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Exploring the fjords on a bicycle.
Photo: Rapha

Dänen auf Fahrrädern

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Herausforderung auf zwei Rädern
in Richtung Norden

Eine Gruppe engagierter Radfahrer aus Dänemark fand in den steilen, kurvenreichen Bergstraßen von Fjord Norwegen ein neues Radsportparadies.

Wie die meisten Sportler sind sie ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen und so werden die Reisen Schritt für Schritt immer extremer. Kim Sivert Jensen, Grafikdesigner und seit mehr als 10 Jahren leidenschaftlicher Radfahrer, und vier seiner Kollegen aus dem Rapha Cycling Club Kopenhagen suchten ein neues Abenteuer auf zwei Rädern.

Als Bergen im September 2017 die Weltmeisterschaften im Straßenradsport veranstaltete, wurden die fünf Radfahrer auf Norwegen aufmerksam.

„Es war toll, die Weltmeisterschaften in Norwegen zu haben. Wir haben dadurch eine gute Vorstellung von den Zyklusbedingungen des Landes und den Gegebenheiten der Aufstiege bekommen“, erzählt Kim. „Wer zum Beispiel schon einmal auf Mallorca Rad gefahren ist, kann in der Szene mitreden. Jetzt, nach der Reise nach Norwegen, kann ich viel über das Radfahren erzählen. Ich kann jetzt von mir sagen, dass ich Teile der Weltmeisterschafts-Route gefahren bin!“

Rapha biking
Foto: Rapha Copenhagen

Etwas ganz anderes

Kim und seinen Freunden wurde recht bad bewusst, dass die steilen, kurvigen Bergstraßen um Bergen etwas ganz anderes sind als das, was sie von Südeuropa gewohnt waren.

„Die Bedingungen zum Radfahren in diesem Teil von Norwegen sind wirklich hart. Man ist auf beiden Seiten von Klippen umgeben. Dadurch zieht sich eine schwarze Linie – und das ist die Straße!“ Und so geht es weiter „Zeitweise dachten wir, wir wären schon an der Bergspitze angelangt, nur um nach der nächsten Kurve zu erfahren, dass es doch noch lange weitergeht,“ erzählt Kim.

Obwohl jeder der Reisenden bereits Erfahrungen von früheren Radtouren durch Südeuropa hatte, stellten sie bald fest, dass Norwegen doch eine größere Herausforderung war als ursprünglich angenommen.

„Die Aufstiege sind genauso steil wie jene weiter südlich in Europa, aber von den Bedingungen her sind sie extremer. Einige von uns sind noch nie zuvor durch so eine wilde Landschaft gefahren. Unser Fazit: Wer im Radsport eine Herausforderung sucht, die ein bisschen anders und ziemlich tough ist, der ist in Norwegen genau richtig.“

"Die Bedingungen zum Radfahren in diesem Teil von Norwegen sind wirklich hart. Man ist auf beiden Seiten von Klippen umgeben. Dadurch zieht sich eine schwarze Linie - und das ist die Straße!"

„Der Folgefonna-Gletscher ist echt wild“

Ein Berg auf dieser Reise war etwas ganz Besonderes. Der Folgefonna, etwa 100 Kilometer westlich von Bergen, ist ein Gletscher mit Skigebiet auf 1.651 Meter über dem Meeresspiegel.

„Bei der 18 Kilometer langen Route auf den Folgefonna variiert die Temperatur von 16 Grad im Tal bis 2-3 Grad am Gipfel. Mit dem Rad am Gipfel angekommen, trifft man dort auf Leute mit Ski. Das ist total komisch. Wer auf der Suche nach etwas Hohem und Wildem ist, der ist hier aber goldrichtig,“ sagt Kim. „Der Folgefonna hat eine Neigung von bis zu 19% - hier und da wurden aber auch schon bis zu 22% gemessen. Das sind zwar nur kurze Abschnitte, die so extrem steil sind, aber das Fahrrad kommt dabei zum kompletten Stillstand. Das hatte ich unterschätzt. Aber wer extreme Erfahrungen machen will, sollte es definiv auf dem Folgefonna probieren!“

Es regnet immer, stimmt’s?

Die dänischen Radfahrer nennen die unbeständigen Witterungsbedingungen Norwegens Achillesferse. Die Wettervorhersagen sind nicht immer rosig, aber für Kim ist das Wetter nicht zwingend ein Nachteil.

„Ich verstehe die Sorge der Leute, aber einmal etwas anderes als Nizza oder Mallorca zu erleben hat auch seinen Charme. Und über die Lage Norwegens lässt sich eben nicht verhandeln,“ lacht Kim. Von Dänemark aus sind die Norwegischen Berge immerhin um einiges näher als jene in Südeuropa. „Radfahren in Norwegen ist definitiv extremer, vor allem wegen dem Wetter und den verrückten Bedingungen. Aber das ist eben Teil der Herausforderung. Ich finde das cool, wenn man auf der einen Seite des Berges Sonne hat und auf der anderen Regen.

„Radfahren in Norwegen ist definitiv extremer, vor allem wegen dem Wetter und den verrückten Bedingungen. Aber das ist eben Teil der Herausforderung. Ich finde das cool, wenn man auf der einen Seite des Berges Sonne hat und auf der anderen Regen.“

Fjord Norway
Credits
Fjord Norway.
Photo: Rapha

Credits
Fjord Norway.
Photo: Rapha

Etwas für jeden

Auch wenn Sie noch neu in der Radfahr-Szene sind, lassen Sie sich nicht von Norwegens wilder Natur abschrecken. Es ist für jeden Rad-Fan die passende Herausforderung dabei! Es gibt für jeden Radfahrer die passende Route.

Wenn Sie aber neugierig auf die extreme Seite von Norwegen sind, weist Kim auf die wichtige Bedeutung einer guten Ausrüstung hin. Wer hoch hinaus will, muss im Vorhinein planen.

„In Norwegen fährt man andere Gänge als im Süden von Europa. Zuerst dachte ich, es wäre nicht nötig, die Gangschaltung für die Norwegenfahrt zu wechseln. Darauf hin habe ich meistens den Panikgang, wie ich ihn nenne, benutzt. Ich fuhr mit 39/28, was im Grunde bedeutet, dass ich keinerlei Rhythmus hatte. Aber ist es wirklich wichtig in Norwegen, seine Gangschaltung zu kontrollieren,“ lautet Kims Fazit.

Raue Landschaften im positiven Sinn

Es gibt noch eine weitere Sache, die die Norwegen-Reise von den Radurlauben in Südeuropa abhebt: Segeln. Für Kim war die Segeltour ein wichtiger Teil seiner Norwegen-Erfahrung.

„Das Segeln durch den Fjord war verrückt. Wir konnten es nicht glauben, als wir morgens aufwachten und hinausschauten. Wir dachten schon wir sind in Der Herr der Ringe. Ich finde es in Norwegen schöner als im Süden Europas. Die Landschaft ist durchaus rau, aber auf eine sehr positive Art und Weise.

Kim erinnert sich auch an die Unterkunft als etwas Besonderes – vor allem im Vergleich zu früheren Reisen weiter südlich.

„In Nizza folgten wir dem Prinzip ‚Je günstiger desto besser,‘“ lacht Kim, „aber Norwegen war für uns ein ganz besonderes Erlebnis. Wir übernachteten in außerordentlich guten, authentischen Hotels. Es war eine Erfahrung, die weit über das hinausging, was wir erwartet hatten.“

Mehr nördliche Abenteuer

Kim möchte noch viele weitere Jahre in die Pedale treten, wegen seiner Liebe zum Radfahren und wegen der freundlichen Atmosphäre in der Radsportgemeinschaft. Also war es wohl kaum sein letztes Rad-Abenteuer in Richtung Norden. Die Reise in den Bergen Norwegens übertraf alle Erwartungen.

„Nein, es war nicht meine letzte Reise nach Norwegen“, bestätigt Kim. „Nächstes Mal zeige ich weiteren Radfahr-Freunden wie cool Norwegen ist.“

Kims Radfahr-Urlaube in Südeuropa werden trotzdem nicht komplett durch Norwegens frisches Berklima ersetzt. Nur unter einer Bedingung könnte er sich das vorstellen:

„Wäre das Wetter in Norwegen immer wie Nizza im späten August, würde ich jedes Mal Norwegen wählen! Und auch der Kaffee ist anders als im Süden, aber die Zeit wird schon noch kommen“, lacht Kim. „Wir haben den Eindruck bekommen, dass Norwegen sehr wohl der neue Hotspot für Radfahrer werden kann.“

„Wäre das Wetter in Norwegen immer wie Nizza im späten August, würde ich jedes Mal Norwegen wählen!“

Sicher auf dem Sattel

Für Radfahrer gelten dieselben Verkehrsregeln und -zeichen wie für Autofahrer: Halten Sie sich rechts, machen Sie Platz für von rechts kommende Fahrzeuge, und verzichten Sie auf Alkohol.

  1. Befolgen Sie allgemeine Verkehrsregelungen und Hinweisschilder.
  2. Sie dürfen mit dem Rad auf dem Bürgersteig fahren, solange Sie Ihre Geschwindigkeit entsprechend anpassen.
  3. Sie dürfen mit nicht auf Autobahnen und Schnellstraßen fahren.
  4. Bevor Sie abbiegen, zeigen Sie den Richtungswechsel durch Ausstrecken des jeweiligen Arms an.
  5. Tragen Sie beim Radfahren immer einen Helm. 
  6. Das Tragen einer reflektierenden Sicherheitsweste ist immer sinnvoll, vor allem auf stark befahrenen Straßen.
  7. Nur Kinder 10 Jahren dürfen auf dem Fahrrad mitgenommen werden.

Ihr Fahrrad muss mit Folgendem ausgestattet sein:

  • Im Dunkeln und bei schlechter Sicht: weißes oder gelbes Licht vorn und ein rotes Licht hinten
  • Roter Reflektor hinten
  • Weiße oder gelbe Reflektoren an den Pedalen
  • Zwei unabhängig voneinander funktionierende Bremsen
  • Eine Fahrradklingel
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