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Sohlbergplassen Sohlbergplassen
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Sohlbergplassen.
Photo: CH - Visitnorway.com
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Norwegische Wunder der Baukunst in 7 Tagen

Erforschen Sie einige der Highlights norwegischer Architektur in einer einzigen Woche – vom hölzernen Gotteshaus aus dem 12. Jahrhundert bis zum innovativen, im Einklang mit der Natur konzipierten High-Tech-Hotel.

Norwegen ist vor allem für seine Natur bekannt. Doch auch auf Baukunst-Interessierte warten atemberaubende Sehenswürdigkeiten! Die nachfolgenden architektonischen Meisterwerke wurden von dem namhaften Architekten Espen Surnevik zusammengestellt. Sie befinden sich an Orten, in denen auch das Freizeitangebot nichts zu wünschen übrig lässt.

Eines von Surneviks eigenen Werken, die Kirche Våler, wurde im Rahmen der ArchMarathon Awards 2016 als bestes religiöses Bauwerk ausgezeichnet. Sein Architekturbüro gewann bereits zahlreiche Wettbewerbe für Konstruktionen in ganz Norwegen. Auch international ist es auf breite Anerkennung gestoßen – vor allem, weil es ihm immer wieder gelingt, Praktikabilität mit Poesie zu kombinieren.

Espen Surnevik
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Espen Surnevik.
Photo: Espen Surnevik

Credits
Espen Surnevik.
Photo: Espen Surnevik

Architectural roundtrip
Kartenquelle: Kartverket (Creative Commons Attribution ShareAlike 3.0)


Tag 1

Beginnen Sie Ihre Rundreise in Oslo. Hier können Sie das eindrucksvolle Rathaus kennen lernen, das auffallende Wahrzeichen am Hafen der Metropole. Die Innenwände sind reich mit Kunstwerken aus den Jahren 1900 bis 1950 geschmückt. Sie repräsentieren den Alltag und die Arbeit der Norweger. Der Bau begann 1931 unter Aufsicht der Architekten Arnstein Arneberg und Magnus Poulsson. Im Zweiten Weltkrieg pausierte das Projekt, bis das Rathaus im Jahr 1950 endlich eröffnet werden konnte.


 

Fahren Sie mit dem Auto in die Gemeinde Våler in Solør. Hier ersetzt die neu errichtete, preisgekrönte Kirche von Espen Surnevik das alte Gotteshaus, das einem Feuer zum Opfer gefallen war. Im Inneren der Kirche werden Besucher von einem raffinierten Spiel mit dem Licht überrascht. Wer noch genügend Zeit mitbringt, kann sich außerdem auf die vielen unterschiedlichen sportlichen Aktivitäten freuen, die in dieser Region Norwegens angeboten werden – das ganze Jahr hindurch, rund um die Uhr.

Voraussichtliche Fahrzeit von Oslo: zwei Stunden und 35 Minuten
Entfernung: 167 Kilometer


Tag 2

Ihre nächste Station ist Lillehammer und Bjerkebæk, die Heimat der Autorin Sigrid Undset (1882 – 1949). 1928 gewann sie den Nobelpreis für Literatur. Die markante Architektur des Besucherzentrums wurde von Carl-Viggo Hølmebakk AS entworfen. Eröffnet wurde es 2007, an dem Tag, an dem Undset 125 Jahre zuvor auf die Welt gekommen war. Und natürlich hat die ehemalige Olympia-Stadt (Winterspiele 1994) auch zahlreiche Aktivitäten für Outdoor-Fans im Angebot.

Voraussichtliche Fahrzeit von Våler: eine Stunde und 40 Minuten
Entfernung: 118 Kilometer

Setzen Sie Ihre Reise weiter in Richtung Sohlbergplassen fort, eine Aussichtsplattform über dem See Atnsjøen am Rondane Nationalpark. Die Plattform, die Teil der Norwegischen Landschaftsrouten ist, wurde von dem Architekturbüro Carl-Viggo Hølmebakk entworfen. Die Aussicht auf Rondane ist auch auf dem berühmten Gemälde „Winternacht in Rondane“ von Harald Sohlberg zu bewundern.
 

Voraussichtliche Fahrzeit von Lillehammer: zwei Stunden und 40 Minuten
Entfernung: 196 Kilometer


Tag 3

Übernachten Sie nach Tag 2 in Alvdal und beginnen Sie Tag 3 in Aukrustenteret. Dieser Vergnügungspark ist eine Hommage an den verstorbenen Kjell Aukrust, einer der beliebtesten Autoren Norwegens. Er war bekannt für seine pikanten, humorvollen Beschreibungen von Mensch und Leben auf dem Land in Norwegen. Das Besucherzentrum ist ein Meisterwerk des international geschätzten Architekten Sverre Fehn.

Voraussichtliche Fahrzeit vom Sohlbergplassen:
eine Stunde
Entfernung: 80 Kilometer

Das Juvet Landscape Hotel liegt an der Mündung der Fjorde, die 2005 in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen wurden. Das Architekturbüro hinter dem Design des Hotels ist Jensen & Skodvin. Dieses legt bei seiner Arbeit viel Wert darauf, unnötige Eingriffe in die Natur zu vermeiden. Das Hotel öffnete seine Pforten 2010 und entwickelte sich rasch zu einem beliebten Touristenziel. Um in den Genuss dieser einzigartigen Unterkunft zu kommen, empfiehlt es sich daher, so früh wie möglich zu buchen.
Voraussichtliche Fahrzeit von Alvdal: vier Stunden und 50 Minuten. Entfernung: 331 Kilometer.


Tag 4

Beginnen Sie den Tag mit einem Besuch im Norwegischen Gletschermuseum, Fjærland. Der Architekt hinter diesem von Gletschern inspirierten Bauwerk ist Sverre Fehn, der 1997 den Pritzker-Preis gewann. Das Museum bietet umfassende Informationen über das eigenartige Material, aus dem Gletscher bestehen. Unterhaltsame Ausstellungen gewähren außerdem einen Einblick in die Geheimnisse des ewigen Eis.

Voraussichtliche Fahrzeit vom Juvet Hotel: vier Stunden (einschließlich Fähre)
Entfernung: 216 Kilometer

Wenn Sie nur Zeit für eine einzige der 30 noch erhaltenen Stabkirchen Norwegens haben, entscheiden Sie sich für Urnes. Es wird vermutet, dass sie die älteste der typischen Holzkirchen aus dem Mittelalter ist. Ihre Verzierungen im Inneren illustrieren wahrscheinlich eine Verbindung zwischen der Wikinger-Ära und dem christlichen Zeitalter. Die Stabkirche Urnes ist eine Welterbestätte der UNESCO.
 

Voraussichtliche Fahrzeit von Fjærland: eine Stunde und 30 Minuten
Entfernung: 60 Kilometer


Tag 5

Von einer historischen Stätte zur nächsten: Bryggen in Bergen. Die Wurzeln dieser alter Lager- und Bürohäuser reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück. Zusammen bilden sie eine Landungsbrücke (auf Norwegisch Brygge) im Hanseatischen Stil. Die Gebäude strotzen nur so vor Geschichte. Doch Sie können sich auch auf eine bunte Auswahl an Läden, Pubs und Restaurants freuen. Bryggen gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die zweitwichtigste Stadt Norwegens verfügt außerdem über erstklassige Restaurant- und Unterhaltsangebote.

Voraussichtliche Fahrzeit von Urnes: vier Stunden und 50 Minuten
Entfernung: 260 Kilometer

Tag 6

Die Wasserkraftanlage Tyssedal in Odda wurde 1906 in Betrieb genommen. Heute beherbergt sie ein riesiges Museum für alle, die sich für die Geschichte der Architektur und Industrie interessieren. Die Norwegische Direktion für das Kulturerbe hat die Stätte offiziell unter ihre Fittiche genommen. Architekt: Thorvald Astrup. Durch den historisch verankerten Wandertourismus verfügt die Region über gute Übernachtungsmöglichkeiten und kulinarische Angebote.

Voraussichtliche Fahrzeit von Bergen: zwei Stunden und 54 Minuten (einschließlich Fähre)
Entfernung: 141 Kilometer


Tag 7

Die Industrieerbestätte Rjukan ist eine historische Überraschung inmitten freier Natur. Rjukan bedeutet „rauchiger Wasserfall“. Dem 100 Meter hohen Wasserfall fiel eine führende Rolle in einem Industrieabenteuer zu, das die norwegische Geschichte allgemein und insbesondere die Zeit des Zweiten Weltkriegs geprägt hat. Hier gibt es zahlreiche Stätten zu erkunden – z. B. Vemork, das zur Zeit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1934 das größte Kraftwerk der Welt war. Wenn Sie Zeit haben, kombinieren Sie Ihre Entdeckungsreise mit einer Wanderung in den Bergen. Diese sind nur wenige Autominuten vom Zentrum Rjukans entfernt.

Voraussichtliche Fahrzeit von Tyssedal:
drei Stunden und 10 Minuten
Entfernung: 190 Kilometer

Zurück zum Ausgangspunkt: Oslo. Voraussichtliche Fahrzeit von Rjukan: drei Stunden und 14 Minuten. Entfernung: 177 Kilometer. Glückwunsch! Sie haben es geschafft, die Highlights der norwegischen Architektur der letzten tausend Jahre in nur einer Woche zu entdecken!


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