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KLEPPE

Kristinahuset

Kulturdenkmäler laden zum Nachdenken, Staunen und Lernen ein. Sie erinnern an diejenigen, die vor uns hier waren, wer sie waren und wie sie gelebt haben. Oft werden sie heute anderweitig genutzt - wie das Kristinahuset, das nun als Kunstgalerie dient.

Kristinahuset ist ein typisches "Jær-Haus" und steht unter Denkmalschutz. Anfang der 1990er Jahre wurde es restauriert und in seine ursprüngliche Form zurückgebracht. Alle Möbel und Gegenstände befanden sich im Haus, als die Gemeinde Klepp 1989 das Haus übernahm. Einige der Bilder, sowie sämtliche Gegenstände, die in traditioneller "Rosemaling" gemalt wurden, stammen von Lars Larsen (1886 - 1953), dem Ehemann von Kristina, nach der das Haus benannt ist.

Der gepflasterte Brunnen mit Brunnenhaus zeugt von einer anderen Zeit. Das Haus wurde in den frühen 1880er Jahren von Tomas Tollefsen gebaut, der von Bergeland in Gruda kam und sich in Håland niederließ. 1906 verkaufte sein Sohn Taulerius Gruda das Haus an den Schweden Elias Johansen und dessen Frau Anna Olsdotter. Ab dieser Zeit wurde der Ort im Volksmund Schwedenkreuz genannt. Elias und Annas Tochter Kristina, geboren 1892, erhielt 1932 eine Eigentumsurkunde und lebte dort bis zu ihrem Tod 1986.

Die Jær-Häuser haben einen unverwechselbaren Baustil. Sie sind ziemlich niedrig und liegen gut in der Landschaft, angepasst an Wetter und Wind auf Jæren. Der Giebel liegt entgegen der Windrichtung - meist nach Nordwesten und Südosten. Die Giebelwände wurden durch einen niedrigen Anbau mit schrägem Dach geschützt, welcher als Kühlraum diente, der im Winter oft zur Lagerung von Torf genutzt wurde. Das schräge Dach trägt dazu bei, den Wind nach oben und über das Dach zu leiten.

Heute wird das Haus als Kunstgalerie genutzt.

Last updated: 01/29/2024

Source: Region Stavanger

Kristinahuset

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