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A person standing on Trolltunga facing the Ringedalsvatnet lake
Trolltunga and the Ringedalsvatnet lake.
Photo: Till Hanten / Destination Hardanger Fjord
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Anfangs war die junge Amerikanerin Addie Minnis überaus zuversichtlich. Dann lernte sie die norwegische Natur kennen. Das hätte echt übel ausgehen können.

„Ich war der unvorbereitetste Mensch, der jemals einen Fuß in die Region Hardangerfjord in Norwegen gesetzt hat. Ich habe genau das Gegenteil von allem gemacht, was man auf der 27 Kilometer langen, irre großartigen Wanderung tun sollte.“

So beginnt die 23 Jahre alte Addie Minnis ihren Blogeintrag über ihre Reise zur ikonischen Trolltunga.

Die Trolltunga ist einer der schönsten Aussichtspunkte in Norwegen, eine Klippenformation etwa 1100 Meter über dem Meeresspiegel. Um dorthin zu gelangen, ist jedoch eine anspruchsvolle Wanderung erforderlich, und jedes Jahr gibt es Such- und Rettungsaktionen für Wanderer, die in ernsthaften Schwierigkeiten sind.

Addie wusste das nicht. Sie machte sich, ohne sich weiter zu informieren auf den Weg, nachdem sie auf Pinterest ein schönes Bild der Trolltunga gesehen hatte. Schließlich war sie jung, gut in Form und in Begleitung von zwei jungen Männern mit genau so viel Reiseerfahrung wie sie. Was sollte schon schief gehen?

„Ich hätte mehr in Erfahrung bringen sollen. Wir hätten wechselnde Wetterbedinungen und andere Schwierigkeiten auf der Wanderung vorhersehen können“, sagt Addie.

„Ich dachte echt, ich würde sterben.“

Trolltunga

Trolltunga.
Photo: Addie Minnis

Einer der größten Fehler der drei war ihre Kleidung, die lediglich für die Witterungsbedingungen zu Beginn der Wanderung angemessen war. Sie dachten nicht darüber nach, wie schnell sich das Wetter drehen kann oder wie sich die Temperatur hoch in den Bergen verändert.

Ein weiterer Fehler waren die falschen Schuhe. Addie trug Gummistiefel, die ihr keinen festen Halt gaben und sich anfühlten, als würden sie gleich herunterfallen. Die Jungs trugen Laufschuhe. Niemand entschied sich für Wanderschuhe.

„Ich hatte eine leichte, zweistündige Wanderung erwartet. Letztendlich war es eine sehr hektische und gefährliche Reise, die möglicherweise mit Unterkühlung oder Tod hätte enden können“, schreibt Addie.

Addie und ihre Freunde wurden gewarnt, dass Regen und Nebel die Wanderung schwierig machen würden. Trotzdem wollten sie beweisen, dass sie es vor Sonnenuntergang bis zur Klippe und zurück schaffen könnten, obwohl sie viel zu spät losgingen.

Wenn die Bedingungen schwierig sind, kann es schon bis zu zehn Stunden dauern – viel mehr als die zwei Stunden, die sie sich vorgestellt hatten.

Schuhe ohne festen Halt, Erschöpfung und zu wenig Proviant machten die Reise unangenehm. Aber das war nichts im Vergleich zu den Kältebedingungen.

„Ich habe wirklich Angst bekommen. Ich war noch nie so nahe an einer Unterkühlung, ich dachte echt, ich würde sterben. An dem Punkt, an dem man keine Finger oder Zehen mehr fühlen kann, wird einem klar, dass man anscheinend doch nicht unbesiegbar ist. Ich dachte kurz, dass ich sicher bleibende Schäden davontragen würde, aber zum Glück kam ich noch mal davon“, sagt Addie.

Trotzdem hofft sie, die Trolltunga wieder besuchen zu können. Diesmal wird sie sich aber richtig vorbereiten: „Ich werde Norwegen in Zukunft bestimmt wieder besuchen. Ich erzähle allen meinen Freunden und meiner Familie, dass das auf der Welt mein Lieblingsplatz ist und ermutige sie, auch einmal hinzureisen.“

Trolltunga

Trolltunga.
Photo: CNES / Airbus / Bleed / Google Earth

Für gewöhnlich hilft das Sicherheitspersonal auf dem Parkplatz den Besuchern bei der richtigen Kleiderwahl für die anspruchsvolle Wanderung. Trotzdem führen die örtlichen Rettungskräfte jährlich mehrere Einsätze durch. Zu einer der dramatischeren gehörte die Rettung einer Mutter, die versucht hatte, ihren einjährigen Sohn in einer Kindertrage mitzunehmen. Als sie gefunden wurden, hatten Mutter wie Sohn Symptome von Erfrierungen.

In den letzten Jahren hat die Besucherzahl auf der Trolltunga deutlich zugenommen.

Bitte beachten Sie, dass Sie normalerweise von Mitte Mai bis Mitte September zur Trolltunga wandern können, jedoch nicht im Winter.

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