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Barcode i Oslo om kvelden Barcode, Norway
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Barcode, Oslo.
Photo: Jørn Eriksson/Flickr (CC BY 2.0)
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Die Osloer Hafenanlage in der Nähe des Stadtzentrums wurde zu neuem Leben erweckt. Der Mix der Hafencity aus Museen, Restaurants und trendiger Architektur ist eine Sehenswürdigkeit an sich.

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Architektur als Sehenswürdigkeit

Oslo sei „bereit für Applaus“, erklärte die New York City Times und fügte es ihrer Liste der Top-Sehenswürdigkeiten 2013 hinzu. Warum? Unter anderem wegen der Insel Tjuvholmen und des spektakulären neuen Astrup Fearnley Museums. Nach seiner Eröffnung im September 2012 stieß dieses überall auf Anerkennung:

„Einst schmuddeliges Industrie-Sperrgebiet, hat sich die Insel Tjuvholmen in Oslo zum idealen Reiseziel für kulturschwangere City-Trips gemausert.“ 
Financial Times, April 2013

Tjuvholmen, Oslo Tjuvholmen, Oslo
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Tjuvholmen, Oslo.
Photo: CH - visitnorway.com

Das Astrup Fearnley Museum für moderne Kunst

2012 verließ die berühmte Galerie für zeitgenössische Kunst ihre ehemalige Heimat im Stadteil Kvadraturen. Und zog auf die neben dem Stadtviertel Aker Brygge liegende Halbinsel Tjuvholmen (Insel der Diebe) um. Ihr neues Heim befindet sich in einem kultigen 7000 Quadratmeter großen, 700 Millionen kroner schweren Gebäude, das von dem italienischen Stararchitekten Renzo Piano entworfen wurde. Der schiffsförmige Bau, der sowohl als öffentlicher Raum als auch Museum entworfen wurde, besteht eigentlich aus drei freistehenden Pavillions. Diese teilen sich ein markantes Glasdach in Form eines Segels und verlaufen quer über einem schmalen Wasserkanal. Hierdurch profitiert ein Großteil der inneren Galerie vom einfallenden Tageslicht.

Im Astrup Fearnley Museum können Sie individuelle Werke von Jeff Koons, Takashi Murakami, Damien HirstCindy Sherman, Richard Prince und vielen weiteren Künstlern bewundern. Das Museum ist umgeben von Kunstgalerien, Geschäften und Wohnhäusern. Gleich nebenan befindet sich das Designerhotel The Thief, das sich ebenfalls der zeitgenössischen Kunst verschrieben hat.

Hafenkunst und Hafenkultur

Im Stadtviertel Bjørvika befindet sich die charakterstische Hafenfront. Dort ist auch Oslos Oper sowie weitere Sehenswürdigkeiten. Ein ehemaliges Industriegebiet aus Bahngleisen, Schiffscontainern und verkehrsreicher Fernstraße soll zur riesigen Fußgängerzone werden, die das kulturelle Zentrum Oslos präsentieren soll. Mit ihrer leichten Neigung ist die Dachfläche des Opernhauses zu einem beliebten und attraktiven Treffpunkt  geworden. Hier oben haben Besucher das Gefühl, an einem weißen Marmorstrand mit Blick auf den Oslofjord zu sitzen.

Wenn die Sanierung wie geplant im Jahr 2025 abgeschlossen ist, werden Appartements, Büros und mehrere Stadtviertel das neue Viertel bereichern. 

Die Barcode-Gebäude – Business-Moderne

Zeitgenössische Stadtentwicklung ist nicht allein auf Bjørvika beschränkt. Architektonische Dynamik wird auch in Form der Barcode-Gebäude vermittelt. Diese liegen am Dronning-Eufemias-Tor in der Nähe der Abstellgleise des Hauptbahnhofs.

Die schwarz-weißen, 22 Stockwerke hohen Bürobauten sind jeweils durch 12 Meter breite Flächen getrennt. Jedes Gebäude präsentiert sich in einer pixelartigen Erscheinung, die dem Komplex den Namen „Barcode“ (Strichcode) verleiht. Zwischen den im Erdgeschoss liegenden Flächen befindet sich eine überdachte, öffentlich zugängliche Passage. In den Freiflächen werden Skulpuren ausgestellt.

Wie so oft bei moderner Kunst, scheiden sich die Gemüter auch bei den Barcode-Gebäuden. Die Wirkung der Bauten ist ganz unterschiedlich – je nach Standpunkt und Tageszeit.

Moderne Architektur am Wasser

Die Halbinsel Sørenga ist Teil der Hafenanlage und gehört zu dem übergeordneten Entwicklungsgebiet Bjørvika. Hier ist ein brandneues, zentral gelegenes Stadtviertel mit Parks und einem Pier entstanden, der auf dem Oslofjord treibt. Um den Fjord richtig nutzen zu können, wird Norwegens erstes Meerwasser-Schwimmbad in die Sørenga-Promenade integriert. 

Oslo Oslo
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Oslo.
Photo: CH - visitnorway.com

Mathallen – Zentrum norwegischer Esskultur

In den Mathallen herrscht das typische Gefühl europäischer Markthallen – mit Restaurants, Cafés, Gemüsehändlern, Gaststätten, Bäckereien und Konditoreien. Hersteller und Anbieter von heimischem Fleisch, Käse, Meeresfrüchten und vielen weiteren leckeren Speisen und Getränken aus Norwegen haben ihre Stände in der Mitte der Halle aufgestellt und locken Genießer von nah und fern an.

Probieren Sie die köstliche Auswahl an Spezialitäten, die Norwegen zu bieten hat! Das schönste an der Mathallen ist, dass sie Menschen und Kultur unter dem gemeinsamen Motto „Essen“ zusammenbringt.

Skulpturenpark Ekebergparken

Der Ekebergparken liegt in der Nähe des Ekebergrestaurants. Genießen Sie die friedliche Ruhe der Grünanlage, tanken Sie ein wenig Kultur oder lassen Sie sich eine gute Mahlzeit schmecken.

Auf 25.000 Quadratmetern Fläche bietet der Skulpturenpark zahlreiche Werke international bekannter Künstler. Er befindet sich südöstlich des Osloer Stadtzentrums auf einem kleinen Hügel und bietet einen wunderschönen Blick auf die City.

Mehr Kunst und Kultur in Oslo

Oslo hat noch viel mehr zu bieten. Durchstöbern Sie diese Einträge, um weitere Aktivitäten zu finden.
Noch mehr Informationen finden Sie auf Oslo's offizieller Website.

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