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Fretheim Hotel Fretheim Hotel
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Fretheim Hotel.
Photo: Fretheim Hotel
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Zwei Nächte. Ein Leben lang Erinnerungen

In Norwegen können Sie mehrere Highlights, darunter Aktivitäten, Gastronomie und traumhafte Natur, auf einer einzigen Drei-Tages-Tour erleben – dank der Kooperation erstklassiger Hotels und Restaurants. Einen Aufenthalt der besondere Art bieten die Historischen Hotels.

Text: Mikael Lunde

Vor über 100 Jahren, vor der Zeit der modernen Baugeräte, wurde die Bergenbahn in Betrieb genommen. Diese Eisenbahnstrecke verläuft durch das norwegische Gebirge und verbindet die beiden größten Städte des Landes ‒ Oslo und Bergen ‒ miteinander.

Auf dem höchsten Punkt der Strecke befindet sich in 1.222 Metern Höhe der Bahnhof Finse. Wenn Sie hier aussteigen, um ein Essen im Berghotel Finse 1222 zu genießen, werden Sie feststellen, dass dieser Ort auch ein fantastischer Ausgangspunkt für ein Abenteuer ist.

„Sie wachen auf in einer unglaublichen Landschaft. Sie sind auf dem höchsten Punkt der Bergenbahn. Im Süden glitzert der Hardangerjøkulen-Gletscher in der Sonne, davor der See Finsevatnet“, erklärt Trygve Norman, der Geschäftsführer des Hotels.

Endlos wilde Natur so weit das Auge reicht. Und sie wartet nur darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

Rallarvegen
Credits
Rallarvegen.
Photo: Sverre Hjørnevik/visitnorway.com

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Rallarvegen.
Photo: Sverre Hjørnevik/visitnorway.com


Atemberaubende Aussichten

Möglicherweise haben Sie diesen Ort schon vorher gesehen. Finse ist nämlich Drehort der berühmten Szene „Die Schlacht von Hoth“ aus dem im Jahr 1980 erschienenen Spielfilm Star Wars: Episode V ‒ Das Imperium schlägt zurück. Im Sommer sieht die Gegend jedoch völlig anders aus. Statt des Schnees leuchten die warmen Grüntöne von Moos und Heide. Bäume wachsen in dieser Höhe nicht.

Hier ist auch der Startpunkt des Rallarvegen („die Bahnarbeiterstrecke“), der zwischen 1902 und 1904 als Zufahrtsstraße für den Bau der Eisenbahnstrecke gebaut wurde und ein geschichtsträchtiger Weg ist.

Heute ist er ein sehr beliebter Fernradweg, der Fahrradfahrer hinunter zum 50 Kilometer nordwestlich gelegenen Fjord in Flåm führt und sie unterwegs durch eine Reihe atemberaubender Aussichten begeistert.

Die Mitgliederorganisation De Historiske, der einige der besten Hotels und Restaurants Norwegens angeschlossen sind, bietet genau das als dreitägige All-inclusive-Tour neben vielen weiteren „Rundreisen“ an. Sie übernachten in Finse, genießen ein traditionelles norwegisches Mittagessen, setzen sich anschließend auf das Leihfahrrad und fahren bis zum historischen Fretheim Hotel in Flåm, wo ein Gourmetdinner auf Sie wartet.

Gehobene Küche

„Alle unsere Rundreisen bieten Ihnen eine Kostprobe Norwegens, und zwar in mehrfacher Hinsicht“, verspricht Nils Henrik Geitle, Geschäftsführer von De Historiske. Der Organisation sind 53 Hotels und 19 Restaurants im ganzen Land angeschlossen – und sogar ein Schiff.

Sie alle verbindet ihre tiefe Verwurzelung mit der Geschichte des Landes. Die Mitgliedschaft ist ein Zeichen von Qualität, denn alle Bewerber müssen sich vor ihrer Aufnahme zunächst strengen Qualitätstests unterziehen. Nur einige schaffen es überhaupt.

Die Rundreisen sind eine Möglichkeit, mehrere der besten Hotels, Restaurants und Aktivitäten im Rahmen einer einzigen Tour zu erleben. „Unsere Touren sind sehr beliebt, vor allem die Fahrten zum Trolltunga und Preikestolen“, sagt Geitle. Gemeint sind selbstverständlich die natürlichen Felsformationen, die zu den berühmtesten natürlichen Aussichtspunkten Norwegens – ja sogar der Welt – gehören.

Trolltunga und Preikestolen befinden sich beide abgelegen in der unberührten Natur Norwegens. Um sie zu erreichen, ist seitens der Besucher etwas Aufwand erforderlich (Kleidungsempfehlung: Bergstiefel, keine High Heels). Die einzigartige Aussicht ist die Mühe jedoch allemal wert, ebenso wie die Mehr-Gänge-Menüs nach Ihrer Rückkehr – jetzt können die High Heels gern ausgepackt und angezogen werden.

„Essen ist ein wichtiger Bestandteil der Tour. Das Menü ist an jedem Ort anders, sodass jeder eine andere kulinarische Seite von Norwegen zeigt“, erklärt Geitle und verweist stolz darauf, dass sechs zur Organisation gehörende Restaurants im renommierten skandinavischen Restaurantführer, dem White Guide, aufgeführt sind.

Northern Norway
Foto: Till Hanten / Destination Hardanger Fjord

Trolltunga
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Trolltunga.
Photo: Till Hanten/Destination Hardanger Fjord

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Trolltunga.
Photo: Till Hanten/Destination Hardanger Fjord

„Matpakke“

Zurück in Finse beginnt der neue Tag mit einem reichhaltigen Frühstück. Es gibt frisch gebackenes Brot sowie Erzeugnisse, Fleisch und Fisch aus heimischer Produktion bzw. Zucht. Wenn Sie am Abend vorher Lamm oder Rentier hatten, kommen Sie später auf dem Weg nach Flåm an dem Bauernhof vorbei, von dem das Fleisch stammt – Haugen Gardsmat.Außerdem sollten Sie auf Ihrer Tour eine längere Pause einlegen, um Ihr „matpakke“ – das traditionelle norwegische Lunchpaket – zu genießen. „In Finse servieren wir überhaupt kein Mittagessen. Es entspricht voll und ganz dem norwegischen Geist, dass Sie Ihr Essen draußen unter freiem Himmel genießen.

Auf dem Fahrrad schaffen Sie es locker bis hinter die Wasserscheide, bevor Sie eine Mittagsrast einlegen müssen“, erklärt Trygve Norman. Während die moderne Bergenbahn hinter Finse in einen Tunnel fährt, folgt der Rallarvegen der alten Straße hinauf bis zu einer Höhe von 1.343 Metern, bevor er bergab zu den Fjorden führt. Lassen Sie sich jedoch nicht abschrecken, denn die Strecke ist für jeden mit durchschnittlicher Fitness zu bewältigen. Ein natürlicher Rastpunkt für Ihr „matpakke“ ist Grønndalen („das grüne Tal“) bei Hallingskeid, dem nächsten Haltepunkt der Bergenbahn.

Die Flåmbahn

Wenn Sie den malerischsten Abschnitt erreichen, passieren Sie schon bald die spektakuläre Kleiva-Brücke. Anschließend treffen Sie unterhalb von Myrdal auf die Flåmbahn.

Diese 20 Kilometer lange Bahnlinie verbindet den im Gebirge liegenden Bahnhof Myrdal der Bergenbahn mit dem im Tal an einem Fjord liegenden Ort Flåm. (De Historiske organisiert auch für die Flåmbahn eine „Rundreise“ ohne Fahrradfahren).

Die Endstation der Bahn befindet sich in Flåm auf Meereshöhe. Obwohl der Ort umgeben von hohen Bergen tief im Landesinneren liegt, verfügt er über einen der meist frequentierten Kreuzfahrthäfen des Landes, der durch den Sognefjord mit dem Atlantik verbunden ist. Und obwohl es in Flåm an einem Sommertag zugegebenermaßen sehr lebhaft zugehen kann, ist die Natur in der Umgebung weitestgehend unberührt. Alle Fotos, die Sie vielleicht von der norwegischen Fjordlandschaft gesehen haben, wurden möglicherweise hier gemacht.

„Mit dem Fahrrad fahren Sie durch etwa 23 Haarnadelkurven hinab ins Tal. Dort breitet sich eine wunderschöne Kulturlandschaft vor Ihnen aus. Zuerst kommen Sie an einer Ziegenfarm vorbei, an der Käse verkauft wird. Anschließend sind Sie von Wasserfällen umgeben, egal in welche Richtung Sie fahren“, sagt Norman.

FlåmFoto: Sverre Hjørnevik/visitnorway.com

„Zum Glück ist das Tal von der Erschließung für den Tourismus verschont geblieben, sodass es sich seinen authentischen Charakter bewahren konnte. Wir empfehlen unseren Gästen, direkt zum Fretheim Hotel zu fahren und sich dort im gemütlichen Garten bei einem wohlverdienten „Rallarbier“ zu entspannen“.

Tiefe Wurzeln

Das Bier stammt von Ægir, einer Mikrobrauerei in Flåm, die zu den allerbesten in Norwegen gehört. „Viele unserer Gäste machen dort eine Bierprobe“, sagt Connie Konglevoll, Vertriebsleiterin im Fretheim Hotel.

Während Ægir erst seit 2007 besteht, ist „regionale Küche“ wirklich nichts Neues in dieser Gegend. Man bekommt Käse und geräuchertes Fleisch von Tieren, die auf jahrhundertealten Bergwiesen grasen. Säfte, Apfelwein und Marmeladen werden aus einheimischen Früchten und Waldbeeren hergestellt. Die Rezepte sind wahrscheinlich genauso alt wie das Hotel, oder sogar älter.

„Die Ursprünge des Hotels reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück, als es noch ein Bauernhof war“, weiß Konglevoll. „Dann begann der Bauer Christen Fretheim, englische Lords bei sich zu beherbergen, die als Touristen hierherkamen, um im Flåmfluss zu angeln und in den Bergen zu jagen.“

Der Bauernhof wurde ein beliebtes Reiseziel und sehr bald in ein Hotel umgewandelt. „Es liegt wunderschön umgeben von hohen Bergen am inneren Ende des Aurlandsfjords, der ein Seitenarm des Sognefjords ist. Die Natur ist atemberaubend“, gerät sie ins Schwärmen.

In der Nähe liegt der unglaublich schmale Nærøyfjord, der von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. „Ein weiterer besuchenswerter Ort ist Otternes – ein wunderschönes altes Bergdorf, wo Sie bei Speisen und Getränke herrlich entspannen und einfach nur die tolle Aussicht auf den Fjord genießen können“, meint Konglevoll.

Die Gegend von Flåm bietet viel Natur und viele Aktivitäten, für die es sich lohnt, einige Tage Zeit einzuplanen. Aber dank der Fähren und Eisenbahnen ist Flåm auch eine Art Drehkreuz, von dem aus man sehr einfach zu anderen Teilen des Landes aufbricht – und vielleicht auch zu einer anderen Drei- oder Vier-Tages-Tour.

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