werden sich schon bald in ein anderes Zeitalter versetzt fühlen.“

Weitere Geschichten aus Trøndelag

Røros bietet noch viel mehr

Es gibt hier so viel zu erkunden – warum erst bis zum Urlaub warten, um zu entdecken, was Ihnen gefallen könnte? Filtern Sie Ihre Suche und werfen Sie einen Blick auf die Angebote.

×
Your Recently Viewed Pages

Zurück zum Anfang