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Sweater with the original Setesdal pattern Sweater with the original Setesdal pattern Sweater with the original Setesdal pattern
Sweater with the original Setesdal pattern Sweater with the original Setesdal pattern
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Sweater with the original Setesdal pattern.
Photo: Frode Buen
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Kunst und Handarbeit aus dem Setesdal

Im Setesdal gibt es eine lange Tradition der Silberschmiedekunst, Volksmusik und Volkstrachten. Die Setesdalpullover werden Weltweit exportiert. Die Glaskunst die Malerei ist ebenfalls von der Setesdalkultur inspiriert.

Der Setesdalpullover, gehörte ursprünglich seit 1850 zur Männertracht des Setesdals. Seit 1930  wurde der Setesdalpullover in modernen Strickzeitschriften präsentiert und mauserte sich zu einem Kleidungsstück für Kind, Frau und Mann. Das Muster ist schick, klassisch und zeitlos. Ein echter Setesdalpullover wird in Weiß und Schwarz gestrickt und die Grundfarbe des Pullovers richtet sich nach den Bündchen.

Die alte Stickerei war sehr abwechslungsreich an Stichmustern und Farbreich. Trotzdem gibt es strenge Regeln für die Komposition der Stickerei. Unter anderem ist allen gemein, dass die rote Farbe dominieren soll.
Es finden sich viele Nachahmungen des Setesdalpullovers bei der die Stickerei, der Stoff oder die Farbe nicht mit der Tradition überein stimmen. Den echten Pullover, die Strickanleitung und die Wolle kann man in „Husfliden“ in Valle kaufen.

Die Frauentracht des Setesdals oder „Setesdalstakken“ genannt wird so seit dem Ende des 16. Jahrhunderts getragen. Die Tracht besteht aus einem weißen Unterrock und einem schwarzen Überrock. Der weiße wurde zur Arbeit getragen, doch zu feierlichen Anlässen oder wenn es sehr kalt war zog man den schwarzen über. Der Schwarze wurde also nie ohne den weißen Unterrock getragen. Auf dem Kopf trug man jederzeit ein „Plagg“, ein Wolltuch mit Rosenmuster.

Die Herrentracht wurde „Dalebukse“ oder „Skinnfo“ genannt. Wenn man die Tracht von hinten sieht dann versteht man schnell woher der Name kommt. Die Hose ist mit vielen Stickereien besetzt, wobei auch hier Rot die dominierende Farbe ist. An kalten Tagen wurde der Pullover in der Hose getragen oder man hatte eine „Rundtrøye” Jacke drüber. Die Trachtenhose wird seit 150 Jahren getragen.

Jewellery produced in Setesdal for national Costume
Credits
Jewellery produced in Setesdal for national Costume.
Photo: Anne Hasla

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Jewellery produced in Setesdal for national Costume.
Photo: Anne Hasla

Produktion des Trachtenschmuckes

Das Setesdal und speziell Valle und Rysstad haben eine lange Tradition in der Silberschmiedekunst. Es wird erzählt, dass die ersten Silberschmiede des Tales gestohlenes Silber aus den Gruben von Kongsberg verarbeiteten. Als Techniken wurde benutzt, Hämmern, Gravieren, Gießen und Löten. Es wurde in erster Linie Schmuck für die bekannte Setesdaltracht gemacht.

Heute gibt es nur noch wenige Silberschmiede, aber sie halten die alten Traditionen am Leben. Silberschmiede findet man im „Sølvgarden Hotell“ in Rysstad und im „Hasla“ im Zentrum von Valle. Bei beiden kann man den Silberschmieden über die Schulter schauen.

 

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