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Jonathan Brown Jonathan Brown Jonathan Brown
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Jonathan Brown.
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Er sollte die Rhythmen der Natur im norwegischen Norden wiederentdecken

Tausende Kilometer von der Heimat entfernt, fand ein berühmter amerikanischer Produzent in der stillen arktischen Nacht unter dem Nordlicht Musik. Hier ist seine Musik für Norwegen.

Text: Mikael Lunde

„Sie sind langsamer, als ich erwartet hatte“, sagt Jonathan Brown. Mitternacht ist vorbei, als der Komponist und Musikproduzent zu einem überwältigend schönen Schauspiel des Nordlichts hinaufblickt. Schemenhaft leuchtet es – gleich den samtigen, lebendigen Pinselstrichen eines Malers – vor einer dunklen, grenzenlosen Kulisse.

Der Schnee ist tief. Die Stille ist noch tiefer. Wir befinden uns gut 400 Kilometer nördlich des nördlichen Polarkreises, in den Bergen der Finnmark nahe Alta.

Hier geht die Sonne im Sommer nie unter. Jetzt scheint an ihrer Stelle ein runder Vollmond. Die knackige Winterluft beißt uns sanft in die Wangen.

Verschiedene Welten

Wir spulen zwei Wochen zurück: Der 34-jährige Musiker ist in seiner eigenen vertrauten Umgebung. Es ist Februar, doch in der heißen, betriebsamen Metropole Los Angeles klettern die Temperaturen bereits über die 30-Grad-Marke hinaus.

Als zweifach-Grammy-nominierter Musikproduzent und Autor hat Brown mit Künstlern wie Pink, Eminem und The Black Eyed Peas zusammengearbeitet.

Jonathan Brown
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Heute aber geht es nicht um berühmte Popstars. Eine völlig neue Herausforderung steht an. Er wird mit den Klängen und Stimmungen von Nordnorwegen arbeiten – und dabei die Natur, die Kultur und die reichen Traditionen einfangen, die typisch für die Region sind.

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Entdecken, wiederentdecken

Einige Klänge und Rhythmen sind uralt: Die Polarlichter, der Wind und die Wellen an der Küste, ja, sogar die Fischer und ihr Fang – und natürlich die kreisenden Seeadler im Himmel. Schon seit Jahrtausenden haben sich Fischer an diesen kalten, doch größtenteils eisfreien Gewässern niedergelassen.

Halten Sie einen Moment inne und machen Sie es sich bewusst: Die dynamischen Rhythmen und Zyklen der Natur waren schon da, lange bevor sich Menschen von ihnen inspirieren ließen. Jenseits moderner Musik, jenseits des Laptops warten sie darauf, wiederentdeckt zu werden. Und genau darum ist Brown hier.

Brown denkt an jene Nacht unter dem Nordlicht zurück und wiederholt: „Die Art, wie sie sich bewegt haben, war langsamer. Als ich bemerkte, wie das Licht pulsierte, dachte ich sofort: ‚Alles klar, jetzt weiß ich Bescheid‘. Es war fast wie ein Tempo, das ich verwenden konnte, das ich in meinem Kopf hören konnte.“

Wer genau hinhört, kann diesen pulsierenden Takt in seiner Musik für Norwegen wahrnehmen. Hören Sie hinein – in dem Film oben, der nach Browns Reise produziert wurde – mit seiner eigenen Musik im Soundtrack.


Außer für diesen Film wird das Material – eingebettet in die Musik, die als Inspiration diente – auch für eine Reihe Videoclips aus dem arktischen Winter in Nordnorwegen verwendet.

Schlichtheit und Frieden

Auch die abgelegensten Orte in Norwegen verfügen über modernen Komfort und sind mit der Außenwelt verbunden. Und dann sind da diese riesigen unberührten Naturlandschaften im Binnenland. Wenn Sie die Klänge und Rhythmen der Natur wiederentdecken, können Sie auch bewusst abschalten.

Hier oben scheint das hektische Treiben des Alltags sehr weit entfernt. Wie Brown es ausdrückt: „Hier herrscht sehr viel Frieden.“

Daher ist die Musik bewusst schlicht und friedlich – und zugleich dynamisch und erhebend.

Schalten Sie den Ton ein, am besten mit einem guten Headset, und begleiten Sie Brown in diesem kurzen Film auf seiner Reise:

Entdecken und bewundern Sie die Landschaft des arktischen Norwegens

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