Etwa 1810 begann der reiche Heringfang im südlichen Teil des Vestlandes. Damit stieg auch der Bedarf an Fässern zur Einsalzung und Aufbewahrung des Herings. Für die Einwohner Fedas war dies das Signal, um zur Fassproduktion im großen Stil überzugehen. Die Produktion hielt bis in das Jahr 1960 an.
Insgesamt befanden sich ca. 12-13 Fassbindereien in Feda. Der Hauptteil der Fässer wurde exportiert, unter anderem nach Island. Große Mengen des Herings wurden jedoch auch vor Ort eingesalzt.
Die letzte Fassbinderei ist nun Eigentum der Kommune Kvinesdal und wird von der ASVO Kvinesdal AS betrieben. Hier kann man in der Sommersaison eine Demonstration des alten Handwerkes des Fassbindens erleben, wie es noch vor 100 Jahren ausgeführt wurde.
Neben der Fassbinderei ist ein kleiner Badeplatz am Fluss angelegt.