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Tjuvholmen og Astrup Fearnley Museet i Oslo fra luften
Tjuvholmen, Oslo.
Photo: Benson Kua / CC BY-SA 2.0
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Die Osloer Hafenanlage in der Nähe des Stadtzentrums wurde zu neuem Leben erweckt. Der Mix der Hafencity aus Museen, Restaurants und trendiger Architektur ist eine Sehenswürdigkeit an sich.

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Innovative Architektur

Oslo sei „bereit für Applaus“, erklärte die New York City Times und fügte es ihrer Liste der Top-Sehenswürdigkeiten 2013 hinzu. Warum? Unter anderem wegen der Insel Tjuvholmen und des spektakulären neuen Astrup Fearnley Museums. Nach seiner Eröffnung im September 2012 stieß dieses überall auf Anerkennung:

„Einst schmuddeliges Industrie-Sperrgebiet, hat sich die Insel Tjuvholmen in Oslo zum idealen Reiseziel für kulturelle City-Trips gemausert.“ 
Financial Times, April 2013

Tjuvholmen, Oslo

Tjuvholmen, Oslo.
Photo: VisitOSLO / Thomas Johannessen ©Louise Bourgeois / BONO 2017

Das Astrup Fearnley Museum für moderne Kunst

Die berühmte Galerie für zeitgenössische Kunst hat mit dem 4200 Meter langen Renzo Piano Gebäude ihre Heimat gefunden. Diese liegt auf der Halbinsel Tjuvholmen (Insel der Diebe), gleich neben dem Stadtviertel Aker Brygge. Der schiffsförmige Bau des Gebäudes wurde sowohl als öffentlicher Raum als auch Museum entworfen und besteht aus drei freistehenden Pavillions. Diese teilen sich ein markantes Glasdach in Form eines Segels und verlaufen quer über einem schmalen Wasserkanal. Dadurch profitiert ein Großteil der inneren Galerie vom einfallenden Tageslicht. Die Elemente aus Glas, Stahl und Holz betonen die Einfaccheit des norwegischen Designs.

Das ganze Jahr über gibt es im Astrup Fearnley Museum Ausstellungen und Workshops für Kinder. Auch individuelle Werke von Jeff Koons, Takashi Murakami, Damien Hirst, Cindy Sherman, Richard Prince und vielen weiteren Künstlern gibt es zu bewundern. Das Museum ist umgeben von weiteren Kunstgalerien, Geschäften und Wohnhäusern. Gleich nebenan befindet sich das Designerhotel The Thief, das sich ebenfalls der zeitgenössischen Kunst verschrieben hat.

Hafenkunst und Hafenkultur

Im Stadtviertel Bjørvika befindet sich die charakterstische Hafenfront. Dort ist auch Oslos Oper sowie weitere Sehenswürdigkeiten. Ein ehemaliges Industriegebiet aus Bahngleisen, Schiffscontainern und verkehrsreicher Fernstraße soll zur riesigen Fußgängerzone werden, die das kulturelle Zentrum Oslos präsentieren soll. Mit ihrer leichten Neigung ist die Dachfläche des Opernhauses zu einem beliebten und attraktiven Treffpunkt  geworden. Hier oben haben Besucher das Gefühl, an einem weißen Marmorstrand mit Blick auf den Oslofjord zu sitzen.

Im Jahr 2020 wird das heutige Munch Museum durch ein hochmodernes, 13-stöckiges Munch-Universum in Bjørvika ersetzt. Ausgestellt werden Kunstwerke aus allen verschiedenen Stadien der Karriere von Edvard Munch (einschließlich Der Schrei). Es wird mehrere Ausstellungsbereiche und Workshops geben.

Wenn die Sanierung wie geplant im Jahr 2025 abgeschlossen ist, werden Appartements, Büros und mehrere Stadtviertel das neue Viertel bereichern. 

Die Barcode-Gebäude – Business-Moderne

Zeitgenössische Stadtentwicklung ist nicht allein auf Bjørvika beschränkt. Architektonische Dynamik wird auch in Form der Barcode-Gebäude vermittelt. Diese liegen am Dronning-Eufemias-Tor in der Nähe der Abstellgleise des Hauptbahnhofs.

Die schwarz-weißen, 22 Stockwerke hohen Bürobauten sind jeweils durch 12 Meter breite Flächen getrennt. Jedes Gebäude präsentiert sich in einer pixelartigen Erscheinung, die dem Komplex den Namen „Barcode“ (Strichcode) verleiht. Zwischen den im Erdgeschoss liegenden Flächen befindet sich eine überdachte, öffentlich zugängliche Passage. In den Freiflächen werden Skulpuren ausgestellt.

Wie so oft bei moderner Kunst, scheiden sich die Gemüter auch bei den Barcode-Gebäuden. Die Wirkung der Bauten ist ganz unterschiedlich – je nach Standpunkt und Tageszeit.

Moderne Architektur am Wasser

Die Halbinsel Sørenga ist Teil der Hafenanlage und gehört zu dem übergeordneten Entwicklungsgebiet Bjørvika. Hier ist ein brandneues, zentral gelegenes Stadtviertel mit Parks und einem Pier entstanden, der auf dem Oslofjord treibt. Um den Fjord richtig nutzen zu können, wird Norwegens erstes Meerwasser-Schwimmbad in die Sørenga-Promenade integriert. 

Mathallen – Zentrum norwegischer Esskultur

Einst eine industrielastige Insel des Flusses Akerselva, ist Vulkan heute eines der interessantesten neuen Stadtentwicklungsprojekte in Oslo. Das schönste an der Mathallen ist, dass sie Menschen und Kultur unter dem gemeinsamen Motto „Essen“ zusammenbringt.

In der Mathallen herrscht das typische Gefühl europäischer Markthallen – mit Restaurants, Cafés, Gemüsehändlern, Gaststätten, Bäckereien und Konditoreien. Hersteller und Anbieter von heimischem Fleisch, Käse, Meeresfrüchten und vielen weiteren leckeren Speisen und Getränken aus Norwegen haben ihre Stände in der Mitte der Halle aufgestellt und locken Genießer von nah und fern an.

Von Mathallen aus können Sie über die Brücke den Akerselva überqueren und das Smelteverket besuchen. Dieses Gastropub hat die längste Bar Skandinaviens und 20 große Fenster mit Blick zum Fluss. Die Speisekarte im Smelteverkets bietet eine faszinierende Vielfalt an Tapas. Die ständig wechselnde Bierkarte ist immer vollgepackt mit großartigen Craft-Bieren aus der ganzen Welt.

Skulpturenpark Ekebergparken

Der Ekebergparken liegt in der Nähe des Ekebergrestaurants. Genießen Sie die friedliche Ruhe der Grünanlage, tanken Sie ein wenig Kultur oder lassen Sie sich eine gute Mahlzeit schmecken.

Auf 25.000 Quadratmetern Fläche beherbergt der Skulpturenpark zahlreiche Werke international bekannter Künstler. Er befindet sich südöstlich des Osloer Stadtzentrums auf einem kleinen Hügel und bietet einen wunderschönen Blick auf die City.

Mehr Kunst und Kultur in Oslo

Oslo hat noch viel mehr zu bieten. Durchstöbern Sie diese Einträge, um weitere Aktivitäten zu finden.
Noch mehr Informationen finden Sie auf Oslo's offizieller Website.

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