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Reindeer herd in Setesdal Reindeer herd in Setesdal Reindeer herd in Setesdal
Reindeer herd in Setesdal Reindeer herd in Setesdal
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Reindeer herd in Setesdal.
Photo: Olav Schrøder
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Naturschutzgebiete in den Bergen des Setesdals

Die weitläufigen Bergregionen zwischen dem Setesdal und Ryfylke sind Teil der Hochebene Setesdal Vesthei ‑ Ryfylkeheiane. Das 6154 Quadratmeter umfassende Gebiet ist der zweitgrößte Lebensraum für Rentiere in Norwegen und Heimat der südlichsten Rentierpopulation Europas. Um die zusammenhängende Bergregion mit ihrer Flora und Fauna, ihren Sommerberghöfen und vielen weiteren Kulturschätzen zu bewahren, steht die Hälfte dieses Gebiets unter Naturschutz. Höchste Priorität hat jedoch der Erhalt wichtiger Bereiche im Lebensraum der wilden Rentiere.

Der Erhalt der wilden Rentierpopulation ist äußerst wichtig und häufig der Hauptgrund für die Schaffung von Naturschutzgebieten. Im Winter dienen die angrenzenden Landschaften oft als Weideland, Migrationswege und Abkalbegebiete. Die Verwaltung dieser Regionen ist daher für die Zukunft des wilden Rentiers überlebenswichtig, und die Schutzgebiete spielen im norwegischen Natur- und Artenschutz eine wichtige Rolle.

Setesdal Vesthei – Ryfylkeheiane ist auch eine rege genutzte Gebirgsregion. Schriftliche Quellen aus den vergangenen 200 Jahren liefern eine historische Darstellung hierüber. Archäologischen Forschungsergebnissen ist zu entnehmen, dass diese Nutzbarmachung weit in die Geschichte zurückreicht. Die umfangreiche Nutzung der Region hat in der Landschaft ihre Spuren hinterlassen. Auch prägte sie die Lebenseinstellung und Mentalität der Menschen, die in diesem Teil Norwegens zu Hause sind.
Nicht zuletzt im Hinblick auf Erholung und Naturerfahrung ist es diese einzigartige Landschaft zweifellos Wert, geschützt zu werden.

Setesdal Vesthei Ryfylkeheiene
Credits
Setesdal Vesthei Ryfylkeheiene.
Photo: Setesdal Vesthei Ryfylkeheiene
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Setesdal Vesthei Ryfylkeheiene.
Photo: Setesdal Vesthei Ryfylkeheiene

3449 km², aufgeteilt in drei Bezirke und elf Gemeinden


Aust-Agder:
Bykle: 838 km² / Valle: 466 km² / Bygland: 280 km²

Vest-Agder:
Sirdal 403 km² / Åseral: 227 km² / Hægebostad: 96 km² / Kvinesdal: 77 km²

Rogaland:
Suldal: 411 km² / Hjelmeland: 242 km² / Forsand: 229 km² / Gjesdal: 180 km²

Reindeer in the Setesdal mountains
Credits
Reindeer in the Setesdal mountains.
Photo: Olav Schrøder

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Reindeer in the Setesdal mountains.
Photo: Olav Schrøder

Tipps für Wanderer in Gebieten mit wilden Rentieren:

  • Greifen Sie häufig zum Fernglas.
  • Sollten Sie einem wilden Rentier begegnen, kehren Sie vorsichtig in die Richtung um, aus der Sie gekommen sind.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit, in Windrichtung des Tiers zu stehen. Rentiere haben einen ausgeprägten Geruchssinn.
  • Sie können gerne Ihren Hund mitbringen, solange Sie ihn stets an der Leine führen.
  • Anstatt das Risiko einzugehen und das Rentier zu fotografieren, kaufen Sie sich lieber eine Postkarte.

Viel Spaß beim Wandern!


Jagdsaison

Das Naturschutzgebiet steht zum größten Teil in privatem Eigentum. Hier herrschen häufig alte Jagdtraditionen. Aus diesem Grund stehen einige der Touristenhütten während der Rentierjagd nur begrenzt zur Vermietung. Wir raten Ihnen daher, sich diesbezüglich vor Antritt Ihrer Wanderung zu informieren. Bitte wenden Sie sich an DNT Sør oder Stavanger Turistforening.

Nehmen Sie beim Wandern während der Jagdsaison allgemein Rücksicht und vermeiden Sie unnötige Störungen.

  • Rentier: 20. August – 30. September
  • Elch: 25. September – 31. Oktober
  • Moorhuhn: 10. September – 28. Februar
     
Hunting in the Setesdal mountains
Credits
Hunting in the Setesdal mountains.
Photo: Ingrid Margrethe Bjåen

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Hunting in the Setesdal mountains.
Photo: Ingrid Margrethe Bjåen

Wir freuen uns, Sie in unseren Naturschutzgebieten zu begrüßen

Traditionelle Aktivitäten unter freiem Himmel werden vom Natur- und Artenschutz so gut wie gar nicht beeinträchtigt. Mit wenigen Ausnahmen können Sie hingehen, wohin Sie wollen. So können Sie sich z. B. ein Zelt aufbauen, Jagen und Fischen gehen, Beeren pflücken oder Pilze suchen. Beim Jagen und Fischen müssen die geltenden Gesetze und Vorschriften befolgt werden. Außerdem brauchen Sie eine Genehmigung des Grundbesitzers.

Das öffentliche Zugangsrecht (Jedermannsrecht) hat Vorrang, und es gibt mehrere markierte Wanderwege und Touristenhütten in der Region. Das örtliche Büro des norwegischen Wandervereins (DNT Sør und Stavanger Turistforening) hat mehrere Hütten in Setesdal Vesthei – Ryfylkeheiane.

Der Zugang zum Steinbuskaret-Pass in Bykle ist das ganze Jahr über eingeschränkt.  Außerdem gibt es einige Regionen, z. B. in Hovden, Valle und in der Nähe der Straße Brokke-Suleskard, die im April und Mai nur begrenzt zugänglich sind. Wir raten Ihnen daher, sich diesbezüglich vor Antritt Ihrer Wanderung zu informieren.

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