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Photo: Bleed / Fantefilm / Innovation Norway

Drippin

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Zu Ehren des 150. Jahrestags von Henrik Ibsens Peer Gynt schufen vier aufstrebende Künstler neue Versionen der Bühnenmusik, die einst von Edvard Grieg komponiert wurde.

Grieg trifft Club

Erik Spanne, genannt Drippin, ist ein junger Beatmacher mit einem Flair für Clubmusik jeglicher Art. Drippin lebt in Oslo. Hier produziert er catchige Tunes, die bei Clubfans aus aller Welt ankommen.

Sein Debüt-Album „Silver Cloak“ auf dem New Yorker Lit City Trax führte zu unzähligen Gigs auf Festivals und in Clubs rund um die Welt, darunter Island, Shanghai, Tokio und New York.

„Für mich ist Edvard Grieg mit seinen simplen, eingängigen Melodien so etwas wie der erste norwegische Popstar.“

Drippin hat mit verschiedenen berühmten Rappern zusammengearbeitet, z. B. Sicko Mobb, Le1f, King Louie und Riko Dan. Kürzlich wurde er im Rahmen der „norwegischen Grammy Awards“ Spellemannprisen für seine Produktion zum Album „Echo“ des Sängers Nils Bech nominiert. Vergangenes Jahr wurde er als einer der wenigen erfolgreichen Bewerber für die Redbull Music Academy in Montreal ausgewählt.

Zurzeit arbeitet Drippin an seinem nächsten Solo-Album, das Ende des Jahres erscheinen soll.

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Credits
Drippin.
Photo: Martine Stenberg

Was dachtest du, als du gebeten wurdest, an diesem Projekt teilzunehmen?
„Es war eine große Ehre. Einerseits, weil es um die Neuinterpretation einer solch berühmten Komposition ging. Aber auch, weil ich Norwegen und mein Musikgenre, die elektronische Musik, vertreten durfte.“

Warum hast du dich für das Stück „In der Halle des Bergkönigs“ entschieden?
„Dunkelheit, Melancholie und Intensität ziehen mich an. ‚In der Halle des Bergkönigs‘ ist wild und düster, weshalb es mich besonders gereizt hat. Im Vergleich mit der leichten, sanften Musik des restlichen Werks hat es eine fast klaustrophobische Struktur.“

Welche Beziehung hast du zu „Peer Gynt“?
„Meine einzige Beziehung zu ‚Peer Gynt‘ stammt aus der Schulzeit. Es war schön, als Erwachsener tiefer in das Stück einzutauchen. Und ich war erstaunt, wie relevant es auch nach 150 Jahren noch ist.“

Wie war deine Beziehung zu der Musik von Edvard Grieg, bevor das Projekt begann?
„Die Musik von Edvard Grieg ist fast gleichbedeutend mit Nationalismus und Nationalromantik. Bei der Musik, die er für ‚Peer Gynt‘ komponierte, kann man die Bergluft regelrecht riechen und die Kuhglocken fast hören. Ich denke, das war von ihm so gewollt, als er sie schrieb.“

Welche drei kulturellen Events würdest du deinen Gästen aus dem Ausland empfehlen?
„Ich würde sie zu meiner Clubnacht ‚Ball ‘em up‘ im Revolver mitnehmen, zu Nils Bech, der am 19. November in der Oper auftritt, und zu der modernen Kunstgalerie SCHLOSS.“

Wie fühlt es sich an, 2017 in Norwegen Künstler zu sein?
„Ein interessanter Trend in Norwegen ist, dass neue Künstler nicht mehr so daran interessiert sind, von den großen Labels unter Vertrag genommen zu werden. Sie haben ihre eigenen Plattformen, auf denen sie ihre Musik zu ihren eigenen Bedingungen veröffentlichen und ihre eigenen Möglichkeiten schaffen können.“

Hören Sie Drippins Interpretation von “In the hall of the mountain king”

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Drippin.
Photo: Bleed / Fantefilm / Innovation Norway
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Der 150. Jahrestag von Peer Gynt

Henrik Ibsens Peer Gynt wurde 1867 veröffentlicht. Die Uraufführung fand jedoch erst neun Jahre später im Christiania Theater statt. Seit dieser Zeit wurde das Stück in allen größeren Regionen der Welt in vielen unterschiedlichen Versionen aufgeführt. Peer Gynt zählt bis heute zu den berühmtesten Schauspielen der Welt.

Eine bekannte Version von Peer Gynt  ist die jährlich stattfindende Open-Air-Produktion in Gålåvatnet im Gubrandstal.

Im Osloer Ibsen Museum können Sie sich über das Leben und Werk des Dramatikers informieren.

Was läuft?

Der Kontrast zwischen Natur und modernem Leben ist für norwegische Künstler eine nicht wegzudenkende Inspiriationsquelle. Finden Sie bevorstehende kulturelle Events und verleihen Sie Ihrer Reise einen Touch Tiefe und künstlerisches Flair.

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