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People sitting in front of a wall with street art at Vippa food court in Oslo, Norway
Street art at Vippa food court in Oslo.
Photo: VisitOslo
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Norwegen ist eine große, kostenlose Kunstausstellung unter freiem Himmel. Schauen Sie sich um und Sie werden sehen, wie viele Gemäuer hier mit Kunstwerken verziert sind. Street-Art-Kenner und Autor Martin Berdahl Aamundsen stellt einige der Hotspots vor.

Norwegens urbaner Raum ist so bunt wie nie! Im ganzen Land, von abgelegenen Orten über dem Polarkreise bis hin zu den lebhaften Vierteln in den größeren Städten, werden Sie eine Vielzahl von Mauern und Ecken mit außergewöhnlichen Verzierungen beobachten.

Was vor einigen Jahren noch anonym im Untergrund passierte, erntet heute mit Künstlern wie Dolk, Pøbel, Martin Whatson und DOT DOT DOT – um nur einige zu nennen – internationale Anerkennung.

„Norwegen ist ein Muss für Street-Art-Fans. Die einheimischen Künstler sind hochkarätig und die Street-Art im ganzen Land kann sich international sehen lassen“, sagt Berdahl Aamundsen.

„Die Akzeptanz für Street-Art war nie größer.“

Street art by SMUG: Stavanger
Street art by SMUG: Stavanger.
Photo: Brian Tallman Photography / Nuart

Wie ist es dazu gekommen? Für lange Zeit wehrte sich Norwegen verbissen gegen alle Art von Graffitis. So wie sie ans Tageslicht kamen, wurden sie auch schon wieder entfernt und die Künstler mussten hohe Geldstrafen zahlen, wenn sie erwischt wurden. Heute ist das ganz anders. Städte nehmen Geld in die Hand, um Straßenkunstprojekte zu fördern.

„Die Einstellung zu Street-Art hat sich zweifellos geändert. In Oslo zum Beispiel gab es für Street-Art einst null Toleranz. In den letzten Jahren hat die Stadt jedoch hart daran gearbeitet, sich als ‚Street-Art-City‘ einen Namen zu machen. Urban Street-Art ist in allen Ecken und Enden der Stadt zu sehen, und es tauchen ständig neue Kunstwerke auf. „Die Akzeptanz für Street-Art war nie größer“, sagt Berdahl Aamundsen.

Street art by Ener Konings: Stavanger
Street art by Ener Konings: Stavanger.
Photo: Brian Tallman Photography / Nuart

Was macht Street-Art als Kunstform einzigartig?
„Die Stärke liegt in der Art und Weise, wie Street-Art kommuniziert – dass sie sich im öffentlichen Raum entfaltet. Street-Art spiegelt oft die Gesellschaft zum Zeitpunkt ihrer Entstehung wider und löst sofort eine Reaktion aus.“

Wo sind die Hotspots für Street-Art in Norwegen?
„Zuallererst muss ich Bergen erwähnen. In Bergen gibt es seit einigen Jahren eine große Street-Art-Szene und die Stadt zieht Künstler aus dem ganzen Land an. Ich wage es zu behaupten, dass Sie hier einige der beeindruckendsten Kunstwerke finden werden, besonders was Schablonenkunst angeht.”

Tatsächlich leben viele der berühmtesten Street-Artists Norwegens in Bergen, zum Beispiel Dolk, AFK und TEG.

"Munch (2015)" by Steffen Kverneland: Tøyen, Oslo
"Munch (2015)" by Steffen Kverneland: Tøyen, Oslo.
Photo: VisitOSLO / Tord Baklund

„Ein weiterer Hotspot mit einigen beeindruckenden Wänden, die von internationalen und lokalen Künstlern verschönert wurden, ist Stavanger. Von hier stammt Pøbel, einer der international bekanntesten norwegischen Street-Art-Künstler. Eine gute Sache an Street-Art in Stavanger ist, dass alles innerhalb eines zehnminütigen Spaziergangs erreichbar und leicht zu erkunden ist. Stavanger ist auch Gastgeber des alljährlichen Nuart Festivals, zu dem die besten Street-Art-Künstler der Welt anreisen. Während des Festivals wird die ganze Stadt zu einem Vergnügungspark für Street-Art-Fans“, erzählt Berdahl Aamundsen begeistert.

Seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2001 hat sich das Nuart als weltweit führendes Street-Art-Festival etabliert. Den ganzen September über können Street-Art-Fans aus aller Welt eine Reihe von stadtweiten Ausstellungen, Aufführungen und Workshops besuchen.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Stavanger zu einem der führenden Street Art-Reiseziele der Welt wurde? Dann kommen Sie zum Nuart und nehmen Sie an einer geführten Street-Art-Tour teil.

Brenneriveien, Oslo
Brenneriveien, Oslo.
Photo: Merethe Foap / Visitnorway.com

„In Oslo genießen Sie eine große Vielfalt an Urban Street-Art, alles von Graffitis über Schablonenbilder und Wandmalereien. Brenneriveien ist Norwegens erste Adresse für Street-Art und auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier begann alles in den 90er-Jahren. Heute ist das gesamte Gebiet wie eine sich ständig verändernde virtuelle Kunstgalerie. Die Gegend von Tøyen im zentral-östlichen Teil von Oslo ist eine bunte Zugabe.“

Wenn 2020 das Munch Museum an einen anderen Standort umzieht, soll der Stadtteil Tøyen die größte Freiluftgalerie Skandinaviens werden.

Kann man Street-Art auch außerhalb der größten Städte finden?
„Definitiv. Eines der coolsten Projekte aller Zeiten ist ‚Ghetto spedalsk‘ (‚Ghetto-Aussätzige‘), ein Projekt von Dolk und Pøbel, in dem sie verlassene Gebäude auf den Lofoten-Inseln im Norden von Norwegen dekorieren.“

Das Projekt lenkt Aufmerksamkeit auf den Bevölkerungsrückgang und den Verfall der ländlichen Gebiete der Lofoten und wurde im letzten Jahrzehnt zu einem der meist beachteten Kunstprojekte in Norwegen.

Andere Städte über dem Polarkreis, die seit den den letzten Jahren reich an urbaner Kunst sind, sind Bodø und Vardø.

Weit im Süden Norwegens liegt die Stadt Flekkefjord, ein weiterer toller Platz um Street-Art zu entdecken. Hier in einer Gegend namens Hollanderbyen („holländisches Viertel”) werden Sie eine seltene Mischung aus alten, weißen Holzhäusern und farbenfrohen Wandgemälden und Graffitis beobachten.

Tromsø
Tromsø.
Photo: Christian Roth Christensen / Visitnorway.com

Was ist Ihr liebstes Street-Art-Kunstwerk in Norwegen?
„Das ist schwierig, aber ich muss schon sagen, dass ‚The Treasure Hunter‘ von Inti in Tøyen in Oslo nichts als ein Meisterwerk ist. Die technischen Fähigkeiten, die erforderlich sind, um so etwas zu schaffen, sind schwer zu verstehen. Aber das coole an Street-Art ist, dass sie immer wieder auftaucht und verschwindet. Nichts macht mich glücklicher, als auf meinem Weg zur Arbeit ein neues Kunstwerk auf einer Wand zu entdecken. Street-Art bringt Farbe in die Stadt. Was gibt es da nicht zu mögen?“, fasst Berdahl Aamundsen zusammen.

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