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En person og to hunder ser på Litlverivassfossen i Rago nasjonalpark En person og to hunder ser på Litlverivassfossen i Rago nasjonalpark
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Rago nasjonalpark.
Photo: Jim T. Kristensen
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Genießen Sie einen nachhaltigen Urlaub und folgen Sie den Fußstapfen Gjermund Nordskars, der durch 37 der 46 norwegischen Nationalparks wanderte. Anschließend schrieb er ein Buch über seine Erfahrungen. Lesen Sie hier seine Tipps für umweltfreundliche Wanderausflüge durch weniger bekannte Regionen.

Wandern in der Wildnis

Norwegen ist für seine saubere, unberührte Natur bekannt. Das Herz dieser Naturlandschaften bilden die 46 Nationalparks, die im ganzen Land verteilt sind.

Zahlreiche örtliche Reiseveranstalter helfen Ihnen gerne dabei, Ihre Naturerfahrungen so angenehm und sicher wie möglich zu gestalten.

Gjermund Nordskar ist Autor des Buchs Til topps i Norges nasjonalparker („Zu den Gipfeln der Nationalparks Norwegens“). Hierin beschreibt er seine Wandertouren, die er in 80 Tagen in den 37 Nationalparks auf dem Festland Norwegens unternommen hat (die restlichen sieben befinden sich auf der Inselgruppe Spitzbergen). Gjermund ist davon überzeugt, dass die riesigen Parklandschaften für die meisten Menschen bequem zugänglich sind.

„In Regionen außerhalb der bekannten Touristenhochburgen können Sie durch unberührte Natur wandern“, erklärt er.

Gjermund Nordskar
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Gjermund Nordskar.
Photo: Gjermund Nordskar

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Gjermund Nordskar.
Photo: Gjermund Nordskar

Warum gibt es die Nationalparks?

Viele Nationalparks sind empfindliche Ökosysteme und Naturlandschaften. Daher haben die norwegischen Umweltbehörden beschlossen, sie zu schützen. 20.000 Kilometer Wanderwege und Loipen sind klar mit einem „T“ gekennzeichnet, dem Symbol des norwegischen Wandervereins. Innerhalb der markierten Gebiete finden Besucher nachhaltige Unterkunftsmöglichkeiten.

Oft befindet sich in unmittelbarer Nähe eines Nationalparks – meistens bei den Parkplätzen am Eingangsbereich – ein modernes Touristencenter. Hier können Sie sich mit nützlichen Infos und Wanderausrüstungen eindecken. Bitte denken Sie daran, mit der Natur sowie mit Tieren, Menschen und örtlichen Traditionen respektvoll umzugehen. Kurz gesagt: Verlassen Sie die Landschaft bitte so, wie Sie sie selbst gern vorfinden würden . Weitere Informationen über geschützte Regionen gibt es bei der norwegischen Umweltbehörde .

Beitostølen
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Beitostølen.
Photo: Terje Rakke / Nordic Life AS / Visitnorway.com
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Beitostølen.
Photo: Terje Rakke / Nordic Life AS / Visitnorway.com

Ungewöhnliche Fotomotive

Wanderer posten ihre Nationalparkerfahrungen gern auf den sozialen Medien. Gjermund Nordskar ist der Meinung, dass diese Posts dazu beitragen, die zahlreichen Angebote der Nationalparks bekannter zu machen. Allerdings sind bei Instagram und Facebook nur einige wenige der 46 Parks vertreten.

Fünf Entdeckungen

Und in welche der weniger bekannten Parks würde Gjermund uns schicken?

Die prompte Antwort von Gjermund Nordskar: Lomsdal-Visten in Helgeland, Seiland im obersten Teil Nordnorwegens, den nördlich des innersten Bereichs des Sognefjord liegenden Breheimen sowie Rago und Sjunkhatten im Norden der Stadt Bodø in Nordnorwegen.

Seiland bietet eine atemberaubende Insellandschaft im Archipel der Finnmark.“

Sjunkhatten beeindruckt mit wilder Natur und faszinierenden Kontrasten. Hier segeln Seeadler über Ihnen, und die steilen Felswände ragen direkt aus dem Fjord heraus. Wegen der zahlreichen Möglichkeiten für kinderfreundliche Unternehmungen gilt Sjunkhatten außerdem als „Kinder-Nationalpark.“

Rago ist ein Park mit beeindruckenden Wasserfällen und ungewöhnlichen Farben. Hier kann sich Ihr innerer Abenteurer mal so richtig austoben.“

Lomsdal-Visten trägt den Beinamen ‚unbekanntes Land‘ und gehört zu den letzten Wildlandschaften Norwegens.“

Breheimen ist eine weniger besuchte Gebirgsregion mit zahlreichen kleinen Gletschern und malerischen Bergen. Der Park liegt im Schatten seines großen Bruders Jotunheimen.“

„Jeder dieser Parks hat seinen ganz eigenen Charakter und bietet viele Erfahrungen für die ganze Familie.“

Entdecken Sie Nordskars Liste mit weniger bekannten Nationalparks
Seiland
Seiland Nationalpark
Seiland Nationalpark
Sjunkhatten
Sjunkhatten Nationalpark
Sjunkhatten Nationalpark
Rago
Rago Nationalpark
Rago Nationalpark
Lomsdal-Visten
Lomsdal-Visten Nationalpark
Lomsdal-Visten Nationalpark
Sotasæter, Breheimen
Breheimen Nationalpark
Breheimen Nationalpark
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    Der Duft der Natur

    Welche Gerüche sind Gjermund Nordskar nach seinen 37 Wanderexpeditionen durch die Nationalparks in der Nase hängengeblieben?

    „Na ja, es ist schon etwas Besonderes, ganz oben auf dem Berg das Meer riechen zu können. Wir haben viele Berge in Norwegen, aber auch viele Landschaften mit Nadelbäumen. Trøndelag besteht aus zahlreichen Marschgebieten. Hierzu gehören seine sieben Nationalparks: Lierne, Blåfjella-Skjækerfjella, Forollhogna, Femundsmarka, Dovrefjell-Sunndalsfjella, Skarvan und Roltdalen. Sogar der Wind auf den Gipfeln hat seinen eigenen frischen Duft, der einzigartig ist. Wer in den Bergen Wandern geht, riecht saubere Luft – und sonst nichts“, schwärmt Nordskar.

    Kleiderordnung

    Wer auf Wanderschaft geht, braucht warme Kleidung: z. B. eine Jacke sowie einen Pulli aus Wolle oder Fleece. „Im Falle eines Unfalls müssen Sie warm bleiben. Das ist überlebenswichtig“, betont Nordskar.

    „Achten Sie darauf, dass Ihre Hände warm sind. Packen Sie immer mindestens zwei Paar Handschuhe ein. Eins davon sollte wind- und wasserfest sein. Bei rauem Wetter bieten normale Skihandschuhe keinen ausreichenden Schutz. Wenn sie nass werden, saugen sie die Wärme aus Ihren Händen. Und wenn Ihre Hände erst einmal kalt sind, können Sie sie nicht mehr für die einfachsten Dinge benutzen . Auch Ihr Smartphone können Sie mit eisigkalten Händen nicht mehr bedienen und keine tollen Fotos mehr machen“, sagt Nordskar.

    Tech-Trip

    Navigations- und Kommunikationsgeräte sind auf ausgedehnten Touren unverzichtbar. In Berglandschaften ist das Funknetz häufig sehr schlecht. Ein Personal-Tracker oder ein ähnliches Gerät kann sich daher als äußerst nützlich erweisen. Zur Orientierung sind Landkarte und Kompass unentbehrlich. Ein GPS-Gerät bietet zusätzliche Sicherheit.

    „Packen Sie auch ein Ersatzladegerät für Handys ein, solche kann man heute schon überall kaufen“, empfiehlt Nordskar.

    Olav Nord-Varhaug arbeitet bei der norwegischen Umweltbehörde. Hier ist er für die Nationalparks Norwegens zuständig. Vor kurzem rief die Behörde einen neuen Slogan für die Nationalparks ins Leben: Willkommen in der Natur.

    „Die Natur der Nationalparks ist robust. Sie könnte viel häufiger genutzt und besucht werden, als es heute der Fall ist – das kann sie aushalten.“

     

    Memurutunga, Jotunheimen
    Jotunheimen Nationalpark
    Foto: Anders Gjengedal / Visitnorway.com

    Wandern mit Gemütlichkeit

    Und was machen die weniger ehrgeizigen Wanderer unter uns?

    „Gehen Sie ein wenig spazieren und legen Sie sich dann in die Heide, um sich auszuruhen. Essen Sie Beeren und fotografieren Sie die vielen schönen Motive, um sie später auf den sozialen Medien zu posten“, schlägt Nordskar vor.

    „Und wenden Sie sich ruhig an einen der zahlreichen örtlichen Reiseveranstalter. Wanderführer kennen die Wildnis wie ihre Westentasche.“

    Gut essen

    Auch regionale Lebensmittel sind Teil Ihrer Nationalpark-Erfahrung.

    „Auf dem Campingkocher zubereitetes Risotto wurde zum Lieblingsgericht meines Teams. Am besten zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch, Käse und Gemüse. Es gibt zwar viele Lokale in den Nationalparks, aber mein Team hat diese auf unseren 37 Touren vermieden, denn wir wollten uns selbst versorgen“, erzählt Nordskar.

    Laut Olav Nord-Varhaug haben die Nationalparkämter festgestellt, dass hervorragende kulinarische Angebote immer häufiger zur Gesamterfahrung einer Wandertour gehören .

    „Ein hochwertiges Speise- und Übernachtungsangebot motiviert Wandertouristen, sich den ganzen Tag oder noch länger in der Natur aufzuhalten. In vielen kleinen Ortschaften in oder am Rande der Nationalparks gibt es inzwischen Restaurants und weitere Angebote, die ganz hervorragend sind.“

    Bewährte regionale Speisen aus Zutaten der Region werden in den diversen Lokalen in Lom, Langusua, Folgefonna, Hardangervidda und vielen weiteren Orten angeboten.

    Brekkeseter, Høvringen
    Credits
    Brekkeseter, Høvringen.
    Photo: CH / visitnorway.com
    Credits
    Brekkeseter, Høvringen.
    Photo: CH / visitnorway.com

    Wilde Tiere, ganz nah

    Sie beobachten gerne seltene Tiere? Dann sollten Sie in eine Region reisen, wo diese dank eines reichhaltigen Nahrungsangebots besonders gut leben können. „Es ist ratsam, sich vor der Wanderung über die Tiere zu informieren, die frei in der Region leben“, erklärt Nordskar.

    Laut Nord-Varhaug lassen Besucher kaum oder nur sehr wenig Müll in den Nationalparks liegen. „Die Wanderer scheinen sich der Folgen für die Umwelt bewusst zu sein.“

    Hat Nordskar auf seinen 37 Touren etwas verloren, etwas, das nun irgendwo in der freien Natur liegt?

    „Ja: eine Zelthülle. Der Wind hat sie weggeblasen. Ich hoffe, es freut sich ein neuer Eigentüme darüber. Ansonsten hatten wir in diesen 80 Tagen überraschenderweise alles gut unter Kontrolle."

    Dovrefjell-Sunndalsfjella
    Credits
    Dovrefjell-Sunndalsfjella.
    Photo: Nasjonalparkriket Reiseliv

    Credits
    Dovrefjell-Sunndalsfjella.
    Photo: Nasjonalparkriket Reiseliv

    Die Nationalparks bieten noch viel mehr

    Es gibt noch viel mehr zu erkunden – warum erst bis zum Urlaub warten, um zu entdecken, was Ihnen noch gefallen könnte?

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