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Siv Øyunn Kjenstad.
Photo: Bleed / Fantefilm / Innovation Norway

Øyunn

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Zu Ehren des 150. Jahrestags von Henrik Ibsens Peer Gynt schufen vier aufstrebende Künstler neue Versionen der Bühnenmusik, die einst von Edvard Grieg komponiert wurde.

Grieg-Groove

Øyunn ist der Künstlername von Drummerin, Sängerin und Komponistin Siv Øyunn Kjenstad. Mit klaren Melodien und hippen Drum-Grooves macht sie melodische, eingängige und ehrliche Musik. In dem Lied „For A Moment“, das sie für das Peer-Gynt-Projekt geschrieben hat, singt sie und spielt alle Instrumente selbst. Auf der Bühne tritt Øyunn solo oder zusammen mit verschiedenen Musikern auf. Sie gehört zu den vielversprechendsten aufstrebenden Schlagzeugern Norwegens. Viele bewundern sie für ihren charakteristischen ruhigen Groove sowie die Fähigkeit, ihren Mitmusikern zuzuhören und mit ihnen zusammen eine expressive, dynamische und akkurate Performance zu liefern.

„Mein Eindruck von Peer Gynt ist, dass er einfach wegläuft, sobald es unbequem wird.“

Die in Oslo lebende Drummerin ist zusammen mit der Band von Bugge Wesseltoft um die ganze Welt getourt. Außerdem hat sie mit zahlreichen anderen berühmten Musikern aus der Pop- und Jazzszene gearbeitet. In den unterschiedlichen musikalischen Ausdrucksformen fügt sie ihren persönlichen Sound und spontanen Ansatz hinzu.

Dieses Jahr arbeitet Øyunn an einem Projekt für Oslo World. 2015 wurde ihre Band von der norwegischen Zeitung Dagsavisen zur „Band des Jahres“ gewählt.

Siv Øyunn Kjenstad Siv Øyunn Kjenstad
Credits
Siv Øyunn Kjenstad.
Photo: Kjell Ruben Strøm

Was dachtest du, als du gebeten wurdest, an diesem Projekt teilzunehmen?
„Ich dachte: ‚Was für eine unglaublich coole Chance‘. Musikalisch war es eine spannende Herausforderung, und die Arbeit in der Filmindustrie hat mir sehr gefallen.“

Warum hast du dich für das Stück „Anitras Tanz“ entschieden?
„Weil es mich am meisten angesprochen hat. Es ist eingängig, aber noch nicht übermäßig viel genutzt worden. Das Projekt hat mein Interesse an der Figur Peer Gynt vergrößert. Ich sehe ihn als eine Art Karikatur dessen, wie wir manchmal der Realität entfliehen, wenn die Dinge unbequem werden. Das ist die Basis für den Text im Lied ‚For A Moment‘.“

Welche Beziehung hast du zu „Peer Gynt“?
„Ich wusste, dass die erste Zeile des Stücks ‚Peer, du lügst!‘ lautet, und hatte eine ungefähre Vorstellung davon, worum es ging. Aber ich habe das Stück erst in diesem Sommer zum ersten Mal gesehen – eine echt coole Erfahrung! Peer Gynt ist eine unheimlich interessante Figur. Ich glaube, er wollte einfach nur glücklich sein, aber unter anderen Umständen hätte er vielleicht einige andere Entscheidungen getroffen. Obwohl Ibsen das Stück vor 150 Jahren geschrieben hat, ist es immer noch sehr relevant.“

Wie war deine Beziehung zu der Musik von Edvard Grieg, bevor das Projekt begann?
„Ich habe seine Musik mein ganzes Leben lang in unterschiedlichen Situationen gehört. Sie ist auf vielerlei Weise sehr visuell und zeitlos. Außerdem ist sie sehr eingängig und benutzt ihre eigene musikalische Sprache. Man kann die Musik von Edvard Grieg leicht erkennen.“

Welche drei kulturellen Events würdest du deinen Gästen aus dem Ausland empfehlen?
„Drei nur? Es gibt so viele tolle kulturelle Veranstaltungen in Oslo. Von Tanz und Theater bis zu Clubs, die alle möglichen Konzerte organisieren – von den ganz großen Venues wie Oslo Spektrum und Sentrum Scene/Rockefeller bis zu Nasjonal Jazzscene, Riksscenen, Cafeteatret, Blå und vielen kleinen Clubs. Außerdem würde ich sie auf ein gutes Festival mitnehmen, z. B. Ostern aufs Vossajazz Festival. Das hat ein gutes Programm, und tagsüber kann man Snowboarden gehen und ein Konzert in den Bergen genießen.“

Wo lässt du dich in Norwegen inspirieren?
„Ich lebe wahnsinnig gerne in Oslo, aber meine Inspiration bekomme ich überall in Norwegen. Zum Beispiel auf der Bergenbahn und in Nordnorwegen. Tromsø ist eine coole City – urban mit einer tollen Kulturszene. Und überall riecht man die frische Seeluft. Außerdem habe ich eine spezielle Verbindung zu Orten wie Inderøya in Trøndelag, Trondheim, Voss, Bergen und Oppdal und lasse mich gerne dort inspirieren.”

Wie fühlt es sich an, 2017 in Norwegen Künstler zu sein?
„Ich bin sehr froh, Musikerin und Schlagzeugerin in Norwegen zu sein. Norwegen ist ein Land, das den Wert der Kultur zu schätzen weiß. Wenn man als Musiker arbeitet, muss man engagiert sein und bereit, sich weiterzuentwickeln, indem man seine eigene Komfortzone in Frage stellt. Für mich war es wichtig, gute Werkzeuge zu finden, damit mein Körper und Geist optimal funktionieren. Ich meditiere und praktiziere Timani (Muskelkoordination für Musiker).“

Hören Sie Øyunn’s “For A Moment”

Siv Øyunn Kjenstad Siv Øyunn Kjenstad
Credits
Siv Øyunn Kjenstad.
Photo: Innovation Norway
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Der 150. Jahrestag von Peer Gynt

Henrik Ibsens Peer Gynt wurde 1867 veröffentlicht. Die Uraufführung fand jedoch erst neun Jahre später im Christiania Theater statt. Seit dieser Zeit wurde das Stück in allen größeren Regionen der Welt in vielen unterschiedlichen Versionen aufgeführt. Peer Gynt zählt bis heute zu den berühmtesten Schauspielen der Welt.

Eine bekannte Version von Peer Gynt  ist die jährlich stattfindende Open-Air-Produktion in Gålåvatnet im Gubrandstal.

Im Osloer Ibsen Museum können Sie sich über das Leben und Werk des Dramatikers informieren.

Was läuft?

Der Kontrast zwischen Natur und modernem Leben ist für norwegische Künstler eine nicht wegzudenkende Inspiriationsquelle. Finden Sie bevorstehende kulturelle Events und verleihen Sie Ihrer Reise einen Touch Tiefe und künstlerisches Flair.

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